Dumez

Gründungsjahr 1890

Bild mit Beschriftung
Chasma-Staudamm in Pakistan

Von Metallkonstruktionen zum Stahlbetonbau (1890-1944)

1890 - Gustave Eiffel hatte gerade den Eiffelturm vollendet - gründete Alexandre Dumez eine Firma, die sich auf Metallkonstruktionen spezialisierte. Während des Ersten Weltkriegs sah sich Dumez jedoch veranlasst, sich dem Stahlbetonbau zuzuwenden. Diese Ausrichtung verstärkte sich noch, als Pierre Chaufour die Leitung der Firma übernahm und alsbald von seinem Bruder André unterstützt wurde. Beide sorgten dafür, dass Dumez dauerhaft in Afrika Fuß fassen konnte.

Der Durchbruch (1944-1972)
Durch den Boom in der Zeit des Wiederaufbaus und den enormen Bedarf im Wohnungsbau nahm die Firma auch auf französischem Boden einen raschen Aufschwung. Der afrikanische und bald auch andere Kontinente blieben jedoch der Schauplatz der bemerkenswertesten Leistungen von Dumez. Während in Tunesien der Nebeur-Staudamm zum Stolz der Nation wurde, festigte die Dokan-Talsperre im Irak den internationalen Ruf der Firma und wurden mit dem Hendrik Verwoerd-Projekt alle Staudammrekorde gebrochen.

Ein leistungsstarker Konzern (1972 -2000)
Dem aus leistungsstarken Tochtergesellschaften bestehenden Unternehmensverbund gelang es, die Krisenjahre unbeschadet zu überstehen. Zu den prestigeträchtigen Projekten, die ihm anvertraut wurden, gehören die Yamoussoukro-Basilika, das französische Finanzministerium in Paris-Bercy und die Neugestaltung des Louvre. Nach dem Erwerb einer Beteiligung an der Firma Chantiers Modernes und der 1989 erfolgten Übernahme des größten belgischen Bauunternehmens CFE fusionierte Dumez mit der Lyonnaise des Eaux und dann mit GTM und wurde so ein Teil des VINCI-Konzerns.