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Vergütung und Interessen der Organmitglieder

Vergütungspolitik für Organmitglieder

Vergütungspolitik für Mitglieder des Verwaltungsrats

Die Mitglieder des Verwaltungsrats der Gesellschaft erhalten für ihre Teilnahme an den Arbeiten des Verwaltungsrats und seiner Ausschüsse eine Vergütung. Die Gesamtvergütung wurde von der Hauptversammlung am 17. 4. 2019 auf einen Betrag von maximal 1 600 000 Euro festgelegt. Dieser Höchstbetrag bezieht sich auf die an die Mitglieder für ein Kalenderjahr ausgezahlten Vergütungen unabhängig vom Zeitpunkt der Auszahlung. Er umfasst nicht die Vergütungen für geschäftsführende Organmitglieder, die zugleich Mitglieder des Verwaltungsrats sind. Diese erhalten ausschließlich Vergütungen im Rahmen der unter 4.1.2 angeführten Vergütungspolitik.

Die Modalitäten für die Verteilung der Vergütungen an die Mitglieder des Verwaltungsrats, wie vom Verwaltungsrat auf Vorschlag des Vergütungsausschusses beschlossen, stellen sich derzeit wie folgt dar, wobei sich der Verwaltungsrat bei Bedarf die Möglichkeit einer Änderung vorbehält.

 - Die Mitglieder des Verwaltungsrats erhalten eine feste jährliche Vergütung, die sich wie folgt aufschlüsselt:
   - Grundvergütung von 25.000 Euro pro Mitglied
   - Zusatzvergütung:
      - 70.000 Euro für den Vizepräsidenten;
      - 30.000 Euro für den Lead Director;
      - 20.000 Euro für die Ausschussvorsitzenden;
      - 10.000 Euro für die Mitglieder des Prüfungsausschusses;
      - 5.500 Euro für die Mitglieder des Vergütungsausschusses;
      - 5.500 Euro für die Mitglieder des Ernennungs- und Governance-Ausschusses;
      - 4.000 Euro die Mitglieder des Strategie- und CSR-Ausschusses.

 - Die Mitglieder des Verwaltungsrats erhalten darüber hinaus eine variable Vergütung:
   - 3.500 Euro für jede Sitzung des Verwaltungsrats, an der sie persönlich anwesend sind. Bei Zuschaltung per Telefon oder Videokonferenz halbiert sich dieser Betrag auf 1.750 Euro pro Sitzung. Bei Abhaltung mehrerer Verwaltungsratssitzungen am selben Tag wird dieser Betrag nur ein Mal ausgezahlt, ausgenommen am Tag der Hauptversammlung, an dem die Mitglieder des Verwaltungsrats für jede der beiden Verwaltungsratssitzungen, jeweils vor und nach der Hauptversammlung, eine Vergütung abhängig vom Modus ihrer Teilnahme erhalten.
   - 1.500 Euro für jede Ausschusssitzung, an der sie persönlich anwesend sind. Bei Zuschaltung per Telefon oder Videokonferenz halbiert sich dieser Betrag auf 750 Euro pro Sitzung. Dieser Betrag wird auch an alle Verwaltungsratsmitglieder ausgezahlt, die auf freiwilliger Basis an den Sitzungen des Strategie- und CSR-Ausschusses teilnehmen. Bei Abhaltung mehrerer Ausschusssitzungen am selben Tag wird dieser Betrag nur ein Mal ausgezahlt.
   - Bei persönlicher Anwesenheit an einer Sitzung werden folgende Zusatzbeträge ausgezahlt, die bei Abhaltung mehrerer Verwaltungsrats- bzw. Ausschusssitzungen am selben Tag nur ein Mal fällig werden:
      - 1.000 Euro pro Sitzung für Mitglieder des Verwaltungsrats mit Wohnsitz in einem anderen europäischen Land als Frankreich;
      - 2.000 Euro pro Sitzung für Mitglieder des Verwaltungsrats mit Wohnsitz außerhalb Europas.

Die Mitglieder des Verwaltungsrats haben Anspruch auf die Erstattung der in Ausübung ihres Mandats anfallenden Spesen (etwaige Reise- und Unterbringungskosten anlässlich der Verwaltungsrats- und Ausschusssitzungen).

Dem Vizepräsidenten steht ein Dienstwagen zur Verfügung.


Vergütungspolitik für geschäftsführende Organmitglieder


Allgemeine Vergütungsstruktur


Die geschäftsführenden Organmitglieder erhalten eine Vergütung, die sich aus einem kurzfristigen festen Bestandteil, einem kurzfristigen variablen Bestandteil und einem langfristigen Bestandteil zusammensetzt. Die einzelnen Bestandteile werden nachstehend erläutert.

Kurzfristiger fester Bestandteil
Die Höhe des kurzfristigen festen Vergütungsbestandteils für ein geschäftsführendes Organmitglied wird bei Ernennung des Betroffenen vom Verwaltungsrat festgelegt.

Kurzfristiger variabler Bestandteil
Die Regeln zur Festlegung des kurzfristigen variablen Vergütungsbestandteils zielen darauf ab, die Gesamtleistung des Konzerns abzubilden. In diesem Sinne berücksichtigen sie drei verschiedene zur Gesamtleistung beitragende Komponenten: die Geschäfts- und Finanzleistung, die Managementleistung sowie die soziale und Umwelt- und Governance-bezogene ESG-Leistung (Environment, Social and Governance). Die Gründe für die Wahl dieser Indikatoren werden nachstehend erläutert. Die Höhe der kurzfristigen variablen Vergütung errechnet sich aus der Addition der nach diesen Kriterien festgelegten Boni.

Langfristiger variabler Bestandteil
Die Vergütung geschäftsführender Organmitglieder umfasst auch eine langfristige Komponente, die dazu dient, die Interessen des Begünstigten in einer mehrjährigen Perspektive an die Interessen der Gesellschafter anzugleichen.

Der Verwaltungsrat sieht zu diesem Zweck eine jährliche Allokation vor und legt deren Zusammensetzung fest. Es kann sich um existierende physische oder synthetische VINCI-Aktien handeln, deren Zuteilung nach Gemeinrecht oder jedem anderen System nach geltendem Recht erfolgen kann. In der Praxis setzten sich diese Allokationen seit 2014 aus nach Gemeinrecht zugeteilten VINCI-Aktien zusammen.

Die Allokationen sind an die Bedingung geknüpft, bei endgültiger Zuteilung weiterhin im Konzern anwesend zu sein, wobei sich der Verwaltungsrat das Recht vorbehält, auf Grundlage der jeweiligen, von ihm beurteilten Sachlage das Fortgelten von Ansprüchen zu beschließen.

Der (nach IFRS 2) ermittelte beizulegende Zeitwert (Fair Value) dieser Allokationen kann nicht mehr als 100% des Höchstbetrags der kurzfristigen festen und variablen Vergütung betragen. Die endgültige Zuteilung der Aktien hängt von der Erfüllung bestimmter Präsenz- und Leistungsbedingungen über einen Zeitraum von drei Jahren ab. Sie kann gegebenenfalls niedriger ausfallen oder sogar null betragen.

Für die mit Wirkung ab 2019 eingerichteten Pläne hat der Verwaltungsrat folgende Leistungskriterien festgelegt:

Alters- und Zusatzaltersversorgung
Die Vergütungspolitik für geschäftsführende Organmitglieder schließt die von VINCI für Mitarbeiter eingerichtete Altersversorgung sowie ein geeignetes Vorsorgesystem mit ein. Aufgrund der 2019 erfolgten Schließung der 2010 eingerichteten leistungsorientierten Zusatzaltersversorgung, behält sich der Verwaltungsrat bei Bedarf das Recht vor, ein neues System festzulegen, sofern ein geschäftsführendes Organmitglied keine Anwartschaften aus dem o. a. System erworben haben sollte.

Geldwerte Vorteile
Geschäftsführenden Organmitgliedern steht ein Dienstwagen zur Verfügung.

Zusammenfassende Darstellung der Vergütungspolitik
Entsprechend der o. a. Struktur stellen sich die Merkmale des Vergütungssystems wie folgt dar:

Vergütungspolitik für Herrn Xavier Huillard


Die Vergütungspolitik für Herrn Xavier Huillard, Präsident und geschäftsführender Generaldirektor, wurden vom Verwaltungsrat anlässlich der Erneuerung seines Mandats als Präsident und geschäftsführender Generaldirektor 2018 festgelegt und 2019 durch Verstärkung der ESG-Leistungskriterien angepasst. Sie beruht auf den unter 4.1.2 oben beschriebenen Grundsätzen. Ihre Merkmale stellen sich wie folgt dar:

Die Bedingung, bei Zuteilung weiterhin im Konzern anwesend zu sein, stellt sich für Herrn Xavier Huillard wie folgt dar:

Alters- und Zusatzaltersversorgung
Herr Huillard verfügt über Ansprüche aus den kollektiven leistungsorientierten Zusatzaltersvorsorgeplänen, die VINCI für die Mitarbeiter des Konzerns eingerichtet hat. Der Verwaltungsrat hat diesbezüglich die Gleichstellung von Herrn Huillard mit einer Top-Führungskraft formal bestätigt.

Er verfügt ebenfalls über Ansprüche aus der 2010 für Top-Führungskräfte der VINCI SA und der Tochtergesellschaft VINCI Management eingerichteten, kollektiven leistungsorientierten Zusatzaltersvorsorge (sogenanntes „System nach Artikel 39“). Dieses im Geschäftsbericht im Abschnitt C, Ziffer 4.2.3, Seite 169, beschriebene System wurde laut Verordnung Nr. 2019-697 vom 3. 7. 2019 geschlossen. Die bis zum Zeitpunkt der Schließung erworbenen Anwartschaften gelten als von den Begünstigten erworbene Ansprüche.

Herr Huillard hat in diesem Rahmen Anspruch auf eine Zusatzaltersversorgung, begrenzt auf das 8-Fache der Jahresobergrenze der französischen Sozialversicherung (329.088 Euro zum 1. 1. 2020).

Bei der Gesamtvergütung von Herrn Huillard wurde diesen Vorteilen Rechnung getragen.

Abfindung bei Abberufung
In ihrem 11. Beschluss genehmigte die Hauptversammlung vom 17. 4. 2018 die Verpflichtung, Herrn Huillard für den Fall, dass auf Initiative des Verwaltungsrats seine Mandate als Präsident und als geschäftsführender Generaldirektor vor Ablauf seines Mandats als Verwaltungsratsmitglied gleichzeitig aufgehoben werden sollten, eine Abfindung zu zahlen, außer bei schwerem Verschulden oder Eintritt in den Ruhestand. Diese Verpflichtung ist gemäß den Afep/Medef-Kodex-Empfehlungen auf höchstens 24 Monate Vergütung begrenzt.

Bei Festlegung der Abfindungshöhe ist vom Verwaltungsrat die erreichte wirtschaftliche Konzernperformance zu berücksichtigen. Dabei finden dieselben Indikatoren Anwendung wie bei der Berechnung der betriebswirtschaftlichen Komponente der variablen Vergütung von Herrn Huillard (Nettoergebnis je Aktie, ordentliches Betriebsergebnis, betrieblicher Cashflow).

Eine Abfindung in Höhe von 24 Monaten Vergütung wird dann erreicht, wenn die durchschnittliche Zielerreichungsrate bei den quantitativen Zielen, die zur Ermittlung des variablen Teils der Vergütung dienen, in den letzten beiden Jahren vor der Abberufung mehr als 100% beträgt; die Abfindung entfällt, wenn die durchschnittliche Rate bei 85% oder darunter liegt. Zwischen diesen beiden Schwellenwerten wird die Abfindung durch lineare Interpolation ermittelt.

Bei Aufhebung im vierten Jahr des Mandats verringert sich die Höhe der Abfindung um die Hälfte.

Geldwerte Vorteile
Herrn Huillard steht ein Dienstwagen zur Verfügung.

Benchmark


Vergleich zu anderen Unternehmen
Auf Antrag des Vergütungsausschusses wird die Vergütungsstruktur von Herrn Huillard mit Hilfe einer Beraterfirma einem regelmäßig aktualisierten Marktvergleich unterzogen. Mit diesem Vergleich soll sichergestellt werden, dass die Vergütung des Konzernleiters stimmig ist und den Marktgegebenheiten entspricht. Der Vergleich beruht auf den jüngsten verfügbaren Daten, d.h. den für das Geschäftsjahr 2018 veröffentlichten Angaben.

Als Benchmark hat der Vergütungsausschuss zwei Panels, eines aus 17 im französischen Börsenindex CAC 40 geführten, französischen Industriekonzernen (Panel CAC 40) und eines aus 10 europäischen Konzernen in vergleichbaren Branchen (Internationales Branchenpanel) herangezogen.

Diese Panels setzen sich wie folgt zusammen:
   - Panel CAC 40 : Air Liquide, Bouygues, Saint-Gobain, Danone, Engie, Essilor International, Legrand, L’Oréal, Michelin, Pernod-Ricard, PSA, Renault, Safran, Schneider Electric, Total, Valeo, Veolia Environnement;
   - Internationales Branchenpanel: Bouygues, Eiffage, ACS, Aena, Atlantia, Ferrovial, Fraport, Hochtief, Strabag, Skanska.

Im Vergleich zu diesen als repräsentativ erachteten Panels zeigt sich, dass VINCI in Bezug auf Börsenwert, Umsatz und Belegschaft im Spitzenfeld der Benchmark-Unternehmen liegt, wie aus den nachstehenden Darstellungen zu ersehen ist. Dem Vergleich ist auch zu entnehmen, dass VINCI über dem Medianwert der beiden Panels und im dritten Quartil dieser Panels liegt. Das dritte Quartil entspricht Werten, bei denen bis zu 75% der Vergleichswerte unterhalb davon liegen.

Die vergleichende Studie zeigt eine Gesamtvergütung des Präsidenten und geschäftsführenden Generaldirektors von VINCI für 2018:
   - über dem Medianwert des internationalen Branchenpanels und des CAC40-Panels
   - unter dem dritten Quartil beider Panels bei der kurzfristigen Vergütung und unter dem dritten Quartil des CAC 40-Panels.

Interne Vergleichselemente

Das gemäß Code de Commerce, Artikel L.225-37-3, Ziffer 6, ermittelte Verhältnis zwischen der (festen, variablen und langfristigen) Gesamtvergütung des Präsidenten und geschäftsführenden Generaldirektors und
  - der durchschnittlichen Vergütung der Mitarbeiter der Gesellschaft VINCI SA auf Basis von Vollzeitäquivalenten ohne Berücksichtigung der Vergütung der Organmitglieder (Kennzahl A) beläuft sich für das Jahr 2019 auf 41,3;
  - des Medianwerts der Vergütung der Mitarbeiter der Gesellschaft VINCI SA auf Basis von Vollzeitäquivalenten ohne Berücksichtigung der Vergütung der Organmitglieder (Kennzahl B) beläuft sich für das Jahr 2019 auf 73,8.

Laut Artikel L.225-37-3 stellt sich die Veränderung dieser Indikatoren wie folgt dar:

Vergütungen, die gemäß Code de Commerce, Artikel L.225-37-2, der Hauptversammlung zur Abstimmung vorgelegt werden müssen


Gemäß Code de Commerce, Artikel L. 225-37-2, wird die Hauptversammlung am 9. 4. 2020 über Beschlussvorschläge zur Festlegung der Vergütungspolitik für Organmitglieder zu befinden haben.

Vergütungspolitik für die Mitglieder des Verwaltungsrats

Vergütungspolitik für Herrn Xavier Huillard, Präsident und geschäftsführender Generaldirektor

2019 an Organmitglieder ausgezahlte bzw. ihnen für das Geschäftsjahr 2019 gewährte Vergütung

Beschlüsse über die Vergütung des Präsidenten und geschäftsführenden Generaldirektors


Kurzfristige variable Vergütung des Präsidenten und geschäftsführenden Generaldirektors 2019
In seiner Sitzung am 4. 2. 2020 hat der Verwaltungsrat auf Vorschlag des Vergütungsausschusses und für die Managementkomponente auf gemeinsamem Vorschlag des Vergütungs- und des Ernennungs- und Governance-Ausschusses die Höhe der variablen Vergütung von Herrn Huillard für das Geschäftsjahr 2019 wie folgt festgelegt:

Betriebswirtschaftliche Komponente
Die Indikatoren für die betriebswirtschaftliche Leistung des Konzerns stellen sich 2019 wie folgt dar:

Management- und ESG-Leistungskomponente
Nach genauer Analyse der erzielten Management- und ESG-Leistung im Vergütungsausschuss und im Ernennungs- und Governance-Ausschuss hat der Verwaltungsrat in seiner Sitzung am 4. 2. 2020 die von den Ausschüssen vorgelegten Vorschläge gebilligt.

Der Verwaltungsrat hat nach Prüfung der erzielten Leistung die Zuteilung folgender Beträge beschlossen:
   - 260.000 Euro für die Managementleistung;
   - 384.000 Euro für die ESG-Leistung.

Diese Beurteilung beruhte auf folgenden Feststellungen:

Der Verwaltungsrat hat für die auf diesen Kriterien beruhende Vergütung Folgendes festgelegt:

Kurzfristige variable Gesamtvergütung für 2019

Langfristige variable Vergütung des Präsidenten und geschäftsführenden Generaldirektors

Der Verwaltungsrat hatte am 17. 4. 2019 zugunsten von Herrn Huillard eine bedingte Zuteilung von 32.000 Aktien der Gesell­schaft beschlossen, die zu diesem Zeitpunkt einem beizulegenden Zeitwert (Fair Value) von 2.394.880 Euro entsprach. Die effektive Zuteilung dieser Aktien oder eines Teils davon erfolgt nach Ablauf einer am 17. 4. 2022 endenden Dreijahresfrist vorbehaltlich der erforderlichen Anwesenheits- und Leistungskriterien, deren Bewertung gemäß den im Geschäftsbericht unter 5.4.2, Seite 174, angegebenen Bedingungen zum 31. 12. 2021 erfolgen wird.

Endgültige Zuteilung von Aktien aus den am 19. 4. 2016 und am 20. 4. 2017 eingerichteten Langzeit-Incentive-Plänen


Plan vom 19. 4. 2016
Der Verwaltungsrat stellte am 5. 2. 2019 die Erfüllung der Leistungskriterien für den am 19. 4. 2016 eingerichteten Langzeit-Incentive-Plan zu 97,27% fest (siehe Ziffer 5.4.1, Seite 174) und beschloss folglich, Herrn Huillard 25.290 der ursprünglich 26.000 Aktien umfassenden Allokation mit Wirkung ab dem 19. 4. 2019 endgültig zuzuteilen.

Plan vom 20. 4. 2017
Der Verwaltungsrat stellte am 4. 2. 2020 die Erfüllung der Leistungskriterien für den am 20. 4. 2017 eingerichteten Langzeit-Incentive-Plan zu 99,694% fest (siehe Ziffer 5.4.1, Seite 174) und beschloss folglich, Herrn Huillard 29.908 der ursprünglich 30.000 Aktien umfassenden Allokation mit Wirkung ab dem 20. 4. 2020 endgültig zuzuteilen.

Angaben zu den Langzeit-Incentive-Plänen zugunsten von Herrn Huillard
Diese Aktienzuteilungen im Rahmen der Pläne vom 19. 4. 2016 und 20. 4. 2017 unterliegen denselben Leistungskriterien wie die Aktienzuteilungen im Rahmen des von der Gesellschaft gemäß Ziffer 5.4.1, Seite 174, eingerichteten Langzeit-Incentive-Plans für Mitarbeiter des Konzerns.

Die Herrn Huillard zugeteilten Aktien im Rahmen von zum 31. 12. 2019 weiter bestehenden Langzeit-Incentive-Plänen stellen sich wie folgt dar:

Alters- und Zusatzaltersversorgung

Herr Huillard erfüllte zum 31. 12. 2019 alle Bedingungen, um seine Ansprüche aus der im März 2010 für Top-Führungskräfte eingerichteten leistungsorientierten Zusatzaltersvorsorge geltend zu machen: Erreichung des gesetzlichen Rentenalters, zehn Jahre Unternehmens­zugehörigkeit, wie in diesem Altersvorsorgeplan festgelegt, und Beendigung der Laufbahn im Konzern, wie vom Verwaltungsrat im März 2010 für Organmitglieder ohne Arbeitsvertrag mit dem Konzern festgelegt wurde.

Die Rentenansprüche von Herrn Huillard zum 31. 12. 2019 betrugen das 8-Fache der Jahresobergrenze der Sozialversicherung (PASS), d.h. der Höchstgrenze für Ruhestandsbezüge aus diesem System.

Die Lage in Bezug auf die Verordnung vom 23. 2. 2016 über die unter 4.1.3, Seite 162, genannte leistungsorientierte Altersvorsorge stellt sich wie folgt dar:

Arbeitsvertrag, spezifische Alterversorgungen, Abfindungen und Wettbewerbsverbotsklausel

Vergütung des Präsidenten und geschäftsführenden Generaldirektors


Übersicht über die gewährten Vergütungen und Ansprüche auf Aktien (in Euro)

Übersicht über die Vergütungen (in Euro)

Für 2019 fällige oder gewährte Vergütungskomponenten des geschäftsführenden Organmitglieds, die der Hauptversammlung der Aktionäre am 9. 4. 2020 zur Genehmigung vorgelegt werden

Gemäß Code de Commerce, Artikel L. 225-100, ist der Hauptversammlung vom 9. 4. 2020 ein Beschlussvorschlag über die 2019 fälligen bzw. gewährten Vergütungsbestandteile des Präsidenten und geschäftsführenden Generaldirektors zur Genehmigung vorzulegen.

Verpflichtungen, über die ein Beschluss der Hauptversammlung erfolgt ist:

Zusatzaltersversorgung für Top-Führungskräfte

Die Gesellschaft VINCI und ihre Tochtergesellschaft VINCI Management haben zur Gewährleistung einer jährlichen Zusatzaltersversorgung für Top-Führungskräfte einen leistungsorientierten Altersvorsorgeplan eingerichtet, der sich wie folgt darstellt:

Für 2019 fällige und/oder ausgezahlte Vergütungen an Organmitglieder ohne geschäftsführende Funktion

Die Gesamthöhe der 2019 von der Gesellschaft gezahlten Vergütungen für Verwaltungsratsfunktionen (für das zweite Halbjahr 2018 und das erste Halbjahr 2019) beträgt 1.232.662 Euro. Darüber hinaus haben bestimmte Organmitglieder im Laufe des Geschäftsjahrs 2019 Sitzungsgelder von Gesellschaften erhalten, die von VINCI kontrolliert werden.

Die Höhe der für das Geschäftsjahr 2019 fälligen Vergütungen für die Wahrnehmung der Funktionen als Mitglieder des Verwaltungsrats beträgt 1.332.495 Euro.

Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick über die von den Mitgliedern des VINCI-Verwaltungsrats ohne geschäftsführende Funktion 2018 und 2019 bezogenen Vergütungen und sonstigen Entgelte.

Übersicht über die an Organmitglieder ohne geschäftsführende Funktion gezahlten Vergütungen (in Euro)

Von den Organmitgliedern gehaltene VINCI-Aktien

Von den Mitgliedern des Verwaltungsrats gehaltene Aktien

Laut Satzung der Gesellschaft ist jedes Verwaltungsratsmitglied (mit Ausnahme der Mitglieder zur Vertretung der Belegschaftsaktionäre und der Arbeitnehmer) verpflichtet, mindestens 1.000 VINCI-Aktien zu halten; auf Basis des Aktienkurses zum 31. 12. 2019 (99,00 Euro) entspricht dies einem Anlagebetrag von 99.000 Euro in VINCI-Aktien. Die Anzahl der von den Organmitgliedern gemeldeten Aktien ist Ziffer 3.2, Seite 142 ff., zu entnehmen.

Wertpapiertransaktionen von Organ- und Konzernleitungsmitgliedern und Personen, die Artikel L. 621-18-2 des Code Monétaire et Financier unterliegen

Von Organmitgliedern und Top-Führungskräften des Konzerns, die einer Meldepflicht unterliegen, wurden 2019 folgende Wertpapier­geschäfte gemeldet:

 

Mehr dazu

Statement relating to severance pay commitment decided by the VINCI Board of Directors on 7 February 2018 Nur auf Englisch erhältlich 47 Kb
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ARCHIVS

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Décision du 6 mai 2010 (engagement de retraite - M. de Silguy) Nur auf Französisch erhältlich 42 Kb
Décision du 3 mars 2010 (rémunération mandataires sociaux) Nur auf Französisch erhältlich 94 Kb
Décision du 27 février 2008 (engagement de retraite - M. de Silguy) Nur auf Französisch erhältlich 57 Kb
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VINCI adopts and implements the AFEP-MEDEF code of corporate governance (16 December 2008) Nur auf Englisch erhältlich 24 Kb

Letzte Aktualisierung: 07. 04. 2020