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VINCI verpflichtet sich, zur wirtschaftlichen Gebietsentwicklung und zum sozialen Zusammenhalt der Gebiete beizutragen. Dabei spielen die Förderung der lokalen Beschäftigung, Programme zur beruflichen Eingliederung ausgrenzungsgefährdeter Menschen und die Unterstützung sozialer und wirtschaftlicher Initiativen eine zentrale Rolle.

Berufsintegration

Selbstverpflichtung:
VINCI setzt sich für Chancengleichheit ein und ermöglicht arbeitsmarktfernen Personen einen sinnvolle berufliche Eingliederung, die sich durch praktische Integration am Arbeitsplatz, Zugang zu Qualifizierungsmöglichkeiten und Berücksichtigung der spezifischen sozialen Problematik auszeichnet.

Maßnahmen und Instrumente:
• Gründung und Entwicklung des konzerneigenen Sozialunternehmens VINCI Insertion Emploi (ViE), um die Rückkehr arbeitsmarktferner Personen in eine dauerhafte Beschäftigung zu fördern und sie während ihrer gesamten Vertragsdauer zu begleiten (2019 nahmen 2375 Personen an solchen Eingliederungsmaßnahmen teil);
• ViE begleitet darüber hinaus die Konzernunternehmen bei ihren Inklusionsbemühungen und hilft ihnen beim Umgang mit vertraglichen Eingliederungsklauseln und der Optimierung ihrer Eingliederungsmaßnahmen;
• Umsetzung des Programms Give Me Five zugunsten der wirtschaftlichen Eingliederung junger Menschen aus Brennpunktvierteln;• Gründung von 5 „sozialen“ Joint Ventures von Konzerntöchtern zusammen mit gemeinnützigen Organisationen;
• Weitere Maßnahmen zugunsten von beruflicher Eingliederung, Kompetenzentwicklung und lokalem Unternehmertum.

Schlüsselindikatoren:

3 Millionen Stunden
im Rahmen der vom konzerneigenen Sozialunternehmen ViE (VINCI Insertion Emploi) betreuten Eingliederungsmaßnahmen)

Sozioökonomische Wirkung von VINCI

Selbstverpflichtung:
Der VINCI-Konzern besteht aus einem Netzwerk lokal tätiger, in ihrem jeweiligen Einzugsgebiet fest verankerter Unternehmen. Durch ihre starke Gebietsverankerung und die Autonomie und Eigeninitiative, über die sie dank des dezentralen Managementmodells von VINCI verfügen, haben die Konzernunternehmen einen aktiven Anteil an der lokalen Dynamik (Selbstverpflichtungen 1 – 4 des Manifests). Bei VINCI wurden detaillierte Studien über direkte, indirekte und induzierte sozioökonomische Effekte durchgeführt, um den Wohlstand zu quantifizieren, zu dessen Erzeugung und Verteilung der Konzern in den Gebieten, wo er präsent ist, beiträgt.

Maßnahmen und Instrumente:
· Messung der sozioökonomischen Wirkung der Konzernaktivitäten in Frankreich im Jahr 2019 sowie bei diversen Großprojekten

Schlüsselindikatoren:

2%
der Arbeitsplätze in Frankreich werden von VINCI unterstützt; das sind 535.700 Arbeitsplätze

1,5%
beträgt der Beitrag zum französischen BIP; das sind 35 Mrd. €

95%
des Einkaufs für die Konzernaktivitäten in Frankreich erfolgen im Inland

Stiftungen und bürgerschaftliches Engagement

Selbstverpflichtung::
Der VINCI-Konzern fördert das bürgerschaftliche Engagement seiner Mitarbeiter und Unternehmen, das sich zum großen Teil auf die Stiftungen und Stiftungsfonds des Konzerns stützt und überwiegend lokalen Projekten zur Förderung der sozialen und beruflichen Eingliederung benachteiligter Personen zugutekommt.

Maßnahmen und Instrumente:
• Weltweites Netzwerk von 13 Stiftungen, das nahezu 500 Projekte unterstützt hat, mit fast 950 Konzernmitarbeitern als Projektpaten;
• Bürgerschaftliche Initiativen der Sparten, Divisionen und Unternehmen des Konzerns;
• Unterstützung für Personen und Vereinigungen, die sich in der Corona-Krise in Krankenhäusern, im Gesundheits- und Sozialwesen und im Bildungswesen in vorderster Linie engagieren;
• Einrichtung einer Plattform für die solidarische Mobilisation von Mitarbeitern in Form von Remote-Einsätzen während der Corona-Krise.

Schlüsselindikatoren:

Insgesamt 5,6 Millionen Euro
stellten die Stiftungen des Konzerns gegen Ausgrenzung und für Integration zur Verfügung


10 Millionen Euro
wurden während der Corona-Krise als Soforthilfe an gemeinnützige Vereinigungen ausgezahlt

Give Me Five

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Um zur Bekämpfung sozialer Ungleichheiten beizutragen, führt VINCI seit Ende 2018 in 10 Gebieten in Frankreich ein breit angelegtes Förderprogramm für junge Menschen aus Brennpunktvierteln durch. Give Me Five umfasst 5 Handlungsfelder:
• Berufliche Orientierung in Zusammenarbeit mit dem französischen Bildungsministerium: VINCI bietet Sekundarschulen aus sogenannten „prioritären Bildungsgebieten", die von den zuständigen Schulbehörden ausgewählt werden, 5000 Schnupperpraktika für Schüler der Sekundarstufe I an.
• Individuelle Betreuung in Zusammenarbeit mit Netzwerken lokaler Vereinigungen (Uni Cités, Institut Télémaque, Crée ton avenir, Viens voir mon taf): Nachhilfe, Begegnungen, Workshops usw.
• Berufliche Eingliederung in Zusammenarbeit mit AFPA (Agence nationale pour la formation professionnelle des adultes, zu Deutsch: Nationale Agentur für Erwachsenen-Berufsbildung): ein Programm „nach Maß“ zur dauerhaften Integration ins Erwerbsleben. Das Programm wurde vom französischen Arbeitsministerium bei seinem Projektaufruf „100% Inclusion“ ausgewählt.
• Berufsintegration in Zusammenarbeit mit Mozaik RH, einer Personalberatung mit dem Schwerpunkt Diversity: Bereitstellung von Zwischen- und Abschlusspraktika für Studierende aller Bildungsstufen (vom Berufsbildungszeugnis CAP bis zum Master 2), um auf diese Wiese „inklusivere“ HR-Praktiken zu fördern.
• Berufliche Lehre: Ein System für das Matching zwischen angebotenen Ausbildungsverträgen und Anfragen, das ab 2021 einsatzbereit sein wird.

Verantwortungsvoller Einkauf

Selbstverpflichtung:
VINCI verpflichtet sich zur Entwicklung einer verantwortungsvollen Einkaufspolitik, die bei der Auswahl der Partnerunternehmen die Ermittlung und Berücksichtigung sozialer, gesellschaftlicher und umweltbezogener Faktoren zugrunde legt. Die Vergabe eines hohen Anteils des Beschaffungsvolumens an lokale Lieferanten und Nachunternehmen entspricht dem Bemühen des Konzerns, eine nachhaltige sozioökonomische Entwicklung der Regionen zu unterstützen. Verantwortungsvoller Einkauf gilt als wichtige Leistungs- und Innovationsquelle für den Konzern und trägt langfristig zur Entstehung solider Kunden-Lieferanten-Beziehungen bei.

Maßnahmen und Instrumente:
• Stärkung der Governance für verantwortungsvollen Einkauf;
• Einführung eines Selbstbeurteilungsfragebogens für Lieferanten und von CSR-Verbesserungsprogrammen;
• Bereitstellung von Tools: praktischer Leitfaden für verantwortungsvollen Einkauf, E-Learning und Schulungen für Einkäufer;
• Entwicklung von Partnerschaften und engen Beziehungen mit lokalen Lieferanten und KMUs (kleine und mittlere Unternehmen);
• Zusammenarbeit mit Eingliederungsbetrieben, Sozial- und Solidarunternehmen, Inklusionsunternehmen.

Schlüsselindikatoren:

Bei 80% der Verträge in Frankreich war ein Fragebogen zum Thema „Verantwortungsvoller Einkauf“ Bestandteil des Ausschreibungsverfahrens

54% des Beschaffungsvolumens in Frankreich wird an Kleinstunternehmen und KMU vergeben

Letzte Aktualisierung: 30. 07. 2020