Sainrapt et Brice
Gründungsjahr 1852
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Bau der Banque de France-Zweigniederlassung in Caen (Ende 1922)
Sainrapt et Brice hat einen zweifachen Werdegang. 1852 gründete Michel Sainrapt ein Bodenverfestigungs- und Spezialgründungsunternehmen. Nach seinem Ableben schloss sich seine Schwiegertochter und Nachfolgerin 1901 mit dem von Michel Sainrapt angeworbenen jungen Ingenieur, Alexis Brice, zu Sainrapt et Brice zusammen. Obgleich die Firma weiterhin als Familienbetrieb geführt wurde, verzeichnete sie, insbesondere dank des gezielten Einsatzes von Stahlbeton, ein starkes Wachstum. Als Beispiel ist 1922 der Bau der Zweigniederlassung der Banque de France in Caen zu nennen.
Während des Zweiten Weltkriegs arbeitete die Firma Sainrapt et Brice mit der Besatzungsmacht zusammen. Louis-Pierre Brice, Nachfolger von Alexis Brice und Geschäftsführer in dieser Zeit, wurde in der Folge für einige Jahre seines Amtes enthoben. Der Firma wurde allerdings das Recht zugestanden, den Betrieb fortzuführen. 1947 nahm sie umfassende Arbeiten im Hafen Dünkirchen auf. Ein weiteres Projekt war 1950 die Staustufe Carla am Agout-Fluss in der Nähe von Castre.
Später richtete das Unternehmen Sainrapt et Brice dann seine Tätigkeit auf die Überseegebiete aus und erlebte seine Sternstunden, vornehmlich in Afrika, über eine Niederlassung namens Satom. Diese Tochtergesellschaft gewann in Afrika und auf den Antillen zusehends an Größe, während das Stammhaus Sainrapt et Brice mit einer tiefen Rezession konfrontiert war und schließlich von der Devars-Naudo-Gruppe übernommen wurde. 1981 fusionierte Sainrapt et Brice mit der SGE.
