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Pressemitteilungen

Jahresabschluss 2011

7. 02. 2012 - Finanzen

- Solides Umsatz- und Ergebniswachstum
    - Umsatz: 37 Milliarden Euro (+10,7%)
    - Nettoergebnis: 1 ,9 Milliarden Euro (+7,2%)
    - Dividende 2011 : 1 ,77 € je Aktie (+6,0%)

- Gestärkte Finanzstruktur
    - Verringerung der Nettofinanzverschuldung um 470 Millionen Euro
    - Verbesserte Liquidität

- Gute Geschäftsdynamik
    - Auftragsbestand in Rekordhöhe: 30,6 Milliarden Euro (+18%)

Kennzahlen (in Millionen Euro)2010 2011 Δ 11 /10
Umsatz1 33 37636 95610,7%
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3 4343 6606,6%
   In % vom Umsatz10,3%9,9% 
Nettoergebnis, Konzernanteil1 7761 9047,2%
   In % vom Umsatz5,3%5,2% 
Nettoergebnis je Aktie (in Euro)23,303,485,4%
Dividende je Aktie (in Euro)1 ,671 ,7736,0%
Selbstfinanzierungskraft45 0525 3666,2%
Free Cashflow1 9192 13411 ,2%
Nettofinanzverschuldung(13 060)(12 590)470
Capital Employed per 31 . 12.27 76627 999233
Auftragsbestand per 31 . 12. (in Mrd. €)25,930,618%

              

Der Verwaltungsrat von VINCI ist am 7. 2. 2012 unter dem Vorsitz von Xavier Huillard zusammengetreten, um den Jahresabschluss5 zum 31 . 12. 2011 festzustellen, der der nächsten Hauptversammlung der Aktionäre am 12. 4. 2012 unterbreitet werden wird.

VINCI hat 2011 eine bemerkenswerte Performance mit kräftigem Umsatz- und Ergebnisanstieg erzielt.

Der Konzernumsatz betrug nahezu 37 Milliarden Euro – eine Zunahme um ca. 11 %, die auf ein starkes organisches Wachstum (+6,4%), insbesondere in den Bausparten (VINCI Energies, Eurovia, VINCI Construction), und den ganzjährigen Effekt der im Vorjahr getätigten Unternehmenszukäufe, insbesondere Cegelec zurückzuführen ist. Der Konzessionsbereich verzeichnete dank der positiven Entwicklung der Einnahmen bei VINCI Autoroutes (trotz stagnierenden Verkehrsaufkommens) wie auch bei VINCI Airports (wo die Konzession für die „Grand Ouest“-Flughäfen in Westfrankreich integriert ist) ein 3,9%iges Umsatzplus. 2011 wurden über 36% der Umsatzerlöse, in den Bausparten sogar 42%, außerhalb Frankreichs erwirtschaftet.

Die Selbstfinanzierungskraft (EBITDA) erhöhte sich um 6,2% auf knapp 5,4 Milliarden Euro; dies entspricht 14,5% vom Umsatz. Bei VINCI Autoroutes verbesserte sich die EBITDA-Marge von 68,8% im Vorjahr auf nunmehr 69,4%.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Recurring EBIT) stieg um 6,6% auf fast 3,7 Milliarden Euro und betrug 9,9% vom Umsatz. In den Bausparten verbesserte sich das Verhältnis Recurring EBIT/Umsatz von 4,5% im Vorjahr auf 4,6%.

Das Nettoergebnis, Konzernanteil, war 2011 mit insgesamt 1 .904 Millionen Euro 7,2% höher als im Vorjahr. Es entspricht 5,2% vom Umsatz.

Die Nettofinanzverschuldung zum 31 . 12. 2011 betrug 12,6 Milliarden Euro – eine Verringerung um 470 Millionen Euro im Vergleich zum 31 . 12. 2010.  Der um 17% erhöhte operative Cashflow ermöglichte die vollständige Finanzierung der Investitionen von VINCI Autoroutes wie auch der Dividendenzahlungen und der Aktienrückkäufe des Geschäftsjahres.

Darüber hinaus brachte VINCI 2011 mehrere finanzielle Großtransaktionen erfolgreich zum Abschluss:
Projektfinanzierungen für neue Konzessionen in Höhe von über 3,9 Milliarden Euro (darunter 3,1 Milliarden Euro für das Projekt LGV SEA, die Hochgeschwindigkeitsbahntrasse Tours-Bordeaux);
Erneuerung mittelfristiger Corporate-Kreditlinien im Umfang von 4,5 Milliarden Euro;
Platzierung von Schuldverschreibungen in Höhe von 1 ,7 Milliarden Euro.

Der Erfolg dieser Transaktionen verdeutlicht das Vertrauen der Geldgeber in die Finanzkraft und Kreditwürdigkeit des Konzerns, dessen „Investment Grade“-Rating durch S&P (BBB+) wie auch Moody’s (Baa1 ) erneut bestätigt wurde. VINCI beginnt das Jahr 2012 mit einer gestärkten Finanzstruktur und gesicherten finanziellen Ressourcen für künftigen Refinanzierungs- oder Entwicklungsbedarf.

Das Jahr 2011 war letztlich auch von einer guten geschäftlichen Dynamik geprägt. Sowohl in Frankreich als auch im Ausland erreichten die Auftragseingänge Rekordniveau. Zu den Highlights des Konzessionsbereichs gehörten neben dem Betriebsstart diverser Flughafen- bzw. Autobahnkonzessionen (FlughafenNantes-Atlantique, 2. Abschnitt des A86-Duplex-Tunnels) auch die Hereinnahme neuer Projekte wie z.B. die BAB A9 in Deutschland und die Großstadien von Nizza und Bordeaux. Diese Erfolge bezeugen die Richtigkeit des integrierten Geschäftsmodells von VINCI als Konzessions- und Baukonzern.

 

Trends 2012

VINCI beginnt das Jahr 2012 mit einem Auftragsbestand in den Bausparten von 30,6 Milliarden Euro (+18% gegenüber dem 31 . 12. 2010) – ein historischer Höchststand!

Angesichts der größeren Ungewissheit der wirtschaftlichen Wachstumsperspektiven in Europa könnte es in gewissen Segmenten oder Regionen allerdings im Jahresverlauf zu einer Verlangsamung des Auftragseingangs kommen. Die Mauteinnahmen auf den Autobahnen dürften weiterhin leicht zunehmen.

Vor diesem Hintergrund rechnet der Konzern für 2012 zumindest mit einer Stabilisierung des Geschäfts, bleibt dabei aber optimistisch und strebt auch in diesem Jahr eine Beibehaltung der operativen Margen in gleicher Höhe wie im Vorjahr an.

 

Jahresabschluss         

Über 10% Umsatzwachstum

Der Konzernumsatz von VINCI war 2011 mit insgesamt 37 Milliarden Euro6 10,7% höher als im Vorjahr. Dieser Entwicklung lagen ein robustes organisches Wachstum (+6,4%) und die positiven Effekte des externen Wachstums (+4,4%) zugrunde, mit dem ganzjährigen Beitrag von Cegelec, Faceo und Tarmac.

Der Umsatz des Konzessionsbereichs erhöhte sich um 3,9% (strukturbereinigt +4,1 %) auf 5,3 Milliarden Euro; für VINCI Autoroutes ist darin ein Umsatzplus von 3,5% enthalten.

Die Bausparten (Energies, Eurovia, VINCI Construction) verzeichneten bei Zugrundelegung der realen Struktur einen Umsatzanstieg um 11 ,9% auf 31 ,5 Milliarden Euro (strukturbereinigt +6,7%).

In Frankreich wurde mit insgesamt 23,6 Milliarden Euro ein Umsatzplus von 12,6% erzielt (strukturbereinigt   +8,7%). Der Konzessionsbereich erwirtschaftete 4,3% mehr Umsatz, die Bausparten 15,2% mehr.

Der Auslandsumsatz belief sich auf 13,4 Milliarden Euro – eine Zunahme um 7,5% (währungs- und portfoliobereinigt +2,7%). Der außerhalb Frankreichs erwirtschaftete Umsatzanteil betrug 36% (in den Bausparten 42%).

Eine detaillierte Analyse der Umsatzentwicklung im 4. Quartal, aufgeschlüsselt nach Sparten, finden Sie im Anhang.

 

Umsatz nach Sparten

    Veränderung 2011 /2010
(in Millionen Euro) 20102011 RealVergleichbar
Konzessionen5 0975 2973,9%4,1 %
   VINCI Autoroutes4 2594 4093,5%3,5%
   VINCI Concessions8388885,9%7,3%
Bau- und Baudienstleistungen28 15031 49511 ,9%6,7%
   VINCI Energies7 1028 66622,0%5,5%
   Eurovia7 9308 72210,0%7,7%
   VINCI Construction13 11814 1077,5%6,9%
VINCI Immobilier60369815,7%15,7%
Konzerninterne Eliminierungen(475)(534)--
Gesamtumsatz *33 37636 95610,7%6,4%
Davon Frankreich20 92223 56212,6%8,7%
Davon Ausland12 45413 3947,5%2,7%

* Ohne Bauumsätze der Konzessionstöchter mit konzernfremden Unternehmen (Anwendung von IFRIC 12)

 

Anstieg des Nettoergebnisses um über 7%

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Recurring EBIT) erreichte im Jahr 2011 3.660 Millionen Euro – eine Zunahme um 6,6% gegenüber dem Vorjahr (2010: 3.434 Millionen Euro).
Die Umsatzrendite (Recurring EBIT/Umsatz) betrug 9,9%, gegenüber 10,3% im Vorjahr; diese Entwicklung ist auf das erhöhte Gewicht der Bausparten innerhalb der Gesamtleistung des Konzerns zurückzuführen („Mixeffekt“).

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Recurring EBIT) nach Sparten

(in Millionen Euro) 2010% vom
Ums.*
2011 % vom
Ums.*
∆ 11 /10
Konzessionen 2 09341 ,1 %2 14940,6 %2,6%
VINCI Autoroutes 1 92345,1 %2 01845,8 %5,0%
VINCI Concessions 171 20,4 %13014,7 %(23,5%)
Bau- und Baudienstleistungen 1 2574,5 %1 4354,6 %14,2%
VINCI Energies 3875,4 %4835,6 %24,8%
Eurovia 2853,6 %3223,7 %12,9%
VINCI Construction 5844,5 %6304,5 %7,9%
VINCI Immobilier 7612,6 %547,8 %(28,8%)
Holdings8 22 -
Recurring EBIT3 43410,3 % 3 6609,9 % 6,6%
IFRS 2-Aufwand, Ergebnis der at equity
einbezogenen Gesellschaften und Goodwill-
Wertberichtigungen
(5) (59) -
Operatives Ergebnis3 42910,3 %3 601 9,7 %5,0%

* Ohne Bauumsätze der Konzessionstöchter mit konzernfremden Unternehmen (Anwendung von IFRIC 12)

 

Das Recurring EBIT der Konzessionsparte belief sich 2011 auf 2.149 Millionen Euro (40,6% vom Umsatz), gegenüber 2.093 Millionen Euro im Vorjahr (41 ,1 % vom Umsatz). Diese Zunahme um 2,6% ist überwiegend auf die Verbesserung des Recurring EBIT von VINCI Autoroutes durch erhöhte Mauteinnahmen und eine gute Kontrolle der Betriebskosten zurückzuführen. Für gewisse Vermögenswerte des Konzessionsbereichs, vor allem in Griechenland, wurden aussergewöhnliche Wertberichtigungen in Höhe von rund 46 Millionen Euro vorgenommen.

Die Bausparten (Bau- und Baudienstleistungen) verzeichneten 2010 einen Anstieg ihres Recurring EBIT um 14,2% auf 1 .435 Millionen Euro (2010: 1 .257 Millionen Euro) und eine Verbesserung ihrer Umsatzrendite auf 4,6% vom Umsatz (2010: 4,5%).

Das Recurring EBIT von VINCI Energies verzeichnete einen starken Anstieg um 24,8% auf 483 Millionen Euro (2010: 387 Millionen Euro), u.a. dank einer deutlichen Verbesserung des Beitrags von Cegelec. Die vergleichsweise hohe Umsatzrendite verbesserte sich von 5,4% im Vorjahr auf nunmehr 5,6%.

Bei Eurovia legte das Recurring EBIT um 12,9% auf 322 Millionen Euro zu (2010: 285 Millionen Euro). Die Umsatzrendite verbesserte sich nach einem leichten Rückgang im Vorjahr auf 3,7% in 2011 (2010: 3,6%).

Das Recurring EBIT von VINCI Construction betrug 630 Millionen Euro – ein Anstieg um nahezu 8% im Vergleich zu 2010 (584 Millionen Euro). Die Umsatzrendite – spartenübergreifend insgesamt 4,5% wie im Vorjahr – zeigte in den meisten Divisionen, in Frankreich wie auch im Ausland, eine Verbesserung bzw. Stabilisierung auf hohem Niveau.

Die 2011 eingeführte Profit-Sharing-Prämie stellte für den Konzern einen Aufwand von rund 34 Millionen Euro dar.

Nach Berücksichtigung des Aufwands für aktienbasierte Vergütungen (IFRS 2), der Goodwill-Wertberichtigungen und des Anteils am Ergebnis der at equity erfassten Unternehmen ergibt sich für 2011 ein operatives Ergebnis in Höhe von 3.601 Millionen Euro (9,7 % vom Umsatz) – eine 5,0%ige Verbesserung gegenüber dem Vorjahreswert 3.429 Millionen Euro (10,3% vom Umsatz).

Die Kosten der Nettofinanzverschuldung erhöhten sich wegen eines leichten Zinsanstiegs um 11 Millionen Euro auf -647 Millionen Euro (2010: -636 Millionen Euro). Die durchschnittliche Bruttoverschuldungsquote zum 31 . 12. 2011 bleibt gut gemeistert, mit 3,93% (im Vorjahr: 3,71%).

Die sonstigen Finanzerträge und -aufwendungen weisen einen positiven Saldo von 25 Millionen Euro auf (im Vergleich zu einem negativen Saldo von 45 Millionen Euro im Vorjahr).

Der Steueraufwand erhöhte sich gegenüber 2010 (847 Millionen Euro) um 136 Millionen Euro auf insgesamt 984 Millionen Euro. Es ergibt sich ein effektiver Steuersatz von 33,6%, im Vergleich zu 31 ,6% im Vorjahr. Darin enthalten ist der 2011 und 2012 geltende „Sonderbeitrag“ der französischen Gesellschaften in Höhe von 5% der geschuldeten Steuer.

Das konsolidierte Nettoergebnis, Konzernanteil, des Geschäftsjahres 2011 war mit insgesamt 1 .904 Millionen Euro 7,2% höher als der Vorjahreswert (1 .776 Millionen Euro). Es entspricht 5,2% vom Umsatz.
Das Nettoergebnis je Aktie (nach Berücksichtigung verwässernder Instrumente) verbesserte sich um 5,4% auf 3,48 Euro (2010: 3,30 Euro je Aktie).

Nettoergebnis nach Sparten

(in Millionen Euro) 20102011 ∆ 11 /10
Konzessionen 8488520,5%
     VINCI Autoroutes 8098201 ,4%
     VINCI Concessions3932(17,8%)
Bau- und Baudienstleistungen 83696815,7%
     VINCI Energies 24231529,9%
     Eurovia18722017,5%
     VINCI Construction4074336,5%
VINCI Immobilier4833(31 ,6%)
Holdings4452-
Nettoergebnis, Konzernanteil1 7761 9047,2%

 

Angaben zur Kapitalflussrechnung und zur Bilanz

Die Selbstfinanzierungskraft vor Zinsen und Steuern (CFBIT = EBITDA) erhöhte sich 2011 um 6,2% auf 5.366 Millionen Euro (2010: 5.052 Millionen Euro). Sie entspricht 14,5% vom Umsatz der Periode.

Im Konzessionsbereich stieg die Selbstfinanzierungskraft vor Zinsen und Steuern um 5,3% auf 3.366 Millionen Euro und entsprach 63,6% vom Umsatz (2010: 3.197 Millionen Euro, 62,7% vom Umsatz). Bei VINCI Autoroutes erhöhte sich der entsprechende Wert um 4,4% auf 3.058 Millionen Euro und repräsentiert nunmehr 69,4% vom Umsatz (2010: 2.929 Millionen Euro, 68,8% vom Umsatz).

Im Bereich Bau- und Baudienstleistungen verbesserte sich die Selbstfinanzierungskraft vor Zinsen und Steuern um 6,4% auf insgesamt 1 .880 Millionen Euro (2010: 1 .766 Millionen Euro). Im Verhältnis zum Umsatz sind dies 6,0%, (2010: 6,3%).

Die durch die Aktivität bedingte Veränderung des Working Capital-Bedarfs und der kurzfristigen Rückstellungen, mit einer deutlichen Verbesserung im 2. Quartal, generierte 2011 ganzjährig einen positiven Cashflow von 93 Millionen Euro (2010: -78 Millionen Euro).

Nach Berücksichtigung des Zins- und Steueraufwands und der betrieblichen Investitionen in Höhe von netto 668 Millionen Euro (2010: 595 Millionen Euro) ergibt sich ein operativer Cashflow7 in Höhe von 3.270 Millionen Euro (2010: 2.790 Millionen Euro).

Die Anlageninvestitionen des Konzessionsbereichs betrugen 2011 1 .135 Millionen Euro (2010: 871 Millionen Euro). 1 .017 Millionen Euro entfielen auf Investitionen von VINCI Autoroutes im Zusammenhang mit den sogenannten „Planverträgen“ und dem „Grünen Autobahn-Paket“.

Daraus resultiert ein Free Cashflow  in Höhe von 2.134 Millionen Euro (2010: 1 .919 Millionen Euro), wovon 766 Millionen Euro durch die Konzessionen und 1 .130 Millionen Euro durch die Bau- und Baudienstleistungen generiert wurden (2010: 908 Millionen Euro und 903 Millionen Euro).

Die Nettofinanzanlagen (einschließlich Nettoverschuldung der neu erworbenen Unternehmen) betrugen 172 Millionen Euro (gegenüber einem Vorjahreswert von 2,4 Milliarden Euro, in dem der Erwerb von Cegelec mit 1 ,6 Milliarden Euro zu Buche schlug).

Die im abgelaufenen Geschäftsjahr ausgezahlten Dividenden belaufen sich auf insgesamt 1 .036 Millionen Euro.

Um den Verwässerungseffekte der bedingten Kapitalerhöhungen zugunsten der VINCI-Mitarbeiter (394 Millionen Euro in 2011 ) auszugleichen, setzte der Konzern sein Aktienrückkaufprogramm fort und erwarb 2011 für 628 Millionen Euro insgesamt 15,2 Millionen eigene Aktien am Markt.

Per Saldo verringerte sich die Nettofinanzverschuldung im Laufe des Jahres 2011 um 470 Millionen Euro.

Das Capital Employed (eingesetztes Kapital) des Konzerns blieb mit insgesamt 28,0 Milliarden Euro zum 31 . 12. 2011 insgesamt stabil gegenüber dem Vorjahr. 90% dieses Gesamtbetrags entfielen auf die Konzessionen.

Das konsolidierte Eigenkapital einschließlich Fremdanteilen betrug zum 31 . 12. 2011 13,6 Milliarden Euro, und war damit höher als im Vorjahr (13,0 Milliarden Euro zum 31 . 12. 2010).

Die Nettofinanzverschuldung des Konzerns ist zum 31 . 12. 2011 mit 12,6 Milliarden Euro ausgewiesen. Im Konzessionsbereich (einschließlich der dazu gehörenden Holdings) betrug sie 18,9 Milliarden Euro (gegenüber 17,5 Milliarden Euro zum 31 . 12. 2010), während der Bereich Bau- und Baudienstleistungen zusammen mit den Holdings einen Nettofinanzüberschuss von 6,3 Milliarden Euro verzeichnete (gegenüber 4,4 Milliarden Euro per Ende 2010).

Der Bestand des Konzerns an liquiden Mitteln ist nach wie vor sehr hoch, mit insgesamt 12,8 Milliarden Euro zum 31 . 12. 2011 .  In diesem Betrag enthalten sind eine verwaltete Nettoliquidität von 6,1 Milliarden Euro sowie nicht in Anspruch genommene, fest zugesagte Kreditlinien für insgesamt 6,7 Milliarden Euro, darunter 4,5 Milliarden Euro neue Kreditfazilitäten mit Fälligkeit in 2016, die im Februar und Juni von Cofiroute bzw. VINCI abgeschlossen wurden.

Auf einem im zweiten Halbjahr stark angespannten, volatilen Kreditmarkt konnte der Konzern seinen guten Zugang zu unterschiedlichen Finanzierungsquellen nutzen. 2011 wurden in Frankreich, Großbritannien und Deutschland Projektfinanzierungen in Höhe von fast 3,9 Milliarden Euro für neue Konzessionen abgesichert, darunter 3,1 Milliarden Euro für das Projekt LGV SEA. Hinzu kommen weitere 1 ,7 Milliarden Euro in Form langfristiger Anleihen von ASF und VINCI. Im Dezember 2011 emittierte VINCI erfolgreich Schuldverschreibungen im Umfang von 750 Millionen Euro mit Fälligkeit im Februar 2017 und einem Zinskupon von 4,125%. Diese Anleihen wurden im Januar 2012 durch weitere Finanzierungsgeschäfte über 500 Millionen Euro ergänzt. So konnte VINCI am 30. 1 . 2012 den 2006 zum Erwerb von ASF aufgenommenen Kredit von 1 ,75 Milliarden Euro vollständig tilgen. Nach der Bestätigung seines „Investment Grade“-Ratings (S&P: BBB+; Moody’s: Baa1 , Ausblick stabil) kann der Konzern den nächsten Fälligkeitsterminen in aller Ruhe entgegensehen.

 

Einzelabschluss
Das Nettoergebnis der Muttergesellschaft im Jahr 2011 war mit 2.997 Millionen Euro positiv (2010: 1 .849 Millionen Euro).

 

Dividendenausschüttung
Der Verwaltungsrat wird der nächsten Hauptversammlung für 2011 eine Dividende in Höhe von 1 ,77 Euro je Aktie vorschlagen; dies entspricht einer Erhöhung um 6,0% gegenüber dem Vorjahr (2010: 1 ,67 Euro je Aktie).
Unter Berücksichtigung der im Dezember 2011 ausgezahlten Abschlagsdividende von 0,55 Euro je Aktie wäre am 24. 5. 2012 eine Restdividende von 1 ,22 Euro je Aktie auszuzahlen. Die Auszahlung der Restdividende würde ausschließlich in bar erfolgen. Als Termin für die Abtrennung des Dividendenscheins wurde der 21 . 5. 2012 festgelegt.

 

Termine
Analystenkonferenz
Die Analystenkonferenz findet am Mittwoch, 8. Februar, um 8 Uhr 30 im Pavillon Ledoyen, 1 Avenue Dutuit, Paris 8 statt.
Pressekonferenz
Die Pressekonferenz findet am Mittwoch, 8. Februar, um 11 Uhr im Pavillon Ledoyen, 1 Avenue Dutuit, Paris 8 statt.

(1 ) Ohne Außenumsatz der Konzessionstöchter für Bauleistungen: der nach IFRIC 12 berechnete Umsatz einschließlich der von konzernfremden Unternehmen ausgeführten Bauleistungen betrug 2011 37.646 Millionen Euro (2010: 34.003 Millionen Euro).
(2) Nach Berücksichtigung von Aktienoptionen
(3) Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung der Aktionäre am 12. April 2012.
(4) Selbstfinanzierungskraft vor Zinsen und Steuern (EBITDA)
(5) Die Prüfung des Konzernabschlusses ist erfolgt. Der Bestätigungsbericht der Abschlussprüfer wird vor der Registrierung des Referenzdokuments vorgelegt werden.
(6) Ohne Bauumsätze der Konzessionstöchter mit konzernfremden Unternehmen (Anwendung von IFRIC 12)
(7) Operativer Cashflow: Selbstfinanzierungskraft, bereinigt um die Veränderung des Working Capital-Bedarfs und der kurzfristigen Rückstellungen, den Zins- und Steueraufwand, die Dividenden von at equity erfassten Gesellschaften sowie die betrieblichen Nettoinvestitionen

 

ANHÄNGE: siehe PDF-Version der Pressemitteilung

 

Über uns
VINCI ist ein weltweit tätiger Konzessions- und Baukonzern. Er beschäftigt mehr als 222.000 Mitarbeiter in rund 120 Ländern. Zu unserem Leistungsspektrum gehören Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb von Infrastrukturen und Einrichtungen, die zur Verbesserung des Alltags und der Mobilität der Menschen beitragen. Erfolg bedeutet für uns, dass die Gesamtleistung stimmt und nicht nur das Jahresergebnis. Dazu zählt unser Engagement zugunsten der Umwelt sowie der sozialen und gesellschaftlichen Performance unserer Unternehmensbereiche. Da die Leistungen des Konzerns sich durch ihren Nutzen für die Allgemeinheit auszeichnen, betrachten wir den Dialog mit allen Beteiligten und ein offenes Ohr für deren Belange als unerlässliche Voraussetzung unserer Tätigkeit. Unsere Ambition ist es, für unsere Kunden, Aktionäre, Mitarbeiter, Partner und die gesamte Gesellschaft auf Dauer Wert zu schaffen.

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