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94,960€ +0,70 %   17.07.2019 15:25

Mobilitätslösungen für grünes Wachstum

Eurovia ist mit Planungs-, Bau- und Erhaltungsleistungen Partner der Kommunen und Regionen für Mobilitätslösungen im Verkehrs- und Kommunalbau. Mit einer auf grünes Wachstum ausgerichteten Innovationspolitik trägt das Unternehmen zur Verbesserung der Umweltbilanz im Straßenbau bei. Eurovia ist in 16 Ländern in Europa und auf dem amerikanischen Kontinent tätig und beschäftigt mehr als 43.000 Mitarbeiter.

Kennzahlen 2018

420 Unternehmen

Betrieb und Erhaltung von
60.000 km Straßen

400 Produktionsstätten

350 Steinbrüche

43.640 Mitarbeiter

Umsatz: 8.934 Mio. €

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Verkehrs- und Kommunalbau

Eurovia, einer der führenden globalen Anbieter der Branche, baut und erneuert Straßen, Autobahnen, Eisen- und Straßenbahnen sowie Verkehrsflächen für Flughäfen, Industrie und Gewerbe und erbringt auch damit zusammenhängende Leistungen: Abbruch und Rückbau, Entwässerung, Erdbau, Kanal- und Leitungsbau sowie kommunale Gestaltungsmaßnahmen.

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Steinbrüche

Eurovia gehört zu den europäischen Marktführern für Zuschlagstoffe und verfügt über Betriebsstätten für Gewinnung, Verarbeitung und Vertrieb von Natur- und Recyclingmaterial. Das Unternehmen betreibt 350 Steinbrüche, Sand- und Kiesgruben mit einer Produktionsleistung von 82 Millionen Tonnen pro Jahr (Eurovia-Anteil: 57 Millionen Tonnen) sowie 150 Recycling- und Aufbereitungsanlagen. Die Materialreserven(*) umfassen anteilig rund 3,1 Milliarden Tonnen; das entspricht einer Abbaukapazität von über 50 Jahren.

(*) Materialreserven in Eigenbesitz oder Pacht

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Industrielle Produktion

Eurovia betreibt 330 Asphaltmischanlagen, die jährlich 20 Millionen Tonnen Asphalt produzieren, 50 Bindemittelwerke sowie Produktionsstätten für Straßenausstattung (Schilder, Portale, Farben zur Fahrbahnmarkierung).

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Dienstleistungen

Im Rahmen von Langzeitverträgen bewirtschaftet und erhält Eurovia 70.000 km Straßen und erbringt Leistungen zur Straßenausstattung (Beschilderung, Fahrbahnmarkierung, Sicherheitseinrichtungen) und Anlagenwartung (Straßenausstattung, Grünflächen und Bepflanzungen).

Wettbewerbsposition von Eurovia

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Frankreich

Eurovia ist zusammen mit Colas und Eiffage Infrastructures einer der führenden Anbieter im Straßen- und Gleisbau – einem Markt, auf dem auch eine Vielzahl regionaler und lokaler Unternehmen vertreten ist. Ebenfalls führend ist Eurovia im Bereich Zuschlagstoffe, in dem neben den mit Eurovia konkurrierenden Straßenbauunternehmen auch Zementkonzerne wie LafargeHolcim, GSM (HeidelbergCement Group) und Cemex sowie zig hundert lokale Hersteller tätig sind.

Die Eurovia GmbH gehört zusammen mit Strabag zu den Hauptakteuren auf einem Markt mit hauptsächlich regionalen Anbietern. Darüber hinaus hat die Eurovia-Gleisbautochter ETF mit Übernahme der THG Baugesellschaft mbH ihr Geschäft in Deutschland verstärkt.

Grossbritannien

Die Eurovia UK ist über ihre Tochter Ringway einer der maßgeblichen Akteure für mehrjährige Straßenerhaltungsverträge. Die wichtigsten Mitbewerber sind Amey (Ferrovial), Kier und Balfour Beatty. Im traditionellen Straßenbau steht Eurovia im Wettbewerb zu Balfour Beatty und Tarmac (CRH) sowie Aggregate Industries (LafargeHolcim), Hanson (Heidelberg) und Conway.

Tschechische Republik

Eurovia CS ist einer der Marktführer im tschechischen Straßen- und Gleisbau. Die Hauptkonkurrenten des Unternehmens sind Skanska, Metrostav und Strabag.

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Nordamerika

In Kanada ist Eurovia über die Tochtergesellschaften Eurovia Québec Construction, Carmacks und BA Blacktop eines der größten Straßenbauunternehmen in den Provinzen Quebec, Alberta und British Columbia. Die Hauptkonkurrenten sind Colas, CRH, LafargeHolcim sowie lokale Unternehmen.

In den Vereinigten Staaten ergänzt das vor Kurzem von Lane Construction zugekaufte Straßenbau- und Asphaltproduktionsgeschäft die Geschäftstätigkeit der Eurovia-Töchter Hubbard Construction und Blythe Construction in den südöstlichen Bundesstaaten Florida, Georgia, North Carolina und South Carolina. Dank dieser Übernahme verdoppelt sich der Umsatz und Eurovia wird zu einem der größten Branchenvertreter an der Ostküste der USA. Die wichtigsten Mitbewerber sind Archer Western Contractors (Tochter der Walsh Group) im Straßenbau und Preferred Materials (CRH) bei der Herstellung von Asphaltmischgut und Asphaltierungsarbeiten.

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Ausblick

Der Umsatz von Eurovia dürfte 2019 weiter steigen. Der im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöhte Auftragsbestand lässt erneut ein organisches Wachstum erwarten; hinzu kommt der Ganzjahreseffekt der 2018 getätigten Unternehmenszukäufe.

In Frankreich werden die öffentlichen Investitionen das Geschäft im Straßen- und Kommunalbau auch 2019 weiter fördern. Mit ihrer starken lokalen und regionalen Verankerung und ihrem breiten Kompetenzspektrum ist die Eurovia gut dafür aufgestellt, die Gebietskörperschaften bei der Umgestaltung des öffentlichen Raums und der Modernisierung der Verkehrsinfrastrukturen – Landstraßen, innerstädtische Verkehrswege, U-Bahn-, Straßenbahn- und Buslinien, multimodale Plattformen usw. – zu begleiten. Im Schienenbau werden sich neben den kommunalen Projekten die langfristigen Investitionen zur Modernisierung des nationalen und regionalen Eisenbahnnetzes positiv auf das Geschäft auswirken.Darüber hinaus wird Eurovia auch von aussichtsreichen Trends in den anderen Ländern Europas profitieren: In Deutschland z.B. ist der Modernisierungsbedarf im Bereich der Straßeninfrastruktur sehr hoch, in Großbritannien wird das Geschäft durch mehrjährige Erhaltungs- und Dienstleistungsverträge für die Gebietskörperschaften gestützt, und in Mitteleuropa werden mit Finanzierung durch die Kohäsionsfonds der EU umfangreiche Programme zum Ausbau der Verkehrsinfrastruktur durchgeführt.

Auf dem amerikanischen Kontinent wird 2019 in den Vereinigten Staaten von starkem Wachstum geprägt sein: Nach der Übernahme des Industrie- und Straßenbaugeschäfts von Lane Construction Ende 2018 wird die Eurovia dort ihren Umsatz verdoppeln und ihr Standortnetz in zehn Bundesstaaten weiter ausbauen. Die in North Carolina gewonnenen Großaufträge werden diesen Wachstumskurs konsolidieren. In Kanada dürfte das Geschäft in der Region Quebec deutlich weiter expandieren.

Vor diesem Hintergrund wird die Eurovia ihre Entwicklungsstrategie konsequent fortsetzen, um in allen Ländern und Weltregionen, in denen das Unternehmen präsent ist, führende Positionen zu erlangen bzw. schon vorhandene Führungspositionen auszubauen und gleichzeitig sowohl die bauausführenden Tätigkeiten als auch die industrielle Produktion weiterzuentwickeln. Die Synergien mit VINCI Highways bei ÖPP-Projekten (öffentlich-private Partnerschaften) werden diese Strategie zusätzlich unterstützen.

Durch ihre Innovationsdynamik, deren Schwerpunkt der Senkung des ökologischen Fußabdrucks im Infrastrukturbau gilt, werden sich der Eurovia darüber hinaus neue Wertschöpfungsspielräume eröffnen. Die Kreislaufkonzepte für Herstellung und Einsatz von Straßenbaustoffen und die „Plusenergiestraße“ von Eurovia bieten das Potenzial für langfristiges grünes Wachstum.

Letzte Aktualisierung: 29. 05. 2019