Sogea

Gründungsjahr 1878

Bild mit Beschriftung
Verlegung von Rohrleitungen

Ehemals Tochterunternehmen von Pont-à-Mousson
Die Geschichte der Firma Eau et Assainissement (Vorgängergesellschaft der Sogea) nahm 1878 unter dem Firmennamen Etablissements Charles Gibaut ihren Anfang. 1918, als Pont-à-Mousson beschloss, zusätzlich zum traditionellen Rohrleitungsguss das Geschäftsfeld Kanalbau hinzuzunehmen, wurde sie zur Eau et Assainissement. Die Firma Eau et Assainissement war von Anfang an in ganz Frankreich tätig: in Paris (Trinkwasserzuleitung von der Voulzie), in Bordeaux und in Caen.
Darüber hinaus baute sie auch eine starke Präsenz in Afrika auf. 1925 erhielt sie zum Beispiel in Algerien den Zuschlag für den Bau der Trinkwasserleitung von Oued Bou Redine nach Bône. Mit diesem Auslandsstandbein konnte sie den Zweiten Weltkrieg überdauern. 1961 hingegen beschleunigten die Evian-Verträge die Fusion zwischen Eau et Assainissement und einer weiteren Pont-à-Mousson-Tochter, Socoman, die bereits die selben Geschäftsführer und Verwaltungsratsmitglieder wie Eau et Assainissement hatte.

Kanal- und Ingenieurbau
Die aus dieser Zusammenlegung entstandene Socea versuchte unter der Leitung von Jacques Lesage, ihr Leistungsspektrum zu diversifizieren. 1979 fusionierte sie mit den Bauunternehmen der Pont-à-Mousson-Gruppe, die bereits unter dem Namen Balency-Briard vereint waren: Balency-et-Schuhl und Grands Travaux en Béton Armé. 1986 fusionierte die Sobea mit der Hoch- und Tiefbausparte der SGE und wurde zur Sogea, Tochterunternehmen der SGE, nunmehr VINCI. Sie kann im In- und Ausland auf zahlreiche Referenzen verweisen. Als maßgebliche Beispiele mögen der Flughafen von Nizza und die Wasserbau- und Kanalisationsarbeiten in Lagos 1976 dienen.