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Ethik-Charta und Verhaltensregeln

Ethik-Charta und Verhaltensregeln

VINCI gründet sich auf starke Grundwerte, die unsere Unternehmenskultur ausmachen und unser Handeln leiten. Für die meisten von uns verstehen sich diese Werte von selbst, d.h. sie sind implizit, und werden überwiegend mündlich weitergegeben. In einem Konzern, der jedes Jahr Tausende neue Mitarbeiter einstellt, ist es wichtig, sie explizit darzulegen.

Das ist Hauptzweck dieses Dokuments, das alle Konzernmitarbeiter zu größter Sorgfalt bei der Beachtung dieser Regeln anhält.

Ethik-Beauftragter

Darüber hinaus hat VINCI einen Ethik-Beauftragten ernannt.

Seine Aufgabe ist es, zusammen mit den operativen und funktionellen Konzernabteilungen für ein angemessenes Verständnis dieser Charta Sorge zu tragen. Jeder Mitarbeiter kann sich im Falle von Schwierigkeiten oder Fragen zur Abgrenzung oder Anwendung dieser Regeln in aller Vertraulichkeit direkt an ihn wenden.

Verhaltenskodex zur Korruptionsbekämpfung

Unsere Ethik- und Verhaltenscharta legt für alle Unternehmen und Mitarbeiter geltende Verhaltensregeln fest. Korruptionsbekämpfung gehört zu den wichtigsten dieser Grundprinzipien. Dabei geht es nicht nur um untadeliges Verhalten von Seiten jedes einzelnen Konzernmitarbeiters, sondern auch darum, im Rahmen der jeweiligen beruflichen Tätigkeit aktiv am System zur Prävention von Korruption mitzuwirken.

Das eingerichtete System stützt sich auf den Verhaltenskodex zur Korruptionsbekämpfung, die Erkennung von Korruptionsrisiken sowie die Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.

Leitfaden für Menschenrechte

Begleitung unserer internationalen Entwicklung

Auf den Baustellen und in den Unternehmen eines internationalen Konzerns wie VINCI arbeiten viele Menschen, die entweder direkt von VINCI oder aber von Subunternehmern beschäftigt werden. Während sich der institutionelle Kontext und die Arbeitsbedingungen zwischen den einzelnen Ländern deutlich unterscheiden können, ist uns sehr daran gelegen, überall darauf zu achten, dass die Rechte dieser Mitarbeiter und der von unseren Projekten und unserer Arbeit betroffenen Menschen vor Ort gewahrt bleiben.
Bereits 2003 unterzeichnete VINCI den United Nations Global Compact , und verpflichtete sich damit, in seinem eigenen Einflussbereich auf die Wahrung und Förderung der Menschenrechte zu achten. 2013 arbeitete der Konzern einen ersten Leitfaden zur Wahrung der sozialen Grundrechte aus.

Ein Rahmendokument für alle Geschäftsbereiche des Konzerns

Da die VINCI-Unternehmen in einer immer größeren Anzahl von Ländern tätig sind, haben wir uns dazu entschlossen, unsere Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechte mit den Leitlinien genauer und einheitlich zu bestimmen. Diese Leitlinien sind eine direkte Fortsetzung des VINCI Manifestes, das alle Bereiche unserer unternehmerischen Verantwortung abdeckt.
Diese Leitlinien wurden gemeinsam mit allen Personalabteilungen der Konzerneinheiten ausgearbeitet. Im Rahmen dieses umfassenden Projekts konnten wir die wichtigsten Risiken für einen Verstoß gegen die Menschenrechte identifizieren und die notwendigen Grundsätze und Verhaltensweisen bestimmen, mit denen solche Verstöße vermieden werden können.

Ein auf Fortschritt abzielender Ansatz

Die formelle Ausarbeitung der VINCI-Leitlinien für Menschenrechte ist Bestandteil eines auf Fortschritt abzielenden Ansatzes, der auf Zwangsmaßnahmen verzichtet. Vor diesem Hintergrund wurde ein Dokument ausgearbeitet, das sich im Laufe der Zeit ändern kann und den europäischen Sozialpartnern zur Konsultation vorgelegt wurde.
Der VINCI-Leitfaden für Menschenrechte, der alle VINCI-Leitlinien für die 5 identifizierten Bereiche (vgl. Abbildung) zusammenfasst und auch den Begriff der Due Dilligence behandelt, entspricht somit voll und ganz dem vorherrschenden Trend zur zunehmenden Stärkung ethischer Grundsätze.

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz

Am 1. Juni 2017 unterzeichneten Xavier Huillard, Präsident und geschäftsführender Generaldirektor VINCI, und Noureddine Boudjeniba, Sekretär des Europäischen Betriebsrats, eine gemeinsame Erklärung zugunsten von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz.

Sie ist Ausdruck des gemeinsamen Willens zur Erreichung des Ziels „Null Unfälle“ und ein Bezugsrahmen bei der Umsetzung aller wichtigen und unverzichtbaren Maßnahmen sowie für weitere Überlegungen in Sachen Arbeitsschutz in den Konzernunternehmen.

 Diese Erklärung, Ergebnis eines regelmäßigen, konstruktiven sozialen Dialogs und Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, gibt der Überzeugung Ausdruck, dass Fortschritt und Förderung einer VINCI-Sicherheitskultur nur mit Einbeziehung aller Mitarbeiter und ihrer Vertreter möglich sind..

Leitlinien für die Beziehungen zu Nachunternehmern

VINCI hat sich in seiner Entwicklung stets an den zentralen Grundwerten seiner Corporate Identity orientiert. Mit dem Leitsatz „Gemeinsam!“ bekräftigt VINCI die Bereitschaft zu Offenheit und Dialog mit allen Stakeholdern.

Das Manifest bekundet die Ziele des Konzerns in Bezug auf seine soziale, gesellschaftliche und ökologische Verantwortung, die Ethik-Charta beschreibt die Erwartungen an das Verhalten der Mitarbeiter. Mit den Leitlinien für die Beziehungen zu Subunternehmen unterstreicht VINCI die Bedeutung einer fairen Zusammenarbeit mit Nachauftragnehmern und Lieferanten. Die Auftraggeber im Konzern übernehmen sechs fundamentale Selbstverpflichtungen und sorgen für deren Einhaltung.

Letzte Aktualisierung: 12. 04. 2021