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Innovation und prospektive

VINCI setzt auf kollaborative Innovation

VINCI verfolgt seit mehreren Jahren einen Open Innovation Approach, aus dem zahlreiche Initiativen hervorgegangen sind, die alle dasselbe Ziel anpeilen: mit Einbindung in- und externer Kompetenzen in einer Vielzahl von Bereichen die Innovation über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg voranzutreiben.

Denkansätze für VINCI von morgen

Vor dem Hintergrund zahlreicher Herausforderungen – Energiewende, digitale Revolution, immer rascher aufeinanderfolgende Innovationszyklen – wurde Leonard eingerichtet, eine Struktur für Monitoring und Zukunftsstudien auf Konzernebene.

Mehr darüber: https://leonard.vinci.com

Aufgaben von Leonard

Monitoring

Im Bereich Monitoring arbeitet Leonard mit Experten zahlreicher Fachrichtungen – Soziologen, Architekten, Philosophen usw. – zusammen, um so früh wie möglich die noch schwachen Signale neuer Trends in den Leistungsbereichen und auf den Märkten von VINCI zu erkennen.

Inkubation

Leonard fördert Inkubations- und Acceleration-Programme für innovative Projekte, die sowohl Mitarbeitern als auch Start-ups offenstehen.

Prospektive

Leonard setzt mit Prospektive befasste Arbeitskreise ein, deren Aufgabe es ist, Herausforderungen für VINCI auf längere Sicht, mögliche Weiterentwicklungen in den Geschäftsfeldern und in der Organisation des Konzerns sowie neue Wachstumsträger zu identifizieren.

Die ersten 4 Arbeitskreise:
- das autonome Fahrzeug und dessen Auswirkungen auf Bau und Betrieb von Infrastrukturen, geleitet von Pierre Anjolras, Präsident Eurovia;
- Resilienz von Städten und Infrastrukturen gegenüber klimatischen Ereignissen, geleitet von Jérôme Stubler, Präsident VINCI Construction;
- Digitalisierung von Infrastrukturen und Gebäuden, geleitet von Richard Francioli, beigeordneter Generaldirektor VINCI, Bau- und Baudienstleistungen;
- neue Arbeitsformen und deren Auswirkungen auf unser Managementmodell, geleitet von Franck Mougin, Leiter Humanressourcen und Nachhaltigkeit, VINCI.

Heute die Stadt von morgen erfinden

Die auf Initiative von VINCI eingerichtete Denkfabrik „La Fabrique de la Cité“ stellt Überlegungen über innovative Stadtentwicklung an und fördert Pionierprojekte.

Die Forschungsschwerpunkte sind die Anpassung des städtischen Bestands, nachhaltige Mobilität und Urban Economics. Die international und bereichsübergreifend ausgerichtete Fabrique de la Cité veranstaltet regelmäßig Seminare, bei denen verschiedene Akteure der Stadtentwicklung rund um Forschungsprojekte zusammenkommen.
2017 befassten sich die Arbeiten der Fabrique de la Cité mit so komplexen Themen wie der Aufnahme von Flüchtlingen in europäischen Städten, den Erwartungen der Millenials im Hinblick auf die Stadt von morgen und neuen Stadtlogistikkonzepten.

Mehr darüber: www.lafabriquedelacite.com

Eine Forschungspartnerschaft für die nachhaltige Stadt

Ökodesign in der Stadt- und Infrastrukturplanung bedeutet, bei neuen Projekten den ökologischen Langzeitherausforderungen Rechnung zu tragen. Für die Umsetzung urbaner Ökodesignkonzepte sind Arbeitsmethoden und Simulationstools sowie ein Forum für den interdisziplinären Austausch erforderlich.

VINCI setzt sich seit 2008, seit Gründung des ParisTech-VINCI-Lehrstuhls für „Ökodesign im Hoch- und Tiefbau“, für die Förderung von multidisziplinärem Fachwissen ein. Der Lehrstuhl entwickelt sachdienliche Entscheidungshilfe-Tools und Bezugswerke, um die Auswirkungen von Hoch- und Tiefbauten auf die Umwelt besser zu verstehen und sie dann zu reduzieren. Es handelt sich um eine von VINCI gesponserte wissenschaftliche Partnerschaft zwischen dem Konzern und drei Technischen Hochschulen des ParisTech-Clusters – MINES ParisTech, Ecole des Ponts ParisTech und AgroParisTech – rund um das Thema Ökodesign. Gefördert werden sowohl die Entwicklung als auch der Austausch von einschlägigem multidisziplinärem Fachwissen.

Konkrete Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit sind Tools, die im Konzern bei der Planung von Bau- und Bewirtschaftungsprojekten eingesetzt werden. Die VINCI-Unternehmen stellen sich den Forschern des Lehrstuhls als Experimentierfeld zur Verfügung, die ihrerseits Zugang zu einer Vielzahl an Daten erhalten.

Jede Technische Hochschule bringt ihr Expertenwissen ein, um die Thematik der Energieeffizienz von Gebäuden, der nachhaltigen Mobilität und der Wahrung der biologischen Vielfalt zu erforschen.

Seit 2008 wurden im Rahmen des Lehrstuhls für „Ökodesign im Hoch- und Tiefbau“ an die 30 Forschungsprogramme mit Teilnahme von mehr als 50 Wissenschaftlern durchgeführt. Zur Vorstellung der Forschungsergebnisse werden regelmäßig Konferenzen organisiert. Alle Veröffentlichungen sind online zugänglich.

Mehr darüber: www.chaire-eco-conception.org

ecowork

Ecowork ist eine zusammen mit CommonsSense entwickelte Initiative zur Förderung und raschen Verbreitung der Arbeiten des Lehrstuhls. Ecowork ist eine Forscher- und Fach-Community, die sich engagiert für die nachhaltige Stadt einsetzt und anlässlich kreativer Workshops neue, konkrete Ideen für alle mit Ökodesign verbundenen Herausforderungen entwickelt.

Mehr darüber: https://ecowork.cc