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Klimaschutz

Klimaschutz

Mehr als 50% der jährlichen Treibhausgasemissionen sind auf den Verkehrs- und Gebäudesektor zurückzuführen, die beide auch stark gegenüber Klimarisiken exponiert sind. Mit ehrgeizigen Zielen zur Senkung der Bruttoemissionen und Initiativen in allen Tätigkeitsbereichen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg werden daher alle Vorkehrungen getroffen, um künftige, durch den Klimawandel bedingte Effekte zu vermeiden.

Künftige Klimaeffekte begrenzen

Mehr als 50% der jährlichen Treibhausgas-emissionen sind auf den Verkehrs- und Gebäudesektor zurückzuführen, d.h. Bereichen, in denen VINCI tätig ist und die zugleich auch gegenüber Klimarisiken exponiert sind. Daher hat sich der Konzern ehrgeizige Ziele zur Senkung der Bruttoemissionen gesteckt und ergreift Initiativen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg.

Klimaschutz erfordert, den Energieverbrauch zu optimieren, massiv erneuerbare Energien einzusetzen sowie beim Planen umzudenken, um infrastruktur- und gebäudeverursachte Emissionen zu verringern sowie die Resilienz und Energieeffizienz von Bauwerken zu stärken. Darüber hinaus sind neue Angebote zu entwickeln, die eine Veränderung von Mobilitäts-, Wohn- und Lebensgewohnheiten und zugleich einen geringeren CO2-Fußabdruck bei Kunden und Nutzern bewirken.
VINCI trägt so zum kollektiven Bemühen um Klimaneutralität bei. Ein Ziel, an dem kein Weg vorbeiführt, um die Erderwärmung zu begrenzen.


AMBITION 2050:
NETTO-NULL TREIBHAUSGAS­EMISSIONEN

EINE FORTSCHRITTS­ORIENTIERTE STRATEGIE

Eine fortschritts­orientierte Strategie

VINCI mobilisiert seine Mitarbeiter und seine Innovationskraft mit dem Ziel, den Footprint der vom Konzern realisierten und bewirtschafteten Bauwerke und deren Exposition sowie eigenverursachte Klimaeffekte zu verringern.

In diesem Sinne wurden ein Reengineering aller Verfahren und Anlagen für Produktion und Betrieb sowie die Umsetzung konzernweiter und bereichsspezifischer Aktionspläne in die Wege geleitet. Sie enthalten geeignete Indikatoren, um die erreichten Fortschritte messen zu können. Ziel ist die Senkung sowohl direkter als auch indirekter Emissionen im Rahmen einer kollektiven Dynamik mit Einbindung aller Mitarbeiter, Stakeholder und Nutzer von Gebäuden und Infrastrukturen, die VINCI betreibt.

Darüber hinaus wurde im Rahmen der Innovationsplattform Leonard ein Arbeitskreis rund um das Thema Resilienz gebildet. Er bündelt das gesamte Know-how des Konzerns, um diesem Aspekt bei Angeboten, Projekten, Bauwerken und Lösungen zunehmendes Augenmerk zu schenken.

VINCI hat sich zu einem Emissionsminderungspfad im Einklang mit dem Pariser Abkommen – Erderwärmung bis Ende des Jahrhunderts weit unter 2 °C – verpflichtet. Ziel ist es, die Direktemissionen des Konzerns (Scope 1 und 2) bis 2030 (portfoliobereinigt, gegenüber 2018) um 40% zu senken.
Ein weiteres Minderungsziel bis 2030, das sich der Konzern im Rahmen seiner sehr ehrgeizigen Umweltambition vorgenommen hat, ist eine 20%ige Reduzierung der indirekten Emissionen (Scope 3, upstream und downstream) gegenüber 2019.


Diese Selbstverpflichtung entspricht ebenfalls dem Klimaziel „well below 2 °C“ und beruht auf einer von der Science Based Targets initiative (SBTi) validierten Methode zur Erreichung dieses Ziels.

Direktemissionen

Der Konzern will seine Direktemissionen (Scope 1 und 2) bis 2030 um 40% senken (gegenüber 2018, gemessen am damaligen Konsolidierungskreis). Für den Bereich Konzessionen wurde für denselben Zeitraum ein Emissionsminderungsziel von 50% festgelegt.

Aufschlüsselung der Tätigkeitsbedingten Direktemissionen: 2,3 Mio. t CO2 im Jahr 2021

Aufschlüsselung der Tätigkeitsbedingten Direktemissionen
QuellenAufschlüsselung der Tätigkeitsbedingten Direktemissionen
Industrielle Produktion44 %
Leicht- und Nutzfahrzeugue22 %
Baumaschinen und LKW-Fuhrpark22 %
Gebäude12 %
Aufschlüsselung der Tätigkeitsbedingten Direktemissionen

DIREKTEMISSIONEN

Der Konzern will seine Direktemissionen (Scope 1 und 2) bis 2030 um 40% senken (gegenüber 2018, gemessen am damaligen Konsolidierungskreis). Für den Bereich Konzessionen wurde für denselben Zeitraum ein Emissionsminderungsziel von 50% festgelegt.

Aufschlüsselung der Tätigkeitsbedingten Direktemissionen: 2,3 Mio. t CO2 im Jahr 2021

Aufschlüsselung der Tätigkeitsbedingten Direktemissionen
QuellenAufschlüsselung der Tätigkeitsbedingten Direktemissionen
Industrielle Produktion44 %
Leicht- und Nutzfahrzeugue22 %
Baumaschinen und LKW-Fuhrpark22 %
Gebäude12 %
Aufschlüsselung der Tätigkeitsbedingten Direktemissionen

Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40% senken gegenüber 2018
Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40% senken gegenüber 2018
Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40% senken gegenüber 2018

Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40% senken gegenüber 2018
Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40% senken gegenüber 2018
Treibhausgasemissionen bis 2030 um 40% senken gegenüber 2018

KONKRET

Baumaschinen und LKW-Fuhrpark
• Umstellung eines Teils der Flotte auf emissionsärmere Antriebe, Förderung von Eco-Driving sowier Ausrüstung mit Tools zur Verbrauchs­überwachung
• Zusammenarbeit mit Herstellern und Vermietern von Baugerät zur Erprobung neuer emissionsarmer Antriebe
• Beschleunigte Umstellung der Pkw- und Nutzfahrzeugflotte auf Hybrid-, E- und generell emissionsärmere Fahrzeuge
• Verbrauchssparende Anreize für Mitarbeitende dank Mitfahrer-Zentralen, Eco-Driving-Training, und Soft-Mobility-Nutzung
• Erprobung von Wasserstoff und Biogas für Nutzfahrzeuge

Industrielle Fertigung
• Verbesserung der Energieleistung
• Umstellung von fossiler Energie mit hohem CO2-Ausstoß auf Erdgas und erneuerbare Energien

Gebäude und Baustellencontainer
• Energieeffizienzdiagnosen für den Gebäudebestand des Konzerns und gezielte Maßnahmen wie thermische Sanierung, Temperaturregelung bzw. Ökodesign
• Erhöhte Nutzung energieeffizienter Baustellencontainer

Erneuerbare Energien
• Bevorzugte Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere durch Installation von PV-Anlagen zur Stromerzeugung für den Eigenverbrauch

Senkung des indireckten treihausgasemissionen (scope 3) um 20% gegenüber 2019
Senkung des indireckten treihausgasemissionen (scope 3) um 20% gegenüber 2019
Senkung des indireckten treihausgasemissionen (scope 3) um 20% gegenüber 2019

Senkung des indireckten treihausgasemissionen (scope 3) um 20% gegenüber 2019
Senkung des indireckten treihausgasemissionen (scope 3) um 20% gegenüber 2019
Indirekte Emissionen dank Maßnahmen über die Gesamte wertschöpfungskette Hingweg reduzieren

Indirekte Emissionen

Konkret

Sourcing
• Beginn eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses mit wichtigen Lieferanten und Nachauftragnehmern.
• Zunehmende Verwendung von emissionsarmem Beton auf sämtlichen Baustellen von VINCI Construction.
VINCI Construction-Ziel 2030: 90% Anteil an Low-Carbon-Beton.

Neue Angebote
• Nachhaltige Lösungen zur Reduzierung des Carbon Footprints von Kunden: nachhaltiges Bauen, Energieeffizienz, nachhaltige Mobilität.
• Entwicklung von Know-how und Angeboten im Bereich erneuerbare Energien als Beitrag zur Energiewende und zur Energie-Mix-Optimierung von morgen.
• Anreize zur Nutzung emissionssparender Lösungen auf Autobahnen (Ladestationen, Mitfahrerparkplätze, multimodale P+R-Parkplätze, Expressbuslinien usw.) und Flughäfen (emissionsabhängige Staffelung von Flughafengebühren, Beitrag zur Schaffung eines nachhaltigen Biokraftstoff- und Wasserstoffsektors).

Ökodesign
• Entwicklung von Tools zur Ermittlung des Carbon Footprint von Projekten in der Angebotsphase mit Vorschlag emissionsarmer Varianten.
• Umsetzung emissionsarmer Strategien bei der Planung, z.B. Environment in Design von VINCI Construction.

Scope 3 Emissions

Scope 3 emissions
39% UPSTREAM
Materialeinkauf22%
Sonstige Einkaufsgruppen (darunter Transport)5%
Nachauftragnehme, Bauaufträge4%
Sonstige Upstream-Emissionen8%
Direct greenhouse gas emissions by source
61% DOWNSTREAM
Verkehr im Konzessionsbereich43%
Energieanlagen8%
Gebäude5%
Sonstige Downstream-Emissionen6%

Resilienz von Projekten und Bauwerken

Die Effekte der Erderwärmung und insbesondere die Folgen von Extremwetterereignissen können für Projekte, Bauwerke und Leistungen von VINCI Risiken darstellen. Das Thema Klimaresilienz ist bei VINCI bereits fester Bestandteil der Risikobewertung von Projekten, um so die Resilienz von Städten und Regionen zu erhöhen, in denen die Konzernunternehmen ihre Leistung erbringen.

Klimaresilientere Bauwerke une Leistungen durch Geeignete anpassung
Klimaresilientere Bauwerke une Leistungen durch Geeignete anpassung
Klimaresilientere Bauwerke une Leistungen durch Geeignete anpassung

Klimaresilientere Bauwerke une Leistungen durch Geeignete anpassung
Klimaresilientere Bauwerke une Leistungen durch Geeignete anpassung
Klimaresilientere Bauwerke une Leistungen durch Geeignete anpassung

KENNZAHLEN 2021

2,3 Mio. t
Treibhausgasemissionen 2021 (Scope 1 & 2)

-8%
Treibhausgasemissionen 2021 gegenüber 2018 (Scope 1 & 2, ohne Zukäufe)

41 Mio. t
Treibhausgasemissionen 2021 (Scope 3)

25%
Stromanteil aus erneuerbaren Energien 2021

CO2-Emissionspfad-Monitoring – VINCI-Leistung 2021

CO2-Emissionspfad-Monitoring – VINCI-Leistung 2021Emissionspfad Scope 1 & 2
JahreAnfängliche FlugbahnErreichte Flugbahn
201840%40%
201940%40%
202037%32%
202135%33%
CO2-Emissionspfad-Monitoring – VINCI-Leistung 2021 Emissionspfad Scope 1 & 2

Emissionspfad Scope 1 & 2

Letzte Aktualisierung: 13. 05. 2022