Aktienkurs 26.06.2017 17:35
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Unsere Lösungen

Aufbruch zu einem Paradigmenwechsel!

Die Herausforderungen, vor denen unser Planet Erde steht, sind auch unsere. Bauen, Energie, Mobilität: alle unsere Leistungsbereiche stehen im Zeichen der Energiewende und in jedem einzelnen sind wir mit CO2-armen Lösungen für unsere Kunden schon weit vorangekommen.

Im Hinblick auf unsere eigenen Treibhausgasemissionen, die wir seit 2007 messen, sind wir präzise Selbstverpflichtungen eingegangen. Die einschlägigen Analysten werten uns als eines der transparentesten Unternehmen Frankreichs in Sachen CO2-Senkungspolitik.

Darüber hinaus haben wir in partizipative, innovationsfördernde Initiativen und Tools investiert, beispielsweise den in Partnerschaft mit ParisTech eingerichteten Lehrstuhl für Ökodesign im Hoch- und Tiefbau zum Thema Klimaschutz, die Denkfabrik „La Fabrique de la Cité“, und den zur Entfaltung der Innovationskraft der Mitarbeiter beisteuernden VINCI-Innovationspreis..

Dennoch sind wir uns bewusst – und die COP21 erinnert uns daran, dass wir noch sehr viel weiter gehen müssen, wenn wir der Klimaerwärmung tatsächlich entgegenwirken wollen.

Es sind nicht so sehr die – bereits in großer Zahl vorhandenen – Technologien und Werkzeuge, die geändert werden müssen, sondern vielmehr die Art, die Projekte anzugehen. Jedes Projekt muss heute sehr viel stärker dem Faktor Zeit Rechnung tragen und bereits im Planungsstadium die Möglichkeit des Umgestaltens und Recycelns berücksichtigen. Unser Denken sollte nicht länger auf Einzelprojekte, sondern auf ganze Stadtviertel und Großräume mit allen Wechselwirkungen zwischen Bausubstanz, Energienetzen und Verkehrsinfrastrukturen ausgerichtet sein und auf der Analyse von Bewohnerverhaltens- und -mobilitätsdaten aufbauen.

Das erfordert ein Umdenken in puncto Projektgovernance. Was wir brauchen, ist ein gesamtheitlicher Ansatz, während die übliche Vorgehensweise heute immer noch viel zu oft aus aufeinander folgenden Schritten besteht, wo jeder getrennt seinen Beitrag leistet. Gefragt sind Co-Design und Co-Construction, d.h. Bauherren, Architekten, Ingenieure, Bauunternehmen, künftige Nutzer und Instandhalter müssen weit im Vorfeld zusammenarbeiten, um den neuen Energie- und Umweltleistungsvorschriften zu genügen und zugleich leistbare Projekte realisieren zu können.

Genau darin besteht der erforderliche Paradigmenwechsel, vor allem im Hinblick auf die aktuellen öffentlichen Ausschreibungsverfahren. Die dringliche Klimafrage zwingt uns kollektiv zu mehr Kreativität und Leistung. Das gilt nicht nur für neue Bauverfahren, die wir entwickeln müssen, sondern auch für die Finanzierung: seien wir auch da kreativ, um öffentliche und private Gelder intelligent zu bündeln.

Es ist unsere Ambition, die genannten Denkansätze mit konkreten Vorschlägen zu untermauern. Durch unsere Leistungsbereiche, unsere Dimension als Systemintegrator, unsere Erfahrung bei Langzeitvorhaben als Konzessionsnehmer und Betreiber von Infrastrukturprojekten verfügen wir über Querschnittskompetenzen im Dienste nachhaltiger Städte und Regionen. Und da wir Unternehmer sind, bleiben wir auf dem Boden der Realität. Es ist uns ein Anliegen, im Stadium des Überlegens und des Handelns stets einen sachdienlichen Beitrag zu leisten, d.h. Lösungen zu bieten, mit denen sich Klimaeffekte effizient kontern lassen. Wir sind bereit, unsere Rolle als privatwirtschaftlicher Konzern zum Nutzen der Allgemeinheit voll und ganz zu übernehmen!

Unsere Selbstverpflichtungen in Zahlen

30% Reduktion der Treibhausgasemissionen (THG) im Zeitraum 2009-2020.

14 064 Messung unserer THG-Emissionen seit 2007 gemäß ISO 14064

48 Mio. € F&E-Investitionen in 2014.

+200% Zunahme des Strombezugs aus erneuerbaren Energien zwischen 2009 und 2014.

14,4% Bis Ende 2014 haben wir die THG-Emissionen gegenüber 2009 bereits um 14,4% gesenkt.

Xavier Huillard
Präsident und geschäftsführender Generaldirektor von VINCI