Updated 08. 02. 2012

Zwei neue Straßenbahnlinien in Nottingham

Die Stadtverwaltung Nottingham hat am 15. 12. 2011 die Vergabe des 2. Abschnitts des Nottingham Express Transit (NET) an das Tramlink- Nottingham-Konsortium bekannt gegeben. Dieses Konsortium besteht aus VINCI Investments (Projektentwicklungs- und Investmentgesellschaft von VINCI PLC), Alstom, Keolis und Wellglade (je 12,5% Anteil) sowie den Investmentgesellschaften Meridiam (30%) und OFI Infravia (20%).

Zum Projektumfang (680 Millionen Euro Gesamtvolumen) gehören der Bau von zwei neuen Straßenbahnlinien mit 17,5 km Gesamtlänge und der anschließende Betrieb im Rahmen einer Konzession mit 23 Jahren Laufzeit. Die Finanzierung erfolgt durch eine Kombination aus Einnahmen aus dem Fahrscheinverkauf und einer Private Finance Initiative (PFI) über die gesamte Vertragslaufzeit.

Mit den bereits 2012 beginnenden Bauarbeiten wurde Taylor Woodrow (VINCI Construction UK) beauftragt. Ende 2014 sollen die beiden neuen Linien betriebsbereit sein. Darüber hinaus sieht der Konzessionsvertrag auch die Bewirtschaftung der seit 2004 in Betrieb befindlichen NET-Linie 1 durch das Konsortium vor.


„Charlotte“ wird den Saverne- Tunnel auffahren

Am 25. Oktober wurde die Tunnelbohrmaschine, die auf dem zweiten Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke LGV Est Européenne den Saverne-Tunnel auffahren wird, auf den Namen Charlotte getauft. Mit dieser TBM (110 m lang, 10,07 m Bohrdurchmesser) erfolgt der Vortrieb beider Röhren des 4 km langen Tunnels und zugleich längsten Abschnitts der Verbindung Baudrecourt - Vendenheim.

Der Bau ist Teil von Los 47 der LGV Est, einem Planungs- und Bauauftrag, der an das Konsortium aus Dodin Campenon Bernard (Konsortialführerin) und VINCI Construction Terrassement, beides Unternehmen von VINCI Construction, den VINCI-Construction-France-Regionalunternehmen GTM Alsace und GTM Lorraine, Cegelec Infrastructures & Mobility (Division Cegelec GSS) und Cegelec Nord & Est (Division Cegelec France), beides Unternehmen der Energiesparte, in Zusammenarbeit mit der Firma Campenon Bernard Dodin Ingénierie vergeben wurde.

Auftraggeber ist die französische Schienengesellschaft RFF. Zum Projektvolumen für die 7,5 km lange Neubaustrecke gehören der Tunnelbau, Erdarbeiten, gängige Kunstbauten sowie der Haspelbaechel-Viadukt (270 m).
Gesamtauftragswert: 184 Mio. €.


Apartment- und Gewerbekomplex

Wangsa Tegap, ein Unternehmen der Berjaya Corporation, hat vor kurzem dem Joint Venture aus VINCI Construction Grands Projets (70%, Konsortialführer) und Hitachi (30%) den Zuschlag für den ersten Bauabschnitt (76 Mio. €) des Residence&Corporate-Objekts Berjaya Central Park in Kuala Lumpur/Malaysia erteilt.

Es handelt sich um die Planung und den Bau eines neungeschossigen Sockels, eines 46-stöckigen Büroturms sowie die Errichtung der 48-stöckigen Gebäudestruktur für den Ritz Carlton Residences & Suites Tower – insgesamt 185.000 m2 Nutzfläche.
Die inzwischen angelaufenen Bauarbeiten werden 27 Monate dauern.


Die erste Etage des Eiffelturms wird modernisiert

Bateg (VINCI Construction France) hat gemeinsam mit dem Architektenbüro Moatti et Rivière und dem Planungsbüro Ginger Sechaud Bossuyt den Auftrag zur Modernisierung der ersten Etage des Eiffelturms erhalten.

Das Projekt für die Planung und den Bau in Höhe von insgesamt 25 Mio. Euro umfasst eine Grundfläche von 4.586 m2, d.h. etwa 5/6 der Gesamtfläche der ersten Etage.
Geplant sind die Restaurierung der Eiffel- und Ferrié-Pavillons, der drei Fahrstuhlzugänge sowie der Restaurantfassaden. In den Außenbereichen soll der Fußboden teilweise durch einen Glasboden ersetzt und mit einem verglasten Geländer ausgestattet werden, sodass die Besucher „das Gefühl haben, zu schweben“.

Gleichzeitig trägt das Projekt zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks des Monuments bei, da es erneuerbare Energien (Solar-, Wind- und Wasserenergie mit Turbinen an Trink- und Abwasser), die Beleuchtung mit LED-Lampen und das Auffangen von Regenwasser einbezieht.
Die Bauarbeiten werden 2012 beginnen und insgesamt 18 Monate dauern.


Schirm über Les Halles

Die Pariser Stadtverwaltung hat am 14. 9. 2011 die aus Chantiers Modernes BTP (Hauptauftragnehmerin), Bateg, GTM TP IDF und Sogea TPI (alles Unternehmen von VINCI Construction France) bestehende Arge im Umfang von 150 Millionen Euro mit dem Rohbau und der Gebäudehülle des überirdischen Teils des Renovationsprojekts Forum Les Halles im Stadtzentrum von Paris beauftragt.

Der 13.000 m2 umfassende Bau wird sich mit seiner abgerundeten Linienführung wie ein den Baumkronen tropischer Wälder nachempfundener durchscheinender Schirm (daher der Projektname „Canopée“) über einen Innenhof spannen. Unter diesem Schirm bieten zwei dreigeschossige Gebäudeteile Platz für öffentliche Einrichtungen (Bibliothek, Hip-Hop-Zentrum, Musikakademie, Künstlerateliers) und Geschäfte.
Die Bauzeit wird sich von Anfang 2012 bis Ende 2013 erstrecken.


Facility Management für die Société Générale

VINCI Facilities (Energiesparte) wurde von der Société Générale mit allen FM-Leistungen für die Standorte in La Défense und Val-de-Fontenay beauftragt. Der 5-Jahresvertrag bringt ein Jahresvolumen von mehr als 20 Mio. €. Die von VINCI Facilities erbrachten Hauptleistungen umfassen die Beziehungen zu den Nutzern der Büroräume (Entgegennahme und Erledigung von Anfragen), technische Instandhaltung, Reinigung, Sicherheit, Postdienst, Warenannahme und Management des Lieferverkehrs. Darüber hinaus hat VINCI Facilities mit der Société Générale einen Rahmenvertrag für das globale Facility Management aller Bankzweigstellen in mindestens 14 Ländern geschlossen.


Das Tor ist offen für Gate

Gate ist der neue Regasifizierungsterminal für Flüssiggas im Hafen von Rotterdam/ Niederlande, der am 23. 9. 2011 eingeweiht wurde. Errichtet wurde er von einer Arge aus Entrepose Contracting (VINCI Construction), VINCI Construction Grands Projets, Techint und Sener in Zusammenarbeit mit CFE (und deren Töchtern MBG, Geka Bouw und CFE Nederland), Freyssinet und Soletanche Bachy (beides Tochterunternehmen von Soletanche Freyssinet), die alle drei der Sparte VINCI Construction angehören.

Die Investition in Höhe von 800 Mio. € umfasste die Regasifizierungsanlage, drei LNG-Tanker-Entladekais und drei LNG-Speicher (50 m hoch, 86 m Durchmesser und je 180.000 m3 Fassungsvermögen). Die drei Tanks wurden im Rahmen eines Design&Build-Auftrags von Entrepose Contracting und VINCI Construction Grands Projets errichtet.


Durchstich der zweiten Croix-Rousse-Tunnelröhre

Bei der Sanierung und Nachrüstung des 1952 errichteten Croix-Rousse-Straßentunnels in Lyon wurde am 15. 9. 2011 mit dem Durchstich der zweiten Tunnelröhre (1,7 km) ein weiterer großer Schritt vollzogen. Bei schweren Unfällen ist künftig über elf Querstollen eine Fluchtmöglichkeit in die zweite, der „Soft Mobility“ vorbehaltene Röhre (Bus-, Fußgänger- und Radverkehr, jeweils mit eigener Spur) gegeben.

Die Planung und Ausführung dieses Projekts im Umfang von 172 Millionen Euro wurde im Fe­bruar 2009 einem Konsortium unter Leitung der Firma Dodin Campenon Bernard/VINCI Construction übertragen. Am Bau haben Chantiers Modernes Rhône-Alpes (VINCI Construction France) und SBTPCI mitgewirkt, an der technischen Ausstattung zwei BUs der Energiesparte – GTIE Transport (Division VINCI Energies France) und Cegelec Infrastructures & Mobility (Division Cegelec GSS). Ebenfalls daran beteiligt waren die Konstruktionsabteilungen von VINCI Construction Grands Projets, CMS, Delair CFD, Sogea Canalisations (Betriebe von VINCI Construction France) und Cardem Lyon (Eurovia). Mit der Planung wurden das Engineeringbüro Setec und mit der architektonischen Gestaltung die Architektenfirmen Strates und Vergely betraut.
Die Inbetriebnahme ist nach Kompletterneuerung des bestehenden Straßentunnels für Ende 2013 geplant.


Aufnahme des Probebetriebs der U-Bahn von Algier

Der algerische Verkehrsminister, Amar Tou, hat am 8. September grünes Licht für die Aufnahme des Probebetriebs (nicht kommerzielle Nutzung) auf dem ersten Streckenabschnitt der U-Bahnlinie 1 in Algier erteilt. Vor Aufnahme des Fahrgastbetriebs, der noch vor Ende des Jahres erfolgen soll, werden nun 50 Tage lang die realen Betriebsbedingungen erprobt und letzte Tests und Einstellungen vorgenommen. Es ist die letzte wichtige Phase des Projekts.

Dieser erste Streckenabschnitt ist 9 km lang und umfasst 10 Stationen (von Tafourah Grande Poste bis Haï el Badr). Die an der Ausführung betei­ligten Unternehmen waren Siemens France (Konsortialführer), VINCI Construction Grands Projets und CAF. Zum Bauvolumen von VINCI Construction Grands Projets gehörten Ingenieurbauarbeiten, die architektonische Gestaltung der Stationen, die elektromechanischen Einrichtungen, Rolltreppen, das Be- und Entlüftungssystem für Tunnel und Stationen sowie die Betriebsleitwarte und die Instandhaltungswerkstätten.


Durchstich des zweiten Liefkenshoek-Tunnels

Nach 17 Monaten Vortrieb hat der Slurry-Schild Schanulleke am 23. 7. 2011 den 6 km langen zweiten Tunnel des Liefkenshoek-Projekts in Antwerpen beendet. Nach diesem entscheidenden Meilenstein werden die Bauarbeiten jetzt im Inneren des Tunnels fortgesetzt und u.a. mittels Ground Freezing die Querschläge (von den insgesamt 13 sind 3 bereits ausgeführt) sowie 8 Evakuierungsschächte errichtet. Neben den parallel verlaufenden zwei Tunnelröhren umfasst die neue Infrastruktur ein Schüttplanum (4,76 km) für die Gleise, einen Abschnitt in cut-and-cover- Bauweise (4,27 km) und den existierenden, bisher ungenutzten Beveren-Tunnel (1,2 km), der für dieses Projekt renoviert und adaptiert werden musste.

Sie ist Bestandteil eines im November 2008 an das Konsortium VINCI Concessions/CFE (VINCI Construction)/ BAM PPP vergeben PPP-Vertrags für Finanzierung, Planung, Bau und Erhaltung (42 Jahre) einer unter der Schelde hindurch verlaufenden, 16,2 km langen zweigleisigen Eisenbahnverbindung zwischen der Nord- und der Südseite des Antwerpener Hafens. Ausgeführt wird das Projekt mit 680 Mio. € Bauleistung von VINCI Construction Grands Projets, MBG (CFE) und zwei Unternehmen des niederländischen Konzerns Royal BAM unter Mitwirkung der Firma Soletanche Bachy und ihrer Tochter Fontec (beide Soletanche Freyssinet/VINCI Construction) sowie diverser CFE-Töchter (insbesondere Stevens, Engema, Aannemingen Van Wellen).
Die Inbetriebnahme der neuen Verbindung wird voraussichtlich 2014 erfolgen.


Lichterstadt Paris in neuem Licht

Am 1. Juli 2011 ist der von der Stadt Paris an das Konsortium ETDE (federführend)/VINCI Energies Île-de-France (Energiesparte)/Satelec/Aximum vergebene Energieleistungsvertrag in Kraft getreten. Ziel des 10-Jahres-Vertrags (500 Mio. €) ist eine 30%ige Verringerung des Energieverbrauchs der Stadt Paris im Einklang mit deren Klimaschutzverpflichtungen. Das Konsortium wird den erforderlichen Investitionsplan erarbeiten und für die Sanierung, den Betrieb und die Wartung der öffentlichen Beleuchtung (180.000 Lichtquellen) sowie der Lichtsignal- und Anstrahlungsanlagen (1.760 Ampelkreuzungen, 300 repräsentative Bauten) Sorge tragen.


Eröffnung des Mietwagenzentrums Nizza

Im Beisein des Abgeordneten und Bürgermeisters von Nizza, Christian Estrosi, haben die Flughafengesellschaft Aéroports de la Côte d’Azur und die Konzessionsnehmerin Park Azur – geleitet von VINCI Concessions (97%) mit den Partnern VINCI Construction France (2%) und VINCI Airports (1%) – am 23. 6. 2011 das neue Mietwagenzentrum am Flughafen Nizza eingeweiht.

Der 2007 für eine Dauer von 32 Jahren geschlossene Konzessionsvertrag (französische Vertragsform AOT) umfasst die Finanzierung im Umfang von 46 Millionen Euro, den Bau, den Betrieb sowie die Wartung und Instandhaltung eines dreistöckigen Gebäudes mit insgesamt 60.000 m2 Nutzfläche und knapp 2000 Fahrzeugstellplätzen. Damit soll der steigenden Mietwagennachfrage am Flughafen Nizza Côte d’Azur, dem vom Umsatz her zweitgrößten Autoverleihstandort Frankreichs nach dem Pariser Flughafen Roissy, entsprochen werden.

Die ausführenden Unternehmen waren Dumez Côte d’Azur, Campenon Bernard Côte d’Azur und GTM TP Côte d’Azur (Regionaltöchter von VINCI Construction France); mit dem Betrieb und der Instandhaltung wurde GTM Azur, eine weitere Tochter von VINCI Construction France, betraut. Um den CO2-Fußabdruck des Flughafens zu verringern, hat der Flughafenbetreiber die größte Photovoltaik-Dachanlage der Region in Auftrag gegeben. Zurzeit werden 10.277 m2 Photovoltaik-Panels als Verschattungselemente auf dem Dach des Mietwagenzentrums installiert.
Die Finanzierung in Höhe von 6 Mio. € erfolgt durch VINCI Concessions und Dexia Crédit Local, die Ausführung durch VINCI Construction France und Jean Graniou SIT (Division VINCI Energies France/ Energiesparte) zusammen mit dem Photovoltaik-Spezialisten Fonroche (Planung und Herstellung von Photovoltaikanlagen).


Doppelauftrag im Hafen Gladstone

Nach dem Zuschlag für das Los 5 im März – Ausbaggern des Westbeckens im australischen Hafen Gladstone/Queensland für 190 Mio. € – haben die zu CFE/ VINCI Construction gehörende DEME-Tochter Dredging International Australia und Van Oord Australia im Mai 2011 drei Folgeaufträge (Los 1, 3 und 4) erhalten.

Für eine unbehinderte Zufahrt zu den Ankerplätzen, Anlegestellen und Frachtterminals sind 18,5 Millionen Kubikmeter Material auszubaggern (13 m tiefe Freilegung mehrerer Fahrrinnen, Ausbaggern von Ausweichbecken und Seitenkanälen).
Projektumfang: 415 Mio. €.


in Sachen Nachhaltigkeit

Seit April 2011 steht den Konzernunternehmen ein Online-Tool zur Eigenbewertung ihrer Nachhaltigkeitsperformance zur Verfügung.

Die Geschäftsführungen der Unternehmen können sich in knapp einem Tag ein Bild davon verschaffen, wo sie diesbezüglich stehen. Die Bewertung endet mit einer Benotung und Vorschlägen für einen Aktionsplan. Das für die VINCI-Unternehmen jeweils angepasste Tool stützt sich auf die wichtigsten internationalen Regelwerke (ISO 26000, Grundsätze der ILO, der OECD, des Global Compact der UNO etc.) und berücksichtigt die Schwerpunkte der Sozial- (Arbeitsschutz, Gleichstellung etc.), Gesellschafts- (gesellschaftliches Engagement, Beitrag zur lokalen Entwicklung etc.) und Umweltpolitik (Auswirkungen der Unterneh­menstätigkeit auf die Umwelt, Energie, CO2 etc.) des Konzerns.


Durchstich des ersten Liefkenshoek-Tunnels

Nach dreizehneinhalb Monate Vortrieb hat der Slurry-Schild Wiske am 16. Mai 2011 den ersten Tunnel (6 km Länge, 7,30 m lichte Weite) des Liefkenshoek-Projekts in Antwerpen beendet. Dabei handelt es sich um eine unter der Schelde hindurch verlaufende, 16,2 km lange zweigleisige Eisenbahnverbindung zwischen der Nord- und der Südseite des Antwerpener Hafens. Im November 2008 hatte ein Konsortium aus VINCI Concessions, CFE (VINCI Construction) und BAM PPP den Zuschlag für Finanzierung, Planung und Bau sowie die Erhaltung dieser Infrastruktur für eine Dauer von 38 Jahren erhalten.

Ausgeführt wird das Projekt mit 680 Mio. € Bauleistung von VINCI Construction Grands Projets, MBG (CFE) und zwei Unternehmen des niederländischen Konzerns Royal BAM unter Mitwirkung der Firma Soletanche Bachy und ihrer Tochter Fontec (Soletanche Freyssinet/VINCI Construction). Am zweiten Tunnel wird noch gearbeitet. Der Durchstich mit der TBM Schanulleke wird im Juli erwartet. Die Inbetriebnahme der neuen Infrastruktur, die den Verkehr im Hafenbezirk von Antwerpen entlasten soll,


Einweihung der Térénez-Brücke

Am 17. April war es so weit. Die neue Térénez-Brücke wurde nach ihrer Einweihung für den Verkehr freigegeben. Nahezu 15.000 Personen ließen es sich nicht nehmen, als erste die neue Schrägseilbrücke in weitem Kurvenverlauf über die Aulne zur Halbinsel Crozon im Nordfinistère zu benutzen. Sie tritt an die Stelle der 1925 errichteten und in den 50er Jah­ren wiederaufgebauten Brücke und stellt mit ihrer geschwun­genen Spannweite von 285 m einen neuen Weltrekord dar. Insgesamt umfasst sie 515 m Länge, 7,50 m Fahrbahnbreite und zwei Streifen für Fußgän­ger, Radfahrer und Reiter. Zwei „lambda“-förmige Pylone, die wie vom Wind geneigt 100 m hoch aufragen, lassen die neue Straßenverbindung leicht und luftig wirken. Für diesen Kunstbau nach Plänen des Architekten Charles Lavigne und des Ingenieurs Mi­chel Virlogeux, der den Einbau von 13.500 Kubikmetern Beton, 460 Tonnen Stahl und 72 Schräg­seilpaaren erforderte, waren vier Jahre lang 150 Mitarbeiter des Konzerns* im Einsatz.


* Dodin Campenon Bernard (VINCI Construction), Hauptauftragnehmerin, Sogea Bretagne, GTM Bretagne und Botte Fondations (alles Unternehmen von VINCI Construction France) mit Unterstützung durch mehrere Statikabteilungen von VINCI Cons­truction (Planungsbüro VINCI Construction France in Marseille, Campenon Bernard Dodin Ingénierie und die Engineering- und Technikabteilung von VINCI Construction Grands Projets), Freyssinet (Mitauftragnehmer) und Terre Armee (Soletanche Freyssinet/VINCI Construction), die Eurovia-Niederlassung Quimper sowie Citéos Quimper und Actemium Brest (BUs der Division VINCI Energies France/Energiesparte).


„Agathe“ erreicht den U-Bahnhof Oullins

Am 2. März – anderthalb Monate früher als geplant – hat die TBM Agathe den 970 m langen einröhrigen Tunnel auf der Verlängerungsstrecke der Lyoner U-Bahnlinie B (die Rhône querende Strecke vom Stade Gerland zum Bahnhof Oullins) beendet. Der Tunneldurchstich erfolgte im Beisein von Gérard Collomb, Bürgermeister von Lyon, und Bernard Rivalta, Präsident von Sytral (Bauherr).

Nun muss „Agathe“ auf der anderen Seite der Station noch weitere 300 m für die Endgleise auffahren. Die Erweiterungsstrecke soll im September 2013 in Betrieb gehen. Die Projektausführenden sind u.a. Chantiers Modernes Rhône-Alpes (Arge-Leitung), Botte Fondations, EMCC, Tournaud (alles Unternehmen von VINCI Construction France) und Dodin Campenon Bernard (VINCI Construction) für den Tiefbauanteil sowie Cegelec Infrastructures & Mobility (Division Cegelec GSS/Energiesparte) für Planung und Installation der Lüftungs- und Sicherheitstechnik, der Beleuchtung und der zentralen Leittechnik.
Auftragswert: 108,5 Mio. €.


„Licht-ÖPP“ für Pointe-à-Pitre

Die Stadt Pointe-à-Pitre (Guadeloupe) hat Xeria (Division VINCI Energies France/Energiesparte) einen Auftrag zur Modernisierung der Stadtbeleuchtung erteilt. Diese öffentlich-private Partnerschaft (Finanzierung, Planung, Installation, Instandhaltung, Betrieb) über 15 Jahre umfasst 3750 Beleuchtungskörper, 9 Anstrahlungsobjekte und 15 Ampelanlagen (davon sind 8 neu zu installieren), die Instandhaltung der städtischen Videoüberwachungsanlagen und die Installation von 5 Photovoltaik-Dachanlagen mit 350 kWp Gesamtleistung. Auch die Festbeleuchtung (Beschaffung, Instandhaltung, Auf-und Abbau) gehört mit zum Gesamtpaket. Axians Antilles Guyane, Citéos Guadeloupe und Eger Guadeloupe (BUs der Energiesparte) sind ebenfalls beteiligt an diesem ÖPP mit einem Gesamtvolumen von 36 Mio. €.


MMArena, ein Stadion neuer Generation

Die Stadt Le Mans hat am 29. 1. 2011 im Beisein des französischen Premierministers, François Fillon, und der Ministerin für Sport, Chantal Jouanno, MMArena eingeweiht: ein Stadion neuer Generation, das nach Unterzeichnung des 35-jährigen Konzessionsvertrags im Juni 2008 in knapp drei Jahren Bauzeit realisiert wurde (Gesamtinvestitionsvolumen: 104 Millionen Euro); es ist das erste mittels Naming-Vereinbarung nach einer Firma benannte Stadion in Frankreich. Von Design und Bauweise her als Mehrzweckkomplex ausgelegt, ist das MMArena-Stadion Kernstück des Sportzentrums der Stadt Le Mans.

Es ist mit allen erforderlichen Anlagen für Sport- und Kulturevents (Shows, Konzerte, Opern) auf dem Rasen und in den angrenzenden Bereichen (insgesamt 3000 m2 für Empfänge, Seminare, Kongresse oder Filmvorführungen) ausgestattet.

Eine exzellente Referenz für VINCI Concessions und alle an der Ausführung beteiligten VINCI-Unternehmen: Heulin (Hauptauftragnehmer), GTM Bretagne, Adim Ouest (Projektentwickler) und Dodin Campenon Bernard von der Bausparte VINCI Construction; HRC von Eurovia; GT Iris,

Actemium Le Mans, GT Réseaux Sarthe, Citéos Sarthe und Axians Le Mans von der Energiesparte des Konzerns.


Schlitzwände in Hongkong

Schlitzwände in Hongkong

Die Soletanche Freyssinet-Tochter Bachy Soletanche Group Ltd (VINCI Construction) wird für den Central-Wanchai Bypass, eine im Tunnel geführte Schnellstraße zur Ost-West-Querung der Insel Hongkong, 37.000 m2 Schlitzwände mit 1 - 1,5 m starken Einzelelementen (Barrettes) errichten. Damit der Jachthafen Hongkong, Ort der Baustelle, während der Arbeiten in Betrieb bleiben kann, erfolgt der Schlitzwandbau von künstlichen Inseln aus, die hierfür vorübergehend im Meer aufgeschüttet werden.
Das Projekt wird im ersten Quartal 2011 in Angriff genommen.


ÖPP für die Schulen der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens

Der Verband der deutschsprachigen Schulen Belgiens hat am 21. Dezember mit der PPP Schulen Eupen SA, einer Konzessionsgesellschaft in Händen der Firmen CFE (VINCI Construction) und SKE Facility Management (Division VINCI Facilities, Energiesparte) und des Investmentfonds DIF Infrastructure II B.V., einen 25-Jahres- Vertrag über die Finanzierung, Planung, Errichtung, Sanierung und Instandhaltung von sieben Schulen an drei verschiedenen Standorten in Eupen vereinbart.

Das Bauvolumen umfasst 146 Mio. €; dazu gehören der Neubau von 46.000 m2 und die Sanierung von 18.000 m2 Geschossfläche, die als GU-Auftrag von der Firma Bageci, einer gemeinsamen Tochter von CFE und Bauunternehmung Ehrenfels (SKE-Tochter), realisiert werden. Die Bauzeit wird sich von Juli 2011 bis Ende 2013 erstrecken. Das Jahresbudget für die Instandhaltung, mit der ein eigens dafür von SKE Facility Management und CFE gegründetes Unternehmen betraut wird, beträgt 3 Mio. €.


Tunnelsicherheit auf der Umgehung von Nizza

Tunnelsicherheit auf der Umgehung von Nizza

Mitte November hat Eurovia den Auftrag zur Belagserneuerung in acht Tunneln (15 Röhren) auf der Umgehungsroute von Nizza beendet. Der in Nachtarbeit aufgebrachte helle Belag (5100 t) – für eine bessere Sicht, mehr Sicherheit und eine höhere Lichtausbeute – ist nur eine der Komponenten des umfangreichen Programms zur Anpassung der 20 Tunnel des Escota- Autobahnnetzes (VINCI Autoroutes) an die neuen Tunnelsicherheitsvorschriften.

Es wirken dabei eine ganze Reihe von Konzernunternehmen mit: Die Modernisierung der zentralen Leittechnik und der Umspannstationen wurde zu einem großen Teil der Energiesparte übertragen (GTIE Transport, Citéos Nice, SDEL Câbles et Autoroutes, Actemium Cannes). Cegelec (ebenfalls ein Unternehmen der Energiesparte) erneuert die sicherheitstechnische Ausstattung mehrerer Tunnel zwischen Nizza und der italienischen Grenze. Verschiedene Ingenieurbauarbeiten wurden u. a. von VINCI Construction France-Unternehmen ausgeführt (Campenon Bernard Méditerranée, Campenon Bernard Sud-Est und GTM Azur).
Das 2002 gestartete Projekt mit einem Investitionsvolumen von 400 Mio. € wird noch bis 2012 dauern.


Duplex A86 - Abnahme des Tunnelabschnitts VL2

Duplex A86 - Abnahme des Tunnelabschnitts VL2

Cofiroute (VINCI Autoroutes) hat am 30. September den 5,5 km langen „Duplex A86“-Tunnelabschnitt VL2 zwischen der Autobahnzufahrt zur A13 in Vaucresson und Vélizy abgenommen.

Das u.a. aus VINCI Construction Grands Projets, Eurovia, GTM TP IdF (VINCI Construction France) und VINCI Energies France (Pôle Energies) bestehende Design&Build-Konsortium Socatop hatte im Juni 2005 mit Bau und Ausstattung der Tunnelröhre VL2 begonnen, die nach der für 2011 geplanten Inbetriebnahme den bereits seit Juni 2009 genutzten ersten Abschnitt (zwischen Rueil-Malmaison und dem A13-Anschluss) vervollständigen wird.

Der Duplex A86 (insgesamt 10 km) mit seinen beiden übereinanderliegenden Tunnelröhren (eine pro Fahrtrichtung) wird die bisherige Lücke im zweiten Pariser Autobahnring endgültig schließen. Zur Erbringung der für den Bau erforderlichen 15 Millionen Arbeitsstunden standen in Spitzenzeiten bis zu 2200 Arbeitskräfte im Einsatz. Dieses Objekt ist das Ergebnis eines einzigartigen Planungs- und Management-Know-hows für komplexe Großprojekte und technisch anspruchsvolle Systeme.


Entrepose Contracting erwirbt Cofor

Am 7. 10. 2010 wurde für den Kauf von Cofor das Closing vollzogen. Entrepose Contracting (VINCI Construction) ist künftig Hauptgesellschafterin des französischen Marktführers für Onshore-Tiefbohrungen (Öl, Gas, Geothermie, Wasser), Sondierungs- und Kernprobebohrungen in großer Tiefe sowie Instandhaltung von Bohrschächten und Förderanlagen. Cofor beschäftigt 123 Mitarbeiter und erwirtschaftet zirka 24 Millionen Euro Umsatz. 70% des Gesamtkapitals der Firma wurden durch Barzahlung von Entrepose Contracting erworben, die restlichen 30% von dem Geothermie-Projektentwickler NGE Énergies Nouvelles.


QDVC baut eine Tiefgarage und einen Stadtpark in Doha

QDVC baut eine Tiefgarage und einen Stadtpark in Doha

RQDVC, die katarische Tochter von Qatari Diar (51%) und -VINCI Construction Grands Projets (49%), hat einen Auftrag für Planung und Bau einer Tiefgarage und eines Stadtparks vor dem Sheraton-Hotel in Doha, im Banken- und Botschaftsviertel West Bay, hereingenommen.

Zum Projektumfang im Wert von 264 Millionen Euro gehören die Planung und Errichtung einer Parkgarage mit zirka 2000 Hotelparkplätzen und öffentlichen Stellplätzen.

In den insgesamt 34 Monaten Bauzeit sind ferner ein Wartungsdepot und eine Leitwarte für die künftige Stadtbahn von Doha sowie drei Trafostationen zu bauen und ein 73.000 m² großer, landschaftlich gestalteter Stadtpark mit Brunnen, Wasserbecken, Spielplätzen, Restaurants etc. anzulegen. Darüber hinaus ist ein Tunnel in offener Bauweise von der Parkgarage zum derzeit entstehenden Kongresszentrum von Doha zu errichten.


Inbetriebnahme des Rhônexpress

Inbetriebnahme des Rhônexpress

Der Rhônexpress, der das Lyoner Stadtzentrum in weniger als einer halben Stunde mit dem Flughafen Lyon-Saint ExupeÅLry verbindet, hat weniger als vier Jahre nach der Unterzeichnung des Konzessionsvertrags am Montag, den 9. August 2010, um 5 Uhr den Betrieb aufgenommen. Konzessionsnehmerin ist das von VINCI Concessions (35,2%) geleitete Rhônexpress-Konsortium, das für Planung, Finanzierung, Bau und Projektmanagement mit insgesamt 120 Millionen Euro Investitionsvolumen sowie 30 Jahre Bewirtschaftung den Zuschlag erhalten hatte.

Planung und Bau wurden von Konzerntöchtern ausgeführt. Campenon Bernard Management, eine Tochtergesellschaft von VINCI Construction, sowie Entreprise Jean Lefebvre Sud Est und ETF (Eurovia Travaux Ferroviaires), beides Tochtergesellschaften von Eurovia, realisierten die Infrastrukturarbeiten einschliesslich 5 Ingenieurbauten und 7 km Gleisbau. Für die elektrische Ausrüstung der Strecke waren Roiret Transports und Cegelec (Unternehmen des Pôle Énergies) verantwortlich. Die Schnellverbindung Rhônexpress ist die erste Eisenbahnkonzession zwischen einem Stadtzentrum und einem Flughafen in Frankreich.
Sie ist täglich von 5 Uhr früh bis Mitternacht in Betrieb. Jährlich wird mit über 1 Million Fahrgästen gerechnet.


Hallandsas, Erster Tunnel fertig aufgefahren

Hallandsas, Erster Tunnel fertig aufgefahren

Die Tunnelbohrmaschine Asa hat am 25. 8. 2010 für den ersten der beiden Hallandsas-Eisenbahntunnel in Schweden den Vortrieb beendet. Der Auftrag ist Teil des Streckensanierungsprogramms Malmö-Göteborg mit dem Ziel, den Eisenbahnverkehr auf dieser Strecke signifikant zu erhöhen und das höchstzulässige Gewicht der dort verkehrenden Güterzüge zu verdoppeln.

Planung und Bau der beiden Tunnel (Länge: je 5500 m; lichte Weite: 9 m) und von etwa einem Dutzend Verbindungsstollen waren 2002 der Arge VINCI Construction Grands Projets / Skanska übertragen worden. Angesichts der komplexen geologischen Verhältnisse ist dieses Projekt eine echte Herausforderung. Insbesondere wegen der sogenannten Mölleback-Verwerfung in 320 m Tiefe war eine Vorbehandlung des Bodens – Betoneinspritzungen über 200 m Länge und Bodenvereisung über 120 m ausgehend von eigens dafür angelegten Stollen – erforderlich; erst dann konnte die TBM im April in diesem Bereich weiterarbeiten. Nachdem der erste Teil des Tunnelvortriebs abgeschlossen ist, wird die TBM jetzt nach über fünf Jahren Einsatz demontiert, zur Südseite transportiert und dort zur Bohrung des zweiten Tunnels wieder aufgebaut. Die Fertigstellung der Bauarbeiten ist für 2014, die Inbetriebnahme beider Tunnel für 2015 geplant.


Erste Pfeilergründunge für die Bacalan-Bastide-Brücke

Erste Pfeilergründunge für die Bacalan-Bastide-Brücke

Beim Bau der Hebebrücke, die in Bordeaux künftig die Stadtviertel Bacalan (am linken Ufer) und Bastide (am rechten Ufer) verbinden wird, wurde am 17. Juni mit dem Abteufen der beiden Sockel und dem ersten Fundament für die beiden Pylone am rechten Ufer ein weiterer wichtiger Schritt vollzogen. Acht Stunden brauchte das Schleppschiff, um die riesigen Bauteile, speziell das Pfeilerfundament (Foto) mit 44 m Länge, 18 m Breite, 15,50 m Höhe und 5750 t Gewicht, nach dem Ausschalen im Dock des 4 km flussabwärts gelegenen Garonne-Hafens Bassens bis zur Baustelle zu schaffen. Ausgeführt wird dieser Design&Build-Auftrag im Umfang von 125 Mio. € von GTM Sud-Ouest TP GC (Hauptauftragnehmerin der Arge), GTM Sud (VINCI Construction France), Dodin Campenon Bernard (VINCI Construction), Cimolai für das Tragwerk und EGIS/JMI
zusammen mit Michel Virlogeux, Architektur und Ingenieurbau, und Hardesty & Hanover für die Planung. Für die Vorbereitung des Flussbetts zeichnete die DEME-Tochter SDI (CFE/VINCI Construction) verantwortlich. Santerne Aquitaine Nord, Citéos Bordeaux und Actemium Bordeaux (drei Unternehmen des Pôle Énergies) werden für 1,65 Mio. € die Hoch- und Niederspannungsversorgung, die Videoüberwachung, die Steuerungen, die Überwachung und die Beleuchtung der Brücke realisieren.


Neuer Sponsorenauftritt zu Gunsten von Versailles

Belvedere-Pavillon mit Felsengrotte

Xavier Huillard, Präsident des Verwaltungsrates und geschäftsführender Generaldirektor von VINCI, und Jean-Jacques Aillagon, Präsident der öffentlichen Trägereinrichtung des Museums und der staatlichen Domäne von Versailles, haben am 28. Mai 2010 eine neue Sponsoringvereinbarung geschlossen. Nach Restaurierung des Spiegelsaals(2004 - 2007) im Rahmen einer Know-how-Sponsoraktion und Errichtung des provisorischen Eingangspavillons zum Schloss (2008) bietet VINCI diesmal eine finanzielle Unterstützung zur geplanten Erneuerung des Belvedere-Pavillons und der benachbarten Felsengrotte. Die Spende in Höhe von 500 000 Euro entspricht etwa der Hälfte der voraussichtlichen Restaurierungskosten. Die andere Hälfte wird vom WMF (World Monuments Fund), der größten internationalen Privatorganisation zur Erhaltung des Weltarchitektur- und Kulturerbes, beigesteuert. Das zirka ein Jahr dauernde Projekt umfasst die Restaurierung des Belvedere-Pavillons – Fassaden, neue Bleidachkuppel, Innenräume – sowie die Festigung und Instandsetzung der in Pavillon-Nähe künstlich angelegten Felsengrotte.


Wärmekraftwerk

Wärmekraftwerk

Im Auftrag des staatlichen Stromversorgers ONE wird Cegelec Global Systems & Services, die Großprojektabteilung von Cegelec (Energiesparte), zusammen mit General Electric an der Planung und schlüsselfertigen Errichtung eines neuen Wärmekraftwerks mitwirken. Das Projekt ist das größte, das Cegelec in letzter Zeit hereingenommen hat. Es umfasst alle elektrischen und mechanischen Hilfs- und Nebenanlagen (Balance-of-Plant-Komponenten), die baulichen Maßnahmen sowie die Koordination aller Gewerke. Standort des Kraftwerks mit 3 Turbinen und 315 MW Gesamtleistung ist Kenitra, nördlich von Rabat. Nach 25 Monaten Bauzeit wird es ab 2012 zur Deckung der wachsenden Energienachfrage der Region beitragen. Projektumfang: 206 Mio. € (davon 97 Mio. € für Cegelec).


Klappe und Action für die "Cité du cinéma"

Klappe und Action für die 'Cité du cinéma'

EuropaCorp Studios hat mit VINCI Immobilier einen Developervertrag für das Projekt „Cité du Cinéma“ in Saint-Denis geschlossen. Am 25. März wurde nun grünes Licht für die Realisierung erteilt. Generalübernehmer ist Bateg (VINCI Construction France), für die Gebäudetechnik werden Lefort Francheteau und Phibor Vital, beides BUs von VINCI Energies (Energiesparte), verantwortlich zeichnen. Es handelt sich um einen Gebäudekomplex auf 62.000 m2 Fläche, in dem künftig die Zentrale der Firma EuropaCorp, die Produktions- und Postproduktionsbüros, die Filmakademie Louis Lumière, Werkstätten zur Herstellung von Filmdekor, 9 Filmstudios, ein Vorführsaal mit 450 Plätzen, ein Empfangsbereich und ein Restaurant untergebracht sein werden. Umfang der Bauarbeiten: 103 Mio. €; geplante Übergabe im April 2012.


Straßenbahn Brest Flaggschiff­projekt für Eurovia Bretagne

Straßenbahn Brest Flaggschiff­projekt für Eurovia Bretagne

Für die Eurovia Bretagne fiel am 18. März der Startschuss für den Bau der ersten Straßenbahnlinie im Großraum Brest Métropole Océane. Bei Inbetriebnahme Mitte 2012 wird die in Ost-West-Richtung verlaufende 14,3 km lange Strecke mit 27 Stationen die wichtigsten Wohn- und Gewerbegebiete in Brest und Umgebung miteinander verbinden. Der Gesamtauftrag im Wert von 105 Millionen Euro (Straßen-, Kanal- und Leitungsbau, Ingenieurbau, kommunale Baumaßnahmen, Gleisbau und Infrastrukturen) wird von den Niederlassungen der Eurovia Bretagne zusammen mit ETF-Eurovia Travaux Ferroviaires und zwei lokalen Unternehmen ausgeführt. Im Zeichen der Nachhaltigkeit sind bei dem Projekt u.a. eine Kohlenstoffbilanz für den Baustellenverkehr, Materialrecycling sowie eine umweltschonende Baustellenabwicklung mit möglichst geringer Belastung der Anlieger (Lärm, Staub, Zugänglichkeit


Eurovia erwirbt 100 Steinbrüche, Kies- und Sandgruben in Europa

Eurovia erwirbt 100 Steinbrüche, Kies- und Sandgruben in Europa

Eurovia hat mit der Firma Tarmac (Tochter des Bergbaukonzerns Anglo American plc) den Erwerb von Gewinnungsbetrieben in Frankreich, Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik unter Dach und Fach gebracht. Die Transaktion (die noch von den Wettbewerbsbehörden genehmigt werden muss) betrifft ca. 100 Steinbrüche, Kies- und Sandgruben mit einer Jahresproduktion von 30 Millionen Tonnen. Mit knapp 1000 Beschäftigten erwirtschaften diese Betriebe jährlich ca. 150 Millionen Euro Umsatz. Durch den Zukauf erhöht sich die Eurovia-eigene Zuschlagstoffproduktion um 40%. Das Unternehmen komplettiert damit seine geografische Präsenz in Europa und verstärkt seine Produktionskapazitäten speziell in den Ländern, wo der Straßenbau sich im Aufschwung befindet.


Neugestaltung der Londoner U-Bahnstation Tottenham Court Road

Künftiges Erscheinungsbild der U-Bahnstation Tottenham Court Road.

Die Arge Taylor Woodrow (VINCI Construction UK)/BAM Nuttall Ltd wurde von der Londoner Verkehrsbehörde TfL (Transport for London) für 250 Mio £ (282 Mio. €) mit der Neugestaltunger U-Bahnstation Tottenham Court Road beauftragt. Durch die Baumassnahmen wird sich die Aufnahmekapazität der U-Bahnstation verdoppeln. Geplant sind insbesondere die Vergrösserung des Bereichs für den Fahrkartenverkauf, die Modernisierung existierender Bahnsteige und Durchgänge sowie der Bau neuer Eingänge und einer mit der U-Bahnstation verbundenen Halle. Des Weiteren sollen auch Personalräume und ein Fahrkartenverkaufsbereich für Crossrail Eastern (künftiges Bahnsystem für London/ Südwestengland) entstehen. Die Neugestaltung der Aussenanlagen – u.a. Verkehrsflächen für Fussgänger, Radfahrer, Busse und Autos und ein neuer Platz auf der St Giles Road – ist ebenfalls Bestandteil des Projekts. Baubeginn Anfang 2010, Fertigstellung voraussichtlich im September 2016.