Aktienkurs 22.08.2017 17:35
76,650€ +0,67 %

Umweltperformance

Klimastrategie

Die Sparten und Leistungsbereiche von VINCI haben einen direkten Bezug zu grünem Wachstum und den damit verbundenen Herausforderungen. In allen Konzernunternehmen ist der Fokus darauf ausgerichtet, die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die Umwelt zu begrenzen. Neue Lösungen tragen dazu bei, beim Bauen den Materialeinsatz zu senken, für einen reduzierten Energieverbrauch der Objekte zu sorgen und die biologische Vielfalt zu erhalten.

Wir verpflichten uns, unsere Treibhausgasemissionen bis 2020 um 30% zu reduzieren, unsere Kunden in dem Bemühen um eine verbesserte Energieeffizienz zu begleiten und sie zu umweltbewusstem Verhalten zu veranlassen.

Klimaschutz

Seit 2007 betreibt VINCI eine aktive Politik zur Senkung und Vermeidung von Treibhausgasemissionen, orientiert sich an den Regeln der diesbezüglich fortschrittlichsten Länder bzw. ist bestrebt, diesen sogar vorzugreifen. VINCI besitzt sieben Anlagen, die im Rahmen des EU-Emissionshandels der französischen Emissionsrechteregelung (PNAQ III) unterworfen sind, und genügt dem Carbon Reduction Commitment (CRC) in Großbritannien. Die neuen Vorschriften sind für VINCI zugleich eine Chance, denn sie bieten den Konzernunternehmen Gelegenheit, „Klima“-Lösungen vorzuschlagen, mit denen die Kunden ihrerseits ihre Emissionen verringern können.

Treibhausgasemissionen

Dem Umweltreporting des Konzerns ist jedes Jahr ein eigener Bericht der Abschlussprüfer gewidmet. VINCI misst seit 2007 die vom Konzern verursachten Treibhausgasemissionen gemäß der von 175 internationalen Experten aus 45 Ländern erarbeiteten Norm ISO 14064. Die Werte werden in drei Erfassungsbereichen („Scopes“) erhoben:

- Scope 1 umfasst alle Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger in ortsfesten und in mobilen Anlagen auf Baustellen, die Abgase der Fahrzeugflotte sowie nichtenergetische Emissionen.
- Scope 2 schließt die Emissionen für die von ortsfesten und mobilen Anlagen verbrauchte Energie, hauptsächlich Strom, mit ein. Zur Reduzierung der bauobjektverursachten CO2-Emissionen setzt VINCI auf Ökodesign.
- Scope 3 erfasst die bei der Nutzung von Bauten jeder Art anfallenden Emissionen; bei VINCI sind das hauptsächlich die auf Konzessionsbasis bewirtschafteten Autobahnen und Flughäfen. Dabei fließen Bau, Nutzung und Entsorgung in die Berechnung mit ein, um im Sinne des geringstmöglichen CO2-Ausstoßes bereits im Stadium der Planung verschiedene technische Varianten miteinander zu vergleichen.

Anpassung an den Klimawandel

VINCI stützt sich auf den französischen Plan zur Anpassung an den Klimawandel und eine prospektive Sicht zu diesem Thema. Vorausplanung ist alles. Das gilt für die erforderliche Anpassung der Städte und Bausubstanz und insbesondere für ökodesignbasierte Projekte mit umfassender Lebenszyklusanalyse. VINCI positioniert sich als maßgeblicher Akteur, wenn es angesichts klimatischer Extremereignisse darum geht, neue Strukturen zu schaffen bzw. zu verstärken, für ihren nachhaltigen Bestand zu sorgen und Neuerungen vorzuschlagen.

Sachstand (Ende 2015) als Ergebnis unseres Handelns

- VINCI nimmt in puncto Klimastrategie im neunter Jahr in Folge den Spitzenplatz unter den französischen Konzernen ein.
- 32 VINCI-Unternehmen erstellen eine CO2-Bilanz und einen Aktionsplan zur Reduzierung ihrer Emissionen gemäß Artikel 75 des französischen Umweltgesetzes „Grenelle II“.
- Dank der mit 30 km/h passierbaren E-Mautspuren konnten 2014 insgesamt 51.574 t CO2 vermieden werden.
- Durch das Angebot von Mitfahrgelegenheiten wurden mehr als 10.000 t CO2 eingespart.
ZIELE ZUR WEITEREN VERBESSERUNG

Vor dem Hintergrund der Pariser Klimakonferenz 2015 (COP21) hat sich VINCI noch intensiver mit Fragen des Klimaschutzes auseinandergesetzt und seine Beteiligung an Debatten verstärkt. Weitere Überlegungen betreffen die Kreislaufwirtschaft und die nachhaltige Mobilität. Darüber hinaus sind Partnerschaften mit Wissenschaft und Forschung und anderen Wirtschaftszweigen geplant worden.

.