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Startseite > Medien > Pressemitteilungen    >    Jahresabschluss 2008 (03. 03. 2009)

Pressemitteilungen

Jahresabschluss 2008

3. 03. 2009 - Finanzen

- Um 9% höherer Reingewinn: 1 591 Millionen Euro
- Hohe Cashflowgenerierung aus der laufenden Geschäftstätigkeit: 3,2 Milliarden Euro (+12%)
- Reduzierung der Verschuldung: - 0,9 Milliarden Euro
- Dividendenvorschlag 1,62 € je Aktie: +6,6%

Kennzahlen

in Millionen Euro 2007 PF 12008Δ 08/07 PF
Konzernumsatz (IFRIC 12) 2 30 87433 930+9,9%
Umsatz ohne IFRIC 12 3 30 33833 458+10,3%
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Recurring EBIT) 3 1183 378+8,3%
Nettoergebnis, Konzernanteil 1 4551 591+9,4%
Nettoergebnis je Aktie (in €) 4 3,013,30+9,8%
Dividende je Aktie (in €) 1,521,62 5+6,6%
Selbstfinanzierungskraft 4 5134 872+7,9%
Operativer Cashflow 6 2 8993 244+11,9%
Nettofinanzverschuldung (16 303)(15 371) +932
Nettofinanzverschuldung ohne Projektfinanzierungen (15 723)(14 411) +1 312
Auftragsbestand (in Mrd. €) zum 31. 12.
21,523,2+8%

(1) PF = pro forma : Der von VINCI veröffentlichte Abschluss zum 31. 12. 2008 berücksichtigt zum ersten Mal die Erfassung der Konzessionsverträge nach IFRIC 12. Für Vergleichszwecke wurde diese Änderung in den Bilanzierungsmethoden in der Proformarechnung rückwirkend für das Geschäftsjahr 2007 angewandt.
(2) Umsatz, der nach IFRIC 12 den Außenumsatz für Bauleistungen der Konzessionstöchter umfasst (Bauleistungen im Auftrag der Konzessionsgeber, die von konzernfremden Unternehmen ausgeführt werden).
(3) Ohne Außenumsatz für Bauleistungen der Konzessionstöchter
(4) Nach Berücksichtigung von verwässernden Instrumenten
(5) Dividendenvorschlag an die Hauptversammlung der Aktionäre vom 14. 5. 2009
(6) Selbstfinanzierungskraft nach Steuern und Zinsen, Veränderung des Working Capital und der kurzfristigen Rückstellungen sowie der betrieblichen Nettoinvestitionen.

Der Verwaltungsrat von VINCI ist am 3. 3. 2009 unter dem Vorsitz von Yves-Thibault de Silguy zusammengetreten, um den Jahresabschluss 2008, der der nächsten Hauptversammlung der Aktionäre am 14. 5. 2009 (1. Einberufung) unterbreitet wird, festzustellen und die Aussichten für 2009 zu prüfen.

Der Konzernumsatz 2008 beträgt 33,5* Milliarden Euro; damit erhöhte VINCI die Leistung gegenüber 2007 um 10,3%. Dieser Anstieg entspricht den vom Konzern angekündigten Erwartungen und umfasst ein organisches Wachstum von nahezu 5%, in dem sich der insgesamt gute Geschäftsgang in den Leistungsbereichen des Konzerns im Geschäftsjahr 2008 niederschlägt.

Im externen Wachstum schlagen die 2007 realisierten Akquisitionen zur Stärkung der Konzernpräsenz im Ausland und die gezielten Zukäufe 2008 zu Buche :

• Eurovia Travaux Ferroviaires (ETF), führendes französisches Unternehmen im Gleisstreckenbau, Wachstumsträger speziell im Bereich der Erhaltung von Schienenwegen;

• Mit dem Erwerb von Taylor Woodrow Construction wird VINCI Plc in Großbritannien zu einem der führenden Bauunternehmen im Verkehrswegebau, Nuklearsektor und bei öffentlich-privaten Partnerschaften (PPP);

• Diverse Zukäufe durch VINCI Energies in Europa und durch VINCI Park in Nordamerika leisten Beiträge zur Stärkung der Leistungspalette und Standortpräsenz des Konzerns.

Trotz Kreditverknappung ist VINCI der Abschluss und die Finanzierung einer Reihe bedeutender Konzessionsverträge gelungen. Seit Sommer 2008 hat der Konzern in Frankreich, Griechenland, Deutschland und in Benelux 3,8 Milliarden Euro Finanzierungen für neue Konzessionen gesichert, die ihrerseits Quelle für Bauleistungen und künftige Betriebserträge sind. Dazu kommen 500 Millionen Euro neue Langzeitfinanzierungen, die 2008 von den Autobahngesellschaften ASF und Cofiroute abgeschlossen wurden. In jüngerer Zeit, im Februar 2009, hat ASF mit Erfolg 200 Millionen Euro Schuldverschreibungen mit 10 Jahren Laufzeit emittiert.

Der VINCI-Konzern schreibt somit ein gutes Geschäftsjahr 2008 und hält seinen Kurs. Das Businessmodell, das Projekte (Bausparten) mit der Bewirtschaftung von Infrastrukturen im Rahmen von Langzeitverträgen (Konzessionen) bündelt, stellt seine Belastbarkeit unter Beweis. Die Betriebsmargen sind weiterhin hoch. Das parallel zum Umsatz gewachsene Nettoergebnis zeigt, dass der Konzern in der Lage ist, die Ertragsmargen bei moderater Ausweitung des Leistungsvolumens zu halten.

Der Konzern hat die Nettoverschuldung um mehr als 900 Millionen Euro reduziert. Ohne Einbeziehung der konsolidierten Projektfinanzierungen (ohne Durchgriffshaftung auf VINCI) beträgt der Schuldenabbau 1,3 Milliarden Euro.

Der Auftragsbestand ist innerhalb von 12 Monaten um 8% gestiegen, erreichte zum 31. 12. 2008 23,2 Milliarden Euro und hält sich auf hohem Niveau. Er entspricht 10 Monaten durchschnittlicher Leistung.

In einer schwieriger gewordenen Konjunktur geht VINCI das Geschäftsjahr 2009 mit Ruhe, Zuversicht und Wachsamkeit an.


Konzernabschluss

Solides Umsatzwachstum im In- und Ausland

Der VINCI-Umsatz 2008 bei vergleichbarer Bilanzierungsmethode* beträgt 33,5 Milliarden Euro und ist um 10,3% höher als 2007. Dieses wie geplant eingetretene Umsatzplus entspricht einem Innenwachstum von 4,6%, einem externen Wachstum durch Zukäufe von 6,6% sowie negativen Wechselkurseffekten, die in Höhe von 0,9% zu Buche schlagen.

Der in Frankreich erzielte Umsatz erhöhte sich im Jahresverlauf um 6,6% auf fast 21* Milliarden Euro (+4,1% bei konstanter Struktur).

Der Auslandsumsatz verzeichnete ein starkes Wachstum (+17% auf 12,5* Milliarden Euro), das dank der Akquisitionen 2007 und 2008, des organischen Wachstums (+5,4%) und trotz eines negativen Wechselkurseffekts (-2,7%) erzielt werden konnte. Auf den Auslandsumsatz entfallen 37% vom Gesamtumsatz (43% in den Bausparten).

Nach Berücksichtigung von IFRIC 12 in Bezug auf Konzessionsverträge und insbesondere des Außenumsatzes für Bauleistungen der Konzessionstöchter beträgt der konsolidierte Umsatz von VINCI 33,9 Milliarden Euro und damit 9,9% mehr als 2007 auf Basis einer zu Vergleichszwecken angestellten Proformarechnung.

Umsatz nach Sparten

in Millionen Euro 2007 PF2008Δ 08/07PF
Konzessionen 5 6935 7941,8%
Mauteinnahmen und sonstige Leistungen 4 5744 7814,5%
Außenumsatz der Konzessionstöchter für
Bauleistungen
1 1191 013(9,5)
Contracting25 66028 52011,1%
  VINCI Energies4 3014 6147,3%
  Eurovia7 7068 1836,2%
  VINCI Construction13 65315 72215,2%
Sonstiges und Eliminierungen (479)(384) 
Gesamt 30 87433 9309,9%
N.B.: Gesamtumsatz ohne Außenumsatz der Konzessionstöchter für Bauleistungen 30 33833 45810,3%

 

Ergebnisse

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Recurring EBIT) der Berichtsperiode erreichte 3 378 Millionen Euro, 8,3% mehr als pro forma im Geschäftsjahr 2007. Es beträgt 10,1% vom Umsatz*, gegenüber 10,3% in 2007. Ohne die 2008 erzielten Einmalerträge beträgt der Anstieg des Recurring EBIT +5,6% im Vergleich zu 2007 und die Umsatzrendite (Recurring EBIT/Umsatz*) 9,8%.

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (Recurring EBIT) nach Sparten

in Millionen Euro 2007 PF % CA* 2008 % CA* Δ 08/07PF
Concessions 1 751 38,3% 1 966 **

41,1%
38,6% ****

12,3%
5,4% ****
Contracting 1 289 5,0% 1 363 4,8% 5,7%
  VINCI Energies 229 5,3% 245 5,3% 6,7%
  Eurovia 392 5,1% 346 4,2% (11,8%)
  VINCI Construction 668 4,9% 773 4,9% 15,6%
Holdings und Sonstiges 76   48 ***   
Recurring EBIT 3 118 10,3% 3 378 10,1%
9,8% ****
8,3%
5,6% ****
IFRS 2-Aufwand und Sonstiges**** (107)  (102)   
Operatives Ergebnis 3 011 9,9% 3 276 9,8% 8,8%

1) Ohne Außenumsatz der Konzessionstöchter für Bauleistungen
* davon Auflösung von außerordentlichen Rückstellungen bei ASF und Escota : 120 Mio. €
** davon -35 Mio. € außerordentliche Wertberichtigungen bei VINCI Immobilier
*** % und Veränderung ohne außerordentliche Posten 2008
**** Ergebnis der at equity einbezogenen Gesellschaften und Goodwill-Wertberichtigungen

VINCI Concessions steuert mit 1 966 Millionen Euro den größten Anteil zum Recurring EBIT des Konzerns bei (58%). Die Zunahme um 12,3% erwächst aus dem trotz Verkehrsrückgang im zweiten Halbjahr verzeichneten Umsatzplus der Autobahngesellschaften und einer guten Kontrolle der Betriebskosten. Im Recurring EBIT ist darüber hinaus ein außerordentlicher Erlös aus einer Rückstellungsauflösung in Höhe von 120 Millionen Euro bei ASF und Escota enthalten. Ohne diesen Effekt wäre eine Recurring-EBIT-Rendite von 5,4% zu verzeichnen.
Das Recurring EBIT von VINCI Energies entspricht mit fast 7% Wachstum der Umsatzentwicklung. Die Rendite hält sich deutlich über der 5%-Marke.
Die Eurovia-Marge (Recurring EBIT/Umsatz) hat sich von 5,1% im Geschäftsjahr 2007 auf 4,2% in 2008 verändert. Die Gründe dafür sind hauptsächlich eine schwieriger gewordene Geschäftslage in Frankreich mit Abwartehaltung nach den Kommunal- und Regionalwahlen, im Laufe des Jahres gestiegenen Rohstoffpreisen und einer Verschlechterung des Wirtschafts- und Finanzumfelds seit dem Sommer.
Die dem Umsatz entsprechende Recurring-EBIT-Entwicklung bei VINCI Construction ist auf Innenwachstum und Akquisitionen in ertragsstarken Leistungsbereichen zurückzuführen.

Die Erhöhung der Kosten für die Finanzverschuldung um 52 Millionen Euro auf 863 Millionen Euro ist einem Basiseffekt (Ganzjahreseffekt der 2007 realisierten Akquisitionen auf die Verschuldung) und der allerdings begrenzten Verteuerung der durchschnittlichen Zins- und Kreditkostenaufwendungen für zuzuschreiben.

Mit 1 591 Millionen Euro stieg das konsolidierte Nettoergebnis, Konzernanteil, bei vergleichbarer Struktur gegenüber 2007 um 9,4%.

Das Nettoergebnis je Aktie entspricht mit 3,30 Euro je Aktie einem Anstieg um 9,8% (nach Berücksichtigung des Effekts verwässernder Instrumente).

Nettoergebnis nach Sparten

in Millionen Euro 2007 PF 2008 Δ 08/07PF
Concessions 674 756 +12,2%
+0,4% *
Contracting 843 884 +4,8%
VINCI Energies 142 148 +4,3%
Eurovia 263 209 (20,6%)
VINCI Construction 438 527 +20,2%
Holdings und Sonstiges (62) (48)**  
Gesamt 1 455 1 591 +9,4%

* Ohne außerordentliche Posten bei ASF und Escota : 79 Mio. €
** davon Rückstellungen für ADP -Titel: (64) Mio. € und Wertberichtigungen bei VINCI Immobilier : (23) Mio. €

Die Nettoergebnisse der einzelnen Sparten resultieren aus den auf Ebene des Recurring EBIT festgestellten Entwicklungen.

Angaben zur Kapitalflussrechnung und zur Bilanz

Die Selbstfinanzierungskraft des Konzerns vor Zinsen und Steuern erhöhte sich um 8% auf 4,9 Milliarden Euro (14,6% vom Umsatz), der Sparte Konzessionen (60% vom Gesamtnettocashflow des Konzerns) um 3,6% auf 2,9 Milliarden Euro (61,4% vom Umsatz) und der Bau- und Baudienstleistungssparten um 9% auf 1,8 Milliarden Euro (6,3% vom Umsatz).

Der Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wuchs im Vergleich zu 2007 um 559 Millionen Euro auf 4 141 Millionen Euro. Darin erfasst sind die Zunahme betrieblicher Rückstellungen und die neuerliche Verbesserung des Working Capital in Höhe von 733 Millionen Euro.

Nach Erfassung der im Vergleich zum Vorjahr höheren betrieblichen Investitionen im Wert von netto 897 Millionen Euro (2007: 683 Mio. €) erreichte der operative Cashflow 3 244 Millionen Euro; das ist ein Anstieg um 11,9% (2007: 2 899 Mio. €).

Die Anlageninvestitionen des Konzessionsbereichs beliefen sich 2008, vergleichbar mit 2007, auf 1,2 Milliarden Euro, davon 348 Millionen Euro bei Cofiroute, 424 Millionen Euro bei ASF und ESCOTA und 273 Millionen Euro bei Arcour (A19).

Die Finanzinvestitionen betrugen brutto 480 Millionen Euro. Die beiden Hauptakquisitionen 2008 waren Eurovia Travaux Ferroviaires (früher Vossloh Infrastructure Services) in Frankreich und Taylor Woodrow Construction in Großbritannien. Nach Erfassung der Cashposition der erworbenen Gesellschaften und Veräußerungen betrugen die Finanzinvestitionen netto 281 Millionen Euro (gegenüber 1 752 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2007, inkl. Erhöhung der Konzernbeteiligung an Cofiroute in Höhe von 802 Millionen Euro).

Die Dividendenzahlungen beliefen sich auf 829 Millionen Euro.

Die Kapitalerhöhungen (Konzernsparplan, Ausübung von Aktienzeichnungsscheinen und Teilzahlung des Restbetrags der Dividende 2007 in Höhe von 197 Millionen Euro in Aktien) abzüglich der Transaktionen mit Eigenaktien (hauptsächlich Aktienrückkäufe) entsprachen einem Kapitalzufluss von netto 200 Millionen Euro.

Die Nettofinanzverschuldung zum 31. 12. 2008 verringerte sich um 0,9 Milliarden Euro auf 15,4 Milliarden Euro (gegenüber 16,3 Milliarden Euro zum 31. 12. 2007). Das hauptsächlich in den Tochtergesellschaften der Konzessionssparte und den konsolidierten Projektgesellschaften angesiedelte Fremdkapital beträgt das 3,2-fache der Selbstfinanzierungskraft des Konzerns.
Die Fremdmittel zur haftungsfreien Finanzierung neuer konsolidierter Konzessions- und PPP-Projekte erhöhten sich zwischen Ende 2007 und Ende 2008 von 580 Millionen Euro auf 960 Millionen Euro. Ohne diesen Effekt wäre die Nettoverschuldung des Konzerns Ende 2008 um 1,3 Milliarden Euro zurückgegangen.
Die Konzernliquidität war mit fast 12 Milliarden Euro Ende 2008 um fast 1 Milliarde Euro höher als 2007. Sie umfasste eine Nettoliquidität von 4,8 Milliarden Euro und nicht in Anspruch genommene, fest zugesagte mittelfristige Kredite von 7 Milliarden Euro. Damit kann VINCI in Ruhe den nächsten Rückzahlungsterminen entgegen sehen (2 Milliarden Euro 2009 und 1 Milliarde Euro 2010).

Das eingesetzte Kapital blieb Ende 2008 mit 25,6 Milliarden Euro unverändert. 98% davon entfallen auf den Konzessionsbereich.

Das Eigenkapital, einschließlich Anteile in Fremdbesitz, betrug bei vergleichbarer Struktur 9,0 Milliarden Euro gegenüber 8,1 Milliarden Euro zum 31. 12. 2007.

Einzelabschluss

Das Nettoergebnis der Muttergesellschaft verzeichnete 2008 einen Fehlbetrag von 99 Millionen Euro gegenüber einem Gewinn von 4 513 Millionen Euro 2007, in dem der Ertrag aus einer außerordentlichen Dividendenzahlung von ASF enthalten war. Diese Sonderausschüttung führte zu einer Neubewertung der 77%igen Beteiligung der Holding an ASF und einer Wertberichtigungsrückstellung von -1,16 Milliarden Euro im Einzelabschluss. Diese Rückstellung hat keine Auswirkung auf den Konzernabschluss.


Dividende

Der Verwaltungsrat hat beschlossen, der nächsten Hauptversammlung der Aktionäre die Festlegung einer Jahresdividende für 2008 von 1,62 Euro je Aktie – 6,6% mehr als im Vorjahr – vorzuschlagen.

Unter Berücksichtigung der Abschlagsdividende von 0,52 Euro je Aktie, die im Dezember 2008 zur Auszahlung kam, wäre am 18. Juni 2009 eine Restdividende von 1,10 Euro je Aktie auszuzahlen. Darüber hinaus wird den Aktionären auf Wunsch die Möglichkeit einer Dividendenzahlung in Form neuer Aktien vorgeschlagen. Der Preis für diese neuen Aktien wird auf Basis des Mittelwerts der Eröffnungskurse an den zwanzig Börsentagen vor dem Termin der Hauptversammlung am 14. 5. 2009 mit einem maximalen Abschlag von 10% und abzüglich des Restbetrags der Dividende ermittelt.



Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat wird der nächsten Hauptversammlung die Erneuerung der Verwaltungsratsmandate von Patrick Faure, Präsident von Patrick Faure et Associés, und François David, Präsident der Coface SA, die Zuwahl von Jean-Pierre Lamoure, Präsident und Geschäftsführer von Solétanche Freyssinet, und die Ernennung von Michael Pragnell, ehemaliger Geschäftsführer und Gründer von Syngenta, zur Billigung unterbreiten.



Ausblick 2009

Auf Basis der beobachteten Trends erwartet VINCI bei den Autobahngesellschaften des Konzerns eine voraussichtliche Stabilisierung der Mauteinnahmen. Der Vorrang, der in den Bausparten der Wahrung der Margen gegenüber der Ausweitung des Volumens eingeräumt wird, könnte im Übrigen zu einem leichten Umsatzrückgang in diesen Leistungsbereichen führen.

Vor diesem Hintergrund bleiben die Prioritäten von VINCI unverändert: selektive Auftragshereinnahme, rigoroses Projektmanagement bei Bauausführung und Objektbewirtschaftung, Cashgenerierung als vorrangiges Anliegen, Kontrolle der Investitionen und der Verschuldung.

Mit einer breit gestreuten Leistungspalette mit vielfältigem Know-how und breiter Standortpräsenz, einem gut ausgeloteten Businessmodell, einer soliden Finanzlage und einem Auftragsbestand mit guter Absehbarkeit für den größten Teil des Geschäftsjahres 2009 verfügt VINCI über die erforderlichen Voraussetzungen und Hebel, um sich an das härter und anspruchsvoller gewordene Wirtschaftsumfeld anzupassen. VINCI geht somit das Jahr 2009 mit Ruhe, Zuversicht und Wachsamkeit an.


* Ohne Außenumsatz für Bauleistungen der Konzessionstöchter

Termine

Analystenkonferenz
Mittwoch, den 4. 3. 2009, um 8 Uhr 30 in der Maison des Arts et Métiers, 9 bis, avenue d’Iéna, Paris 16.
Unter folgenden Nummern findet zeitgleich eine Telefonkonferenz statt:
+33 (0)1 72 28 25 81 (auf Französisch) und +44 (0) 161 601 8918 (auf Englisch).
Diese Pressemitteilung und die Präsentation für die Analysten kann auf Französisch und Englisch von der VINCI-Website abgerufen werden: www.vinci.com.

Hauptversammlung der Aktionäre
14. 5. 2009 um 11 Uhr im Olympia, Paris 9


ANHÄNGE

Anmerkung
Der von VINCI veröffentlichte Konzernabschluss zum 31. 12. 2008 berücksichtigt zum ersten Mal die Erfassung der Konzessionsverträge nach IFRIC 12. Zur Bereitstellung verbesserter Finanzinformationen hat VINCI beschlossen, diese Änderung in der Bilanzierungsmethode bereits ab 2008 und für Vergleichszwecke rückwirkend auch für den Abschluss 2007 zur Anwendung zu bringen.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

in Millionen Euro 2007 PF2008Δ 08/ 07PF
Umsatzerlöse 30 87433 9309,9%
- Umsatz ohne Außenumsatz der Konzessionstöchter für
Bauleistungen
30 33833 45810,3%
- Außenumsatz der Konzessionstöchter für Bauleistungen (1)536472-11,9%
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3 1183 3788,3%
In % vom Umsatz (2)10,3%10,1% 
Aktienbasierte Vergütungen (IFRS 2)(118)(104) 
Goodwill-Wertberichtigungen(6)(22) 
Ergebnis der verbundenen Unternehmen1724 
Operatives Ergebnis 3 0113 2768,8%
Kosten der Nettofinanzverschuldung(811)(863) 
Sonstige Finanzerträge und -aufwendungen11957 
Ertragsteuern(741)(771) 
Anteile in Fremdbesitz123108 
Nettoergebnis - Konzernanteil 1 4551 5919,4%
       
Nettoergebnis je Aktie (in Euro) (3) 3,013,309,8%
       
Dividende je Aktie (in Euro) 1,521,626,6%

PF = pro forma – Bilanzierung der Konzessionsverträge nach IFRIC 12
(1) Bilanzierung der Konzessionsverträge nach IFRIC 12
(2) % vom Umsatz ohne Außenumsatz für Bauleistungen der Konzessionstöchter
(3) Nach Berücksichtigung von verwässernden Instrumenten

BILAN CONSOLIDE

in Millionen Euro 31-12-2007 PF31-12-2008
AKTIVA   
Langfristiges Vermögen - Konzessionen 25 72326 242
Langfristiges Vermögen - andere Sparten 4 4504 765
Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 6541
Nettoliquidität 4 0604 802
Summe Aktiva 34 29835 850
   
PASSIVA   
Eigenkapital - Konzernanteil 7 5368 421
Anteile in Fremdbesitz 578605
Eigenkapital 8 1149 026
Langfristige Rückstellungen und sonstige langfristige Verbindlichkeiten 1 1791 242
Finanzverbindlichkeiten 20 36320 173
Working Capital und kurzfristige Rückstellungen 4 6425 409
Summe Passiva 34 29835 850
   
Nettofinanzverschuldung Ende der Periode (16 303) (15 371)
Nettofinanzverschuldung ohne Projektfinanzierungen (15 723) (14 411)

KAPITALFLUSSRECHNUNG

in Millionen Euro 2007 PF2008
Selbstfinanzierungskraft vor Finanzierungskosten und Steuern 4 5134 872
Veränderung des Working Capital und der kurzfristigen Rückstellungen687733
Gezahlte Steuern(783)(582)
Gezahlte Nettozinsen(836)(881)
Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3 5824 141
Betriebliche Nettoinvestitionen(683)(897)
Operativer Cashflow 2 8993 244
Anlageinvestitionen des Konzessions- und PPP-Bereichs (1 281)(1 218)
Finanzanlagen abzüglich Veräußerungen (2 023) (384)
Sonstige Kapitalflüsse 321 177
Nettocashflow aus der Investitionstätigkeit (3 666) (2 322)
Cashflow vor Eigenkapitaltransaktionen (84) 1 819
Kapitalerhöhungen & -herabsetzungen372387
Eigenaktientransaktionen(940)(200)
Gezahlte Dividenden (713)(829)
Cashflow des Geschäftsjahres (1 365) 1 177
Sonstige Veränderungen (142) (245)
Veränderung der Nettoverschuldung (1 507)932
   
Nettoverschuldung zum Ende der Berichtsperiode (16 303)(15 371)

 

AUFTRAGSBESTAND ZUM 31. 12.

in Milliarden Euro 31/12/200731/12/2008Δ 08/07
VINCI Energies2,22,4+11%
Eurovia5,04,8(5%)
VINCI Construction14,316,0+12%
Gesamt 21,523,2+8%

 

Über uns
VINCI ist als weltweit führendes Unternehmen in den Bereichen Konzessionen, Bau und Energie und beschäftigt mehr als 217.000 Mitarbeiter in rund 100 Ländern. Zu unserem Leistungsspektrum gehören Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb von Infrastrukturen und Einrichtungen, die zur Verbesserung des Alltags und der Mobilität der Menschen beitragen. Erfolg bedeutet für uns, dass die Gesamtleistung stimmt. Dazu zählt unser Engagement zugunsten der Umwelt sowie der sozialen und gesellschaftlichen Performance unserer Unternehmensbereiche. Da die Leistungen des Konzerns sich durch ihren Nutzen für die Allgemeinheit auszeichnen, betrachten wir den Dialog mit allen Beteiligten und ein offenes Ohr für deren Belange als unerlässliche Voraussetzung unserer Tätigkeit. Unsere Ambition ist es, für unsere Kunden, Aktionäre, Mitarbeiter, Partner und die gesamte Gesellschaft auf Dauer Wert zu schaffen.

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