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Biologische Vielfalt

Die Sparten und Leistungsbereiche von VINCI haben einen direkten Bezug zu grünem Wachstum und den damit verbundenen Herausforderungen. In allen Konzernunternehmen ist der Fokus darauf ausgerichtet, die Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf die Umwelt zu begrenzen. Neue Lösungen tragen dazu bei, beim Bauen den Materialeinsatz zu senken, für einen reduzierten Energieverbrauch der Objekte zu sorgen und die biologische Vielfalt zu erhalten.

Wir verpflichten uns, unsere Treibhausgasemissionen bis 2020 um 30% zu reduzieren, unsere Kunden in dem Bemühen um eine verbesserte Energieeffizienz zu begleiten und sie zu umweltbewusstem Verhalten zu veranlassen.

Allgemeine Politik zugunsten der biologischen Vielfalt

Die Selbstverpflichtung von VINCI zugunsten der biologischen Vielfalt fand Ende 2012 im Rahmen der französischen Strategie zugunsten der biologischen Vielfalt (SNB) offizielle Anerkennung durch das Ministerium für Umwelt, Nachhaltige Entwicklung und Energie. Die spartenübergreifenden Maßnahmen dieses Programms zielen darauf ab, Kenntnisse in Sachen Biodiversität auszutauschen und zu verbessern, bewährte Praktiken zu verbreiten, das Bewusstsein der Mitarbeiter für diese Fragen zu schärfen und sie zu schulen und neue Lösungen zu erarbeiten, um Belange der Biodiversität noch stärker zum festen Bestandteil der Unternehmensleistung werden zu lassen.

Im Rahmen der Konzernpolitik zugunsten der biologischen Vielfalt ist VINCI als Mitglied im Strategiebeirat der Stiftung zur Erforschung der biologischen Vielfalt (FRB) vertreten.

Zweck der 2008 gegründeten Einrichtung mit 170 Mitgliedern aus dem öffentlichen und privaten Sektor ist die Unterstützung und Förderung wissenschaftlicher Projekte, die dem Schutz der Artenvielfalt dienen.

Maßnahmen zugunsten der biologischen Vielfalt

Für mehrere Konzerngesellschaften, deren Aktivitäten langen Wirtschaftszyklen unterliegen und die direkt in Naturräume eingreifen, ist es eine Selbstverständlichkeit, sich mit Fragen der biologischen Vielfalt auseinanderzusetzen und Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung der Auswirkungen auf die Natur sowie Kompensationsmöglichkeiten für die verbleibenden ökologischen Effekte zusammen mit den je nach Projekt, Standort, betroffenen Arten und Ökosystemen jeweils bestgeeigneten Partnern vorzusehen. VINCI hat in den letzten Jahren an der Erarbeitung der landesweit geltenden Doktrin zur Minderung von Umweltauswirkungen und der französischen Leitlinien zur Umsetzung des Prinzips Vermeiden-Reduzieren-Kompensieren mitgewirkt. Im Sinne einer praxisnahen Umsetzung lag der Schwerpunkt 2014 auf Biodiversity Training und diversen Maßnahmen, um sich in den Betrieben den Herausforderungen der biologischen Vielfalt stärker bewusst zu werden.

Sponsoring, Forschung und Entwicklung zugunsten der Biodiversität

Die 2012 im Rahmen des Baus der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke LGV SEA gegründete und für einen Zeitraum von 5 Jahren mit 5 Millionen Euro dotierte Unternehmensstiftung LISEA Biodiversité auf Vorschlag von gemeinnützigen Verbänden, Unternehmen und Forschungsinstituten in den Départements entlang der HG-Trasse Tours-Bordeaux 100 Nachbarschaftsprojekte finanziert. Darüber hinaus entwickelt VINCI zusammen mit akademischen Einrichtungen im Rahmen des Lehrstuhls für Ökodesign im Hoch- und Tiefbau eigene Ökodesigntools wie Biodi(V)strict und NewDistrict zur Bewertung der biologischen Vielfalt in Stadtgebieten. Seit 2014 ist VINCI Mitglied des strategischen Beirats der Stiftung zur Erforschung der biologischen Vielfalt (FRB) und nimmt an den Vorarbeiten von IPBES teil, einer zwischenstaatlichen Plattform für Biodiversität und Ökosystemdienste.