Aktienkurs 15.12.2017 17:37
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Soziale Verantwortung

Arbeitsschutz

Die Arbeitsschutzpolitik bezieht alle Personen auf den Baustellen und in den Betrieben des Konzerns mit ein (Eigenpersonal, Fremdpersonal von Leiharbeitsfirmen und Nachauftragnehmern sowie die Kunden und Nutzer der bewirtschafteten Objekte); Sicherheit hat absoluten Vorrang und unterliegt der Verantwortung der Manager.

Wir weigern uns, Arbeitsunfälle als Schicksal zu betrachten, und verpflichten uns dem Ziel „Null Unfälle“.

Ein internes Netz von Arbeitsschutzbeauftragten

Die Umsetzung der Arbeitsschutzpolitik obliegt den Führungskräften; sie sind die Gewährträger für die Verbreitung einer von allen Mitarbeitern mitgetragenen „Sicherheitskultur“. Die Impulse dafür werden durch ein Netzwerk aus etwa hundert Arbeitsschutzbeauftragten angestoßen. Beispiele für das umfassende Arbeitsschutz-Instrumentarium sind die Sicherheitsviertelstunde mit Einbindung aller Personen, die auf einer Baustelle zu tun haben, die Analyse von Beinaheunfällen, angepasste Sicherheitsunterweisungen für Baustellen, auf denen zahlreiche Nationalitäten vertreten sind, Bekämpfung von Abhängigkeitssyndromen (Alkohol und Drogen) und Aufklärungskampagnen bezüglich der Unfallgefahr im Straßenverkehr. Die zentrale Lenkung der Präventionspolitik erfolgt durch eine international besetzte Koordinationsstelle für Arbeitsschutz mit den Arbeitsschutzbeauftragten der verschiedenen Konzernsparten. Ihr Ziel ist es, den Austausch von Best Practices zu fördern, zuverlässige Indikatoren zu erheben und Impulse für weitere Fortschritte zu setzen.

Sachstand (Ende 2015) als Ergebnis unseres Handelns

- Die Unfallhäufigkeit mit Arbeitsausfall sank in den letzten fünf Jahren von 10,3 auf 7,08; eine ebenfalls deutliche Senkung (-15% innerhalb von 5 Jahren) war bei Unfällen, die Leiharbeitnehmer in Frankreich betreffen, festzustellen.
- Der Indikator für die Ausfalltage ging von 0,67 auf 0,51 zurück.
- 71% der Konzernunternehmen haben 2015 keinen einzigen Arbeitsunfall mit Arbeitsausfall verzeichnet.
- Im Bezugsjahr wurden mehr als 1 Million Schulungsstunden über Hygiene und Sicherheit am Arbeitsplatz abgehalten.
ZIELE ZUR WEITEREN VERBESSERUNG

Das für eine Arbeitsschutzpolitik einzig mögliche Ziel bleibt „Null Unfälle“. Zusätzlich zu den in den jeweiligen Unternehmen ergriffenen Maßnahmen können sich die operativen Verantwortlichen und Arbeitsschutzbeauftragten im Intranet des Konzerns Anregungen holen; dort sind sämtliche 1900 Initiativen aufgelistet, die seit 2009 auf den Weg gebracht wurden.

Weiter fortzusetzen sind laut Verpflichtung Nummer eins der Nachauftragnehmer-Charta alle Maßnahmen, mit denen Subunternehmen und Leiharbeitsfirmen bei der Verbesserung ihrer Sicherheitsergebnisse unterstützt werden können.

Für eine noch tiefer reichende Grundsatzarbeit in Sachen Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz will VINCI die Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung noch weiter ausbauen; dabei dürfte sich auch die Erfahrung der VINCI Autoroutes-Unternehmensstiftung für verantwortungsbewusstes Fahren als zweckdienlich erweisen.