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Personalentwicklung

Ziel der Personalpolitik des Konzerns ist es, den Mitarbeitern über Karriereentwicklungspläne die Möglichkeit zu geben, beruflich voranzukommen. Jeder Konzernbereich verfügt über eigene, im Laufe der Jahre immer stärker ausgebaute und mit mehr Mitteln dotierte Schulungszentren zur Qualifizierung der Mitarbeiter und Anpassung an berufsspezifische Entwicklungen und zugleich zur Förderung einer gemeinsamen technischen und Managementkultur. Der auf Verantwortung und Eigeninitiative beruhende Managementmodus ist ein weiterer Motor für den beruflichen Aufstieg.

Wir verpflichten uns, allen Mitarbeitern Qualifizierungs- und Mobilitätsperspektiven im Sinne nachhaltiger Beschäftigungsfähigkeit anzubieten.

Individuelle Aus- und Fortbildung

Die Aus- und Fortbildungspolitik von VINCI verbindet den dezentralen Aufbau des Konzerns mit dem starken Bestreben, bereichsübergreifende Synergien zu fördern. Jede Sparte verfügt über eigene Schulungszentren in und außerhalb Frankreichs mit einem auf die jeweiligen Leistungsbereiche und Erfordernisse zugeschnittenen Kursangebot. Zur Förderung von Austausch und Zusammenarbeit hat VINCI beschlossen, eine allen konzerninternen Schulungseinrichtungen gemeinsame E-Learning-Plattform einzurichten.

Berufliche Integration und Qualifikation

VINCI engagiert sich für die Integration arbeitsmarktferner Personen; der Einstieg in das Erwerbsleben erfolgt auf dem Weg der Integration durch Arbeit mit Qualifizierungsmaßnahmen und Berücksichtigung ihrer sozialen Probleme. Mittelfristig ist vorgesehen, Maßnahmen dieser Art, angepasst an das wirtschaftliche und soziale Umfeld, auch auf die Standortländer außerhalb Frankreichs auszudehnen. Zur Unterstützung der Konzernunternehmen bei ihren Integrationsmaßnahmen wurde 2011 die Organisation ViE ins Leben gerufen.

Förderung des sozialen Dialogs

Als ein sich seiner Verantwortung bewusster Arbeitgeber pflegt VINCI in Achtung von gewerkschaftlicher Unabhängigkeit und Pluralismus einen aktiven Dialog mit den Arbeitnehmervertretungen. Der soziale Dialog ist ein wesentlicher Bestandteil des Konzernmanifests (fichier PDF 505 Ko) . In Ländern, die die Übereinkommen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über die Gewerkschaftsfreiheiten nicht ratifiziert haben, bemühen sich die VINCI-Unternehmen, Foren für den Dialog mit den Beschäftigten einzurichten.

Sachstand (Ende 2017) als Ergebnis unseres Handelns

- Von den weltweit insgesamt 194.428 Konzernbeschäftigten haben 168.378 einen unbefristeten Arbeitsvertrag.
- Im Bezugsjahr erfolgten 24.703 unbefristete Neueinstellungen.
- Die VINCI-Mitarbeiter haben im Bezugsjahr zusammen an 3,5 Millionen Stunden Aus- und Fortbildungsmaßnahmen teilgenommen – 24% davon in konzerneigenen Schulungszentren bzw. im Rahmen betriebsinterner Programme.
- 2348 Mitarbeiter waren 2017 von internen Mobilitätsmaßnahmen betroffen.- Die Zahl der Auslandspraktiken in VINCI-Unternehmen betrug 214 Praktikanten.
- 8.666 Beschäftigte hatten 2017 ein Arbeitnehmervertretungsmandat inne.
- 2017 wurden 1153 Kollektivvereinbarungen geschlossen.
- ViE hat im Rahmen von Integrationsverträgen (777.238 Arbeitsstunden) 1941 Personen betreut, von denen 495 von Konzern- oder Subunternehmen fest eingestellt wurden.

Ziele zur weiteren Verbesserung

Wichtige Faktoren für die verstärkte Internationalisierung und synergieorientierte Zusammenarbeit im Konzern sind ein vernetztes Arbeiten der Personalabteilungen und neue HR-Tools zusammen mit noch mehr Mobilität und Know-how-Transfer.

Darüber hinaus tragen die neuen digitalen Tools und kollaborativen Unternehmensnetzwerke mit der Schaffung von Communities zur Überbrückung der starken geografischen Streuung der Konzernunternehmen dazu bei, den Zugang zu Fachwissen, Aus- und Fortbildungsangeboten und Trends in der Kompetenzentwicklung sowie den Austausch von Kenntnissen und Erfahrungen zu erleichtern.