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VINCI Airports

Beitrag zu nachhaltigem Wachstum im Einzugsbereich der Standorte

VINCI Airports entwickelt, finanziert, baut und betreibt Flughäfen. Als international tätige Betreibergesellschaft mit 12.000 Mitarbeitern setzt sie ihre Investitionskraft, ihr internationales Netzwerk und ihr Know-how zur Optimierung und Leistungssteigerung bestehender und neuer Flughafenkonzessionen ein. VINCI Airports gehört mit einem Fluggastaufkommen von 157 Millionen Passagieren (Stand 2017) zu den Top 5 der Branche und bewirtschaftet aktuell 35 Flughäfen in sieben Ländern.

Rekordverkehrszuwächse sowie der internationale Portfolioausbau sorgten auch im vergangenen Jahr für starkes Wachstum.

Der VINCI Airports-Umsatz stieg um 33,5% auf 1,4 Milliarden Euro, davon 13,7% durch organisches Wachstum dank Leistungssteigerungen im bewirtschafteten Bestand. Zu den zahlreichen Neuzugängen und Erweiterungen zählten im Berichtsjahr die erstmals auf Ganzjahresbasis einbezogenen Flughäfen Lyon (Frankreich) sowie die Hereinnahme neuer Konzessionen in Japan (Flughafen Kobe), Brasilien (Salvador de Bahia) und Anfang 2018 in Serbien (Belgrad).

Kennzahlen 2017

35 Flughäfen

156,6 Millionen Passagiere

6.705 Mitarbeiter

Umsatz: 1.409 Mio. €

Wettbewerbsposition von VINCI Airports

VINCI Airports rangiert mit weltweit 35 Flughäfen im internationalen Spitzenfeld der Top 5 im Airportmanagement.

Die wichtigsten börsennotierten Flughafenbetreibergesellschaften sind Aena (Konzessionsgesellschaft des Flughafens Madrid), die französische ADP-Gruppe, Fraport (Flughafen Frankfurt) und MAHB (Flughafen Kuala Lumpur).

In Europa bewirtschaftet VINCI Airports zehn Flughäfen in Portugal (51,8 Millionen Passagiere) und 12 in Frankreich (18,2 Millionen Passagiere), darunter seit November 2016 die Flughäfen Lyon - Saint-Exupéry und Lyon-Bron (10,3 Millionen Passagiere).

Außerhalb Europas ist VINCI Airports Konzessionsnehmerin der drei internationalen Flughäfen Kambodschas (8,8 Millionen Passagiere).

In Chile ist VINCI Airports an der Seite von ADP und Astaldi Mitglied des Betreiberkonsortiums, das den internationalen Flughafen von Santiago (21,4 Millionen Passagiere) bewirtschaftet.

In der Dominikanischen Republik umfasst das Portfolio von VINCI Airports sechs Flughäfen (5,1 Millionen Passagiere).

In Japan bewirtschaftet VINCI Airports im Rahmen eines Konsortiums mit japanischen Partnern die beiden Flughäfen von Osaka (43,6 Millionen Passagiere).

Der brasilianische Flughafen Salvador de Bahia (2017: 7,7 Millionen Passagiere) wird seit dem 2. 1. 2018 ebenfalls von VINCI Airports bewirtschaftet.

2018 kommen noch zwei weitere Flughäfen hinzu: Kobe (Japan) und Belgrad (Serbien), auf denen 2017 insgesamt 8,2 Millionen Fluggäste abgefertigt wurden.

Innovation

Die sich gleichermaßen an Mitarbeiter und externe Partner richtende Innovationspolitik von VINCI Airports zielt, insbesondere auf Basis digitaler Technologien, auf betriebliche Verbesserungen sowie die Entwicklung neuer Dienste für Passagiere ab. Beweis für die Kreativität der Mitarbeiter sind u. a. zwei beim VINCI-Innovationspreis 2017 prämierte Projekte: I-Sense, eine Lösung für Passagierflussmanagement, die die Wartezeit bei den Kontrollen um 20% verkürzt, und „See you later“, ein Dienst für Passagiere, um beim Einsteigen konfiszierte Gegenstände, deren Mitführung im Flugzeug verboten ist, später wieder in Empfang nehmen zu können.

Zusammen mit Startups wurden ferner Dienstleistungen für eine verbesserte Travel Experience entwickelt. Die Auswahl erfolgt häufig bei Veranstaltungen wie der VINCI Airports Innovation Challenge, auf die eine Inkubations- und lokale Testphase folgt, bevor sie auf breiter Basis zum Einsatz kommen. Das portugiesische Jungunternehmen Business in the Air hat beispielsweise mit Unterstützung durch VINCI Airports eine App entwickelt, mit der Passagiere die Wartezeit auf Flughäfen nutzen können, um neue Geschäftskontakte zu knüpfen; diese Funktionalität ist nun über ANA, das VINCI Airports-WLAN in Portugal, auf den Flughäfen Lissabon und Porto aktiv.

Ausblick

Das Konzessionsgeschäft, Kernkomponente des integrierten Unternehmensmodells und der Wachstumsstrategie von VINCI, trägt zugleich als Sockel für regelmäßige Einnahmen zur Widerstandskraft des Konzerns bei.

Der Bereich Konzessionen wird seinen Wachstumskurs 2018 voraussichtlich weiter fortsetzen.

Volumenmäßig dürfte sich der Trend zur Verkehrszunahme auf dem Autobahnnetz von VINCI Autoroutes bestätigen. Dieser Anstieg ist der generell besseren Konjunktur in Europa, die sowohl den heimischen als auch den internationalen Handel begünstigt, zu verdanken. VINCI Airports wird durch die internationale Portfolioerweiterung und das zunehmende Passagieraufkommen auf den bewirtschafteten Flughäfen weiter wachsen – angesichts der hohen Vergleichsbasis allerdings weniger stark als in den Vorjahren. Desgleichen wird VINCI Highways von neu hereingenommenen Konzessions- und Bewirtschaftungsverträgen in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent profitieren. Auf der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke LGV Sud Europe Atlantique in Frankreich, die 2018 ihr erstes volles Geschäftsjahr realisiert, wird ein Geschäftserfolg erwartet, der anteilig dem Vorjahr entspricht oder es sogar übersteigt.

Die Bauherrentätigkeit des integrierten Konzessions- und Baukonzerns wird bei zahlreichen Vorhaben zum Tragen kommen: in Frankreich bei Bauprojekten im Rahmen des Autobahn-Konjunkturpakets, die VINCI Autoroutes in den Rang eines der größten Auftraggeber für öffentliche Bauarbeiten erheben; außerhalb Frankreichs bei Bauprogrammen im Zusammenhang mit Konzessionen für einen Flughafen in Chile sowie für Autobahnen in Deutschland, Russland, Kanada, Kolumbien und Peru.

Zur weiteren Geschäftsentwicklung wird sich VINCI wie bisher gezielt um „Brownfield“- und „Greenfield“-Projekte, d. h. bestehende und neue Konzessionen im Flughafen- und Autobahnsektor, bemühen. Darüber hinaus wird durch Mobilität geförderter Erfahrungs- und Kompetenzaustausch zwischen den Bereichen von VINCI Concessions (VINCI Airports, VINCI Highways, VINCI Railways) und VINCI Autoroutes dazu beitragen, neue Märkte zu erschließen. Auch Synergieeffekte mit den Niederlassungen der Bau- und Baudienstleistungsbereiche auf allen Kontinenten werden ihren Beitrag dazu leisten. Dieses Neugeschäft wird in konstanter Fortsetzung der bisherigen Politik dazu dienen, das Konzessionsportfolio mit Ausdehnung des internationalen Anteils und Verlängerung der durchschnittlichen Vertragslaufzeit zu erneuern.

Neues Wertschöpfungspotenzial entsteht auch durch Innovation. Die diesbezügliche Politik ist darauf ausgerichtet, in allen Konzernbereichen eine optimierte betriebliche Leistung zu bewirken und neue Dienstleistungen für die Nutzer von Infrastrukturen, speziell für vernetzte Mobilität und eine noch bessere Travel Experience, zu entwickeln. Längerfristig wird der transversale Innovationsansatz auf Ebene des Gesamtkonzerns vor dem Hintergrund wesentlicher Veränderungen in Bezug auf Infrastrukturen und Mobilitätspraktiken neue Geschäftsmodelle hervorbringen.