Startseite - Mobile
86,350€ +2,00 %   07.07.2022 10:14
Startseite > Medien > Aktuelles > Städtebau der Zukunft? Am Beispiel von Archipel, der neuen VINCI-Zentrale (15. 02. 2022)

Städtebau der Zukunft? Am Beispiel von Archipel, der neuen VINCI-Zentrale

Illustrationsbild

15 Februar 2022 - Nachhaltigkeit - Frankreich

Beim Städtebau von morgen gilt es, aktuellen und künftigen Herausforderungen für Umwelt und Gesellschaft Rechnung zu tragen. Ein Plus für Bewohner, Nutzer und künftige Generationen ist „die Stadt auf der Stadt“ ohne weitere Ausdehnung des städtischen Raums und mehr Kreislaufwirtschaft. Hier dargestellt am Beispiel des urbanen Einbindungskonzepts für die neue VINCI-Zentrale Archipel.

Die Stadt von morgen: Stärkere Durchmischung und Verzicht auf raumgreifende Urbanisierung

Die Ausdehnung des städtischen Raums war lange Zeit die einzige Lösung für den Bevölkerungszustrom in die Stadt, obgleich mit zahlreichen Nachteilen verbunden: Bodenversiegelung, Gentrification, größere Entfernungen zwischen Wohnort und Arbeitsplatz. Sie führte zur Schaffung separater Zonen je nach Funktion – Büro-, Gewerbe-, Wohn- bzw. Geschäftsviertel – und zu immer mehr Individualverkehr.
Neue Städtebaukonzepte müssen den Fokus auf eine größere Nutzungsvielfalt richten, d.h. veränderbare Räume schaffen, die im Laufe der Zeit unterschiedlich genutzt werden können. Eine Stadt der kurzen Wege zwischen Arbeit, Freizeit, Wohnen und Kultur mit stärkerer funktionaler und sozialer Durchmischung.

Archipel, die neue Konzernzentrale von VINCI, eingebettet in die Stadt von morgen

Der Bau der neuen VINCI-Zentrale „Archipel“ war eine technische Herausforderung mit den beiden Zielen, die Kompetenzen und das Know-how des Konzerns aufzuzeigen und zukunftsorientierten, nachhaltigen Städtebau im Dienste der Nutzer zu demonstrieren.
Das gewählte Baugelände – eine 300 m lange Eisenbahnbrache parallel zum Boulevard de La Défense (Nanterre, Hauts-de-Seine) – ermöglichte Urban Recycling, d.h. die Nutzung von verlorenem Raum für das Konzept der „Stadt auf der Stadt“.

Die architektonische Planung für den gesamten Archipel-Komplex umfasste Büro- und Geschäftsflächen sowie den neuen S-Bahnhof der RER-Linie E, eingebunden in „eine Stadt mit Verkehrsnetzen und einer harmonischen, natürlichen und großzügigen Verflechtung von Arbeitsort und öffentlichem Raum“, so Marc Mimram, Architekt dieses Projekts. Archipel ist sozusagen die „Fortsetzung des öffentlichen Raums unter und um den Bahnhof“.

Illustrationsbild

Städtebau mit begrenztem Umwelteffekt

Die Umweltlast einer Stadt ist beträchtlich: Bevölkerungsdichte, Verkehr, Versiegelung usw. Gerade aufgrund ihres Beitrags zum Klimawandel kommt ihr auch eine wesentliche Rolle beim Klimaschutz zu. Bei der Planung der Stadt von morgen sind die Effekte des Bauens auf die Umwelt (baubedingte Treibhausgasemissionen, Einsatz emissionsarmer Baustoffe usw.) und künftige Klimaeffekte (Niederschlags- und Hitzerisiko) zu berücksichtigen. Die Gebäude von heute müssen Lösungen für den Nutzerkomfort von morgen bieten. Diese ethischen Gebote und umweltbezogenen Verpflichtungen sind auch Quelle technischer Neuerungen und zwingen die gesamte Bauwirtschaft von Baustofflieferanten über Architekten und Ingenieure bis hin zu Innenarchitekten die Belange der Umwelt in ihre Vision zu integrieren.

Ultra Low Carbon-Beton, emissionsarme Baumaschinen, Baustoffrecycling… sind nur einige der beim VINCI-Umweltpreis ausgezeichneten Innovationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von VINCI, um den Umwelteffekt der Bautätigkeit zu mindern.

Umweltfreundliche Innovationen beim Bau von Archipel

Der als Innovations- und Know-how-Demonstrator ausgelegte Archipel-Komplex veranschaulicht die Selbstverpflichtung für eine Emissionsminderung um 40% sowie den angestrebten Erhalt von Nachhaltigkeitszertifizierungen der höchsten Stufe. Recyclingbeton bzw. emissionsarmer Beton, Photovoltaik-Fassadenelemente, Klimadecken und Biobaustoffe spiegeln das große Augenmerk wider, das allen Maßnahmen galt, um den Umwelteffekt der neuen Konzernzentrale auf ein Mindestmaß zu beschränken.

Die Stadt auf der Stadt errichten: Archipel, die neue VINCI-Zentrale

Archipel ist eine Anlage aus fünf Gebäuden, die sich wie eine Inselgruppe aneinanderreihen.

- 5 Gebäude, davon 4 über Brücken verbunden
- Bereiche, um zu arbeiten, sich zu stärken, zu entspannen oder zusammenzukommen
- Fast 90 Terrassen
- 1 Food Court, 1 Kantine, 3 Cafés
- 74.000 m2 Bürofläche
- Platz für 4000 Mitarbeitende
- 1500 m2 Gewerbefläche
- Gütezeichen und Zertifizierungen:
Gütezeichen OsmoZ für die qualitativ hochwertige Arbeitsumgebung,Zertifizierungen HQE Exceptionnel (Energie- und Umwelteffizienz, Gesundheit und Komfort) und BREEAM Excellent (Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftsleistung)

Zum Abonnieren von VINCI-News
Abonnieren

Medienkontakte

Stéphanie Malek
Tel: +33 1 47 16 35 00
media.relations@vinci.com