Soziale Verantwortung

Diversity und Gleichstellung

VINCI betreibt eine entschlossene, durch hunderte von Unternehmensaudits untermauerte Gleichstellungspolitik, die gegen jede Form der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf, insbesondere gegenüber Frauen, behinderten Menschen, älteren Mitarbeitern und Personen, gleich welcher Herkunft, vorgeht. Das Thema Diversity ist heute fester Bestandteil der Managertrainingprogramme.

Wir verpflichten uns, den Frauenanteil unter den Führungskräften zu erhöhen und diese Positionen verstärkt Personen jeglicher Herkunft zu öffnen.

Ein konzerninternes Diversity-Netzwerk

Die Abteilung Diversity Management koordiniert ein Netz von rund hundert Diversity-Beauftragten, die zwei Mal pro Jahr zusammenkommen. Ihre Hauptaufgabe besteht in Bewusstseinsschärfung und Diversity Training in den einzelnen Sparten und Unternehmen des Konzerns. Grundsätzliche Überlegungen zur Diversity-Politik fließen ferner durch die Mitwirkung an den Arbeiten von Gremien wie dem französischen Verband der Diversity-Manager mit ein.

Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau

VINCI hatte sich vorgenommen, bis 2020 im Management einen Frauenanteil von 25% zu erreichen. Der Konzern stützt sich in Frankreich u.a. auf die Initiative „Capital filles“ (Kapital Mädchen), ein Mentoring-Programm für Schülerinnen aus sozialen Brennpunkten, sowie auf das konzerninterne Netz an „Botschafterinnen“, die sich gezielt an Studentinnen wenden.

Förderung der Arbeitsintegration von Menschen mit Behinderungen

- Bei VINCI gibt es dreierlei Arten von Maßnahmen zugunsten der Beschäftigung und Integration von Menschen mit Behinderungen: Umschulungen zur Weiterbeschäftigung erwerbsgeminderter Mitarbeiter, die Einstellung von Behinderten sowie die Arbeitsvergabe an Betriebe, die überwiegend behinderte Personen beschäftigen. VINCI hat dafür die Vereinigung Trajeo’h gegründet; sie unterstützt die französischen Konzernunternehmen bei allen Schritten zur Weiterbeschäftigung erwerbsgeminderter Mitarbeiter sowie beim Recruitment von Menschen mit Behinderungen.

Sachstand (Ende 2015) als Ergebnis unseres Handelns

- Der Frauenanteil unter den Führungskräften beträgt im Schnitt 18%; bei VINCI Airports, VINCI Autoroutes und VINCI Immobilier wurde das für 2020 angestrebte Ziel von 25% jedoch bereits überschritten. In den traditionellen Männerberufen der Bausparten ist der Anteil der Frauen in leitenden Positionen seit 2010 von 14 auf 17% gestiegen.
- Die Zahl der im Konzern beschäftigten Mitarbeiter mit Behinderungen betrug im Bezugsjahr 3830; das an Integrationsbetriebe vergebene Arbeitsvolumen 6,7 Millionen Euro.
- Auf über 50-Jährige entfielen 25%, auf unter 25-Jährige 9% der Konzernbelegschaft; die Alterspyramide ist seit mehreren Jahren stabil.
- Zahlreiche Mitarbeiter – Manager und Nichtmanager – haben an Diversity-Schulungen teilgenommen; 2015 haben sie insgesamt 7.514 Schulungsstunden absolviert.

ZIELE ZUR WEITEREN VERBESSERUNG

Vor dem Hintergrund der starken internationalen Expansion sind die Konzernunternehmen in allen Ländern verstärkt darum bemüht, lokale Manager für leitende Positionen im Konzern zu fördern.