Startseite - Mobile
90,590€ +1,26 %   15.10.2021 17:35

VINCI ist ein Global Player in branchenführender Position und will als Antwort auf die großen Herausforderungen unserer Zeit Zukunft bauen: durch den Beitrag des Konzerns zu attraktiven Städten, effizienten Verkehrsinfrastrukturen und modernen Arbeitsplätzen – stets mit Rücksicht auf die Umwelt. Einen zentralen Platz nehmen dabei der Dialog mit allen Interessengruppen und ein offenes Ohr für deren Belange ein.
Die im VINCI-Manifest festgeschriebenen Selbstverpflichtungen für die Gesamtleistung des Konzerns gründen sich auf gemeinsame Werte, die von allen Mitarbeitern mitgetragen werden und zur Erarbeitung von 5 Bezugsdokumenten geführt haben:

- Aus der 2. Verpflichtung des Manifests ging die Charta über Ethik und Verhaltensregeln hervor. Diese Grundregeln der Berufsethik gelten immer und jederzeit für sämtliche Unternehmen und Mitarbeiter in allen Ländern, in denen der Konzern präsent ist.

- Ergänzend dazu erläutert ein Verhaltenskodex gegen Korruption die Regeln, um Bestechung und Bestechlichkeit entgegenzuwirken, insbesondere durch Aufzeigen von Korruptionsrisiken in den Geschäftsabläufen und Beispielen für nicht geduldete Verhaltensweisen.
Die beiden Dokumente sind in 31 Sprachen im Intranet und auf der Webseite des Konzerns verfügbar. Sie sind somit für so gut wie alle Mitarbeiter in der Amtssprache ihres Landes zugänglich und Teil der Willkommensbroschüre bei Neueinstellung. Die 28.000 Topmanager des Konzerns haben sich verpflichtet, diese Regeln einzuhalten und in ihrem Zuständigkeitsbereich für deren Einhaltung zu sorgen.

- Ebenfalls aus dem Manifest hervorgegangen ist der Leitfaden für Menschenrechte. w- Er erläutert die damit verbundenen Risiken und Folgen für die Konzernunternehmen und bildet einen gemeinsamen Sockel in Form von Leitlinien und spezifischen Vorgehensweisen, die in Bezug auf Menschenrechte zu beachten sind.
Diese Leitlinien stützen sich auf die Grundsätze der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die acht Kernübereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und die OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen. Der Leitfaden für Menschenrechte ist in 21 Sprachen verfügbar. Das entspricht einem Deckungsgrad von ca. 98% der Konzernbelegschaft.

- In Fortsetzung der Selbstverpflichtung Nr. 5 des Manifests zeugt die Erklärung über Wichtige und unverzichtbare Maßnahmen für die Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz vom gemeinsamen Willen, das Ziel „Null Unfälle“ zu erreichen. Sie ist Ergebnis eines regelmäßigen und konstruktiven sozialen Dialogs und Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, gestützt auf die Erkenntnis, dass Fortschritt nur durch Förderung einer Sicherheitskultur mit Einbindung aller Arbeitnehmer und ihrer Vertreter möglich ist. Das Dokument deckt mehr als 98% der Konzernbelegschaft ab und ist in 22 Sprachen erhältlich.

- Die aus der 3. Selbstverpflichtung des VINCI-Manifests hervorgegangenen Umweltleitlinien bilden einen Bezugsrahmen, um Umweltrisiken und Auswirkungen der Konzerntätigkeit auf die Umwelt zu mindern. Sie gelten für alle Konzernunternehmen und zielen darauf ab, Maßnahmen zum Schutz der Umwelt möglichst praxisnah anzupassen und weiter zu verbessern. Die Konzerngesellschaften tragen dafür Sorge, dass bei der Ausführung von Projekten die entsprechenden Maßnahmen auch von allen Nach- und Mitauftragnehmern umgesetzt werden. Das Dokument ist in 11 Sprachen verfügbar.

Ethik-Charta und Verhaltensregeln

Ethik-Charta und Verhaltensregeln

VINCI gründet sich auf starke Grundwerte, die unsere Unternehmenskultur ausmachen und unser Handeln leiten. Für die meisten von uns verstehen sich diese Werte von selbst, d.h. sie sind implizit, und werden überwiegend mündlich weitergegeben. In einem Konzern, der jedes Jahr Tausende neue Mitarbeiter einstellt, ist es wichtig, sie explizit darzulegen.

Das ist Hauptzweck dieses Dokuments, das alle Konzernmitarbeiter zu größter Sorgfalt bei der Beachtung dieser Regeln anhält.

Ethik-Beauftragter

Darüber hinaus hat VINCI einen Ethik-Beauftragten ernannt.

Seine Aufgabe ist es, zusammen mit den operativen und funktionellen Konzernabteilungen für ein angemessenes Verständnis dieser Charta Sorge zu tragen. Jeder Mitarbeiter kann sich im Falle von Schwierigkeiten oder Fragen zur Abgrenzung oder Anwendung dieser Regeln in aller Vertraulichkeit direkt an ihn wenden.

Verhaltenskodex zur Korruptionsbekämpfung

Unsere Ethik- und Verhaltenscharta legt für alle Unternehmen und Mitarbeiter geltende Verhaltensregeln fest. Korruptionsbekämpfung gehört zu den wichtigsten dieser Grundprinzipien. Dabei geht es nicht nur um untadeliges Verhalten von Seiten jedes einzelnen Konzernmitarbeiters, sondern auch darum, im Rahmen der jeweiligen beruflichen Tätigkeit aktiv am System zur Prävention von Korruption mitzuwirken.

Das eingerichtete System stützt sich auf den Verhaltenskodex zur Korruptionsbekämpfung, die Erkennung von Korruptionsrisiken sowie die Umsetzung von Präventionsmaßnahmen.

Leitfaden für Menschenrechte

Begleitung unserer internationalen Entwicklung

Auf den Baustellen und in den Unternehmen eines internationalen Konzerns wie VINCI arbeiten viele Menschen, die entweder direkt von VINCI oder aber von Subunternehmern beschäftigt werden. Während sich der institutionelle Kontext und die Arbeitsbedingungen zwischen den einzelnen Ländern deutlich unterscheiden können, ist uns sehr daran gelegen, überall darauf zu achten, dass die Rechte dieser Mitarbeiter und der von unseren Projekten und unserer Arbeit betroffenen Menschen vor Ort gewahrt bleiben.
Bereits 2003 unterzeichnete VINCI den United Nations Global Compact , und verpflichtete sich damit, in seinem eigenen Einflussbereich auf die Wahrung und Förderung der Menschenrechte zu achten. 2013 arbeitete der Konzern einen ersten Leitfaden zur Wahrung der sozialen Grundrechte aus.

Ein Rahmendokument für alle Geschäftsbereiche des Konzerns

Da die VINCI-Unternehmen in einer immer größeren Anzahl von Ländern tätig sind, haben wir uns dazu entschlossen, unsere Verpflichtungen im Bereich der Menschenrechte mit den Leitlinien genauer und einheitlich zu bestimmen. Diese Leitlinien sind eine direkte Fortsetzung des VINCI Manifestes, das alle Bereiche unserer unternehmerischen Verantwortung abdeckt.
Diese Leitlinien wurden gemeinsam mit allen Personalabteilungen der Konzerneinheiten ausgearbeitet. Im Rahmen dieses umfassenden Projekts konnten wir die wichtigsten Risiken für einen Verstoß gegen die Menschenrechte identifizieren und die notwendigen Grundsätze und Verhaltensweisen bestimmen, mit denen solche Verstöße vermieden werden können.

Ein auf Fortschritt abzielender Ansatz

Die formelle Ausarbeitung der VINCI-Leitlinien für Menschenrechte ist Bestandteil eines auf Fortschritt abzielenden Ansatzes, der auf Zwangsmaßnahmen verzichtet. Vor diesem Hintergrund wurde ein Dokument ausgearbeitet, das sich im Laufe der Zeit ändern kann und den europäischen Sozialpartnern zur Konsultation vorgelegt wurde.
Der VINCI-Leitfaden für Menschenrechte, der alle VINCI-Leitlinien für die 5 identifizierten Bereiche (vgl. Abbildung) zusammenfasst und auch den Begriff der Due Dilligence behandelt, entspricht somit voll und ganz dem vorherrschenden Trend zur zunehmenden Stärkung ethischer Grundsätze.

Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz

Am 1. Juni 2017 unterzeichneten Xavier Huillard, Präsident und geschäftsführender Generaldirektor VINCI, und Noureddine Boudjeniba, Sekretär des Europäischen Betriebsrats, eine gemeinsame Erklärung zugunsten von Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz.

Sie ist Ausdruck des gemeinsamen Willens zur Erreichung des Ziels „Null Unfälle“ und ein Bezugsrahmen bei der Umsetzung aller wichtigen und unverzichtbaren Maßnahmen sowie für weitere Überlegungen in Sachen Arbeitsschutz in den Konzernunternehmen.

 Diese Erklärung, Ergebnis eines regelmäßigen, konstruktiven sozialen Dialogs und Teil eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses, gibt der Überzeugung Ausdruck, dass Fortschritt und Förderung einer VINCI-Sicherheitskultur nur mit Einbeziehung aller Mitarbeiter und ihrer Vertreter möglich sind..

Leitlinien für die Beziehungen zu Nachunternehmern

VINCI hat sich in seiner Entwicklung stets an den zentralen Grundwerten seiner Corporate Identity orientiert. Mit dem Leitsatz „Gemeinsam!“ bekräftigt VINCI die Bereitschaft zu Offenheit und Dialog mit allen Stakeholdern.

Das Manifest bekundet die Ziele des Konzerns in Bezug auf seine soziale, gesellschaftliche und ökologische Verantwortung, die Ethik-Charta beschreibt die Erwartungen an das Verhalten der Mitarbeiter. Mit den Leitlinien für die Beziehungen zu Subunternehmen unterstreicht VINCI die Bedeutung einer fairen Zusammenarbeit mit Nachauftragnehmern und Lieferanten. Die Auftraggeber im Konzern übernehmen sechs fundamentale Selbstverpflichtungen und sorgen für deren Einhaltung.

Letzte Aktualisierung: 16. 06. 2021